Heute ist der 18.05.2026, und in der Region Neuburg-Schrobenhausen, genauer gesagt in Burgheim, gibt es eine spannende Veranstaltung, die Gartenliebhaber in Scharen anzieht. Am 14. Juni öffnet die Familie Wisnewski die Pforten ihres Gartens für den Tag der offenen Gartentür. Ein Ereignis, das bereits seit 1999 alle zwei Jahre stattfindet und darauf abzielt, Gartenbesitzer miteinander zu vernetzen und den Austausch sowie die Inspiration zu fördern. Helma Wisnewski, 73 Jahre alt, hat sogar Schwierigkeiten, einen Lieblingsplatz in ihrem Garten zu bestimmen – was für eine schöne Herausforderung!
Insgesamt sechs Gärten im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sind am 14. Juni von 9 bis 18 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich. Neben dem Garten der Wisnewskis sind auch der Schulgarten der Grund- und Mittelschule Burgheim, die Familie Habermayr, die Familie Gürtner, die Familie Richter und die Familie Schreiner vertreten. Der Fokus liegt in diesem Jahr besonders auf Familiengärten, was bedeutet, dass es hier viel zu entdecken geben wird.
Ein Garten voller Leben
Der Garten von Familie Wisnewski, der seit 1983 besteht, begeistert durch seine Vielfalt. Hier gibt es nicht nur Grünflächen und Blumen, sondern auch Gemüsebeete und einen kleinen Teich, der das Gesamtbild perfekt abrundet. Helma verbringt im Schnitt zwei Stunden täglich in ihrem Garten, und das merkt man! Ihr Mann Christian, 76 Jahre alt, kümmert sich um die Zisterne, die bis zu 6000 Liter Regenwasser speichern kann. In diesem Frühjahr war die Zisterne allerdings fast leer – der trockene Frühling hat auch hier seine Spuren hinterlassen.
Wissenswert ist, dass der Garten ein zertifizierter Naturgarten ist, der auf chemische Pflanzenschutzmittel und künstlichen Dünger verzichtet. Stattdessen verwendet Helma Schafwolle, um die Erde feucht zu halten und die Pflanzen vor Kälte zu schützen. Hitzeresistente Pflanzen und schattige Plätze helfen, die Herausforderungen der Erderwärmung zu meistern. Ein Garten, der nicht nur schön aussieht, sondern auch nachhaltig ist – da kann man nur staunen!
Der Austausch unter Gartenliebhabern
Der Tag der offenen Gartentür ist Teil einer größeren Aktion, die in ganz Deutschland stattfindet. Private Gartenbesitzer öffnen ihre Gärten für Besucher und ermöglichen so einen direkten Austausch unter Gartenliebhabern. Oft gibt es auch Führungen, Pflanzentauschbörsen und das beliebte Kaffee und Kuchen-Angebot. Der Besuch ist in der Regel kostenlos, und jeder wird gebeten, Rücksicht auf Pflanzen und Privateigentum zu nehmen. Manchmal kann man sogar das ein oder andere Foto schießen – aber nur mit Erlaubnis!
In anderen Regionen Deutschlands gibt es ähnliche Veranstaltungen. So öffnet beispielsweise Bayern am 28. Juni die Gärten für die Öffentlichkeit, während in Schleswig-Holstein und Hamburg das Hauptwochenende am 20./21. Juni stattfindet. Diese Vielfalt an Veranstaltungen zeigt, wie lebendig die Gartenkultur in Deutschland ist und wie wichtig der Austausch unter den Gartenfreunden.
Insgesamt ist der Tag der offenen Gartentür eine wunderbare Gelegenheit, um in die Welt der Gärten einzutauchen, Inspiration zu sammeln und vielleicht sogar neue Freundschaften zu schließen. Wer weiß, vielleicht entdeckt man ja den einen oder anderen Geheimtipp für den eigenen Garten? Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!