Heute, am 9. Mai 2026, hat sich im Innenhof der inklusiven Werkstätten des Unionhilfswerks in der Oranienstraße 26 in Berlin-Kreuzberg ein spannendes Event abgespielt. Hertha BSC Kapitän Fabian Reese war zu Besuch und hat sich die Bürsten- und Flechtmanufaktur sowie weitere kreative Gewerke angesehen. Es war wirklich schön zu sehen, wie viele Menschen mit Beeinträchtigung da waren, um Autogramme von ihm zu erhalten. Die Atmosphäre war herzlich und voller Begeisterung!
Allerdings gab es eine kleine Überraschung: Fragen zu Reeses Zukunft bei Hertha BSC durften nicht gestellt werden. Der Kapitän hat einen Vertrag bis 2030, doch es gibt immer wieder Spekulationen über einen möglichen Wechsel in die erste Liga. Was auch immer die Zukunft bringen mag, Reese hat an diesem Abend klar gemacht, dass ihm die Unterstützung von benachteiligten Menschen am Herzen liegt. Gemeinsam mit seiner Verlobten Johanna Grünewald plant er die Gründung des „Haus Grünewald“ in Berlin, ein Projekt, das sich an ältere Menschen oder Personen mit Beeinträchtigung richten soll. Der genaue Fokus wird noch ausgearbeitet, aber der Wille, etwas zurückzugeben, ist unübersehbar.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Reese betont, dass es ihm nicht darauf ankommt, ob das Haus in einem Hertha-Bezirk steht – Hauptsache, es wird geholfen! Die Planung für das „Haus Grünewald“ läuft bereits intensiv, besonders am Wochenende, und die Zusammenarbeit mit dem Unionhilfswerk ist dabei von zentraler Bedeutung. Seit einem Jahr setzen Reese und Grünewald sich für dieses Wohltätigkeitsprojekt ein und nun wird es in Kooperation mit dem Unionhilfswerk fortgeführt. Es ist wirklich bewundernswert, wie sehr sich der Fußballprofi für die Menschen einsetzt, die nicht so privilegiert sind.
Die Kampagne zur Förderung der Teilhabe, die am 13. April gestartet wurde, zeigt, wie wichtig die aktive Mitgestaltung von Menschen mit Behinderung in inklusiven Projekten ist. Es ist ein Grundsatz der Behindertenrechtsbewegung, der nicht nur für das Projekt von Reese gilt. Der Leitsatz „Nichts über uns ohne uns“ verdeutlicht die Notwendigkeit, dass diese Menschen in allen Phasen der Projektarbeit eingebunden werden.
Die Suche nach einem geeigneten Standort
Gemeinsam mit dem Unionhilfswerk wird nun ein passender Standort für das „Haus Grünewald“ gesucht. Es ist entscheidend, Kooperationspartner:innen zu finden, die bereit sind, in einem partizipativen Prozess zu arbeiten. Die Herausforderungen, die dabei entstehen, können durch Methoden und Formate zur Förderung der Zusammenarbeit auf Augenhöhe adressiert werden. Zsuzsanna Majzik und Thomas Kruse als Prozessbegleiter:innen im Modellprojekt Kommune Inklusiv der Aktion Mensch bringen wertvolle Erfahrungen in die kooperative Projektplanung ein.
All diese Aspekte sind nicht nur für Reese und Grünewald wichtig, sondern auch für viele andere, die sich für Inklusion einsetzen. Viele Initiativen zeigen auf, wie man durch Netzwerke und Kooperationen inklusive Projekte erfolgreich umsetzen kann. Der Austausch von Lebenswelt-Expert:innen ist dabei unerlässlich, um ein inklusives Gelingen zu erreichen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Projekt „Haus Grünewald“ entwickeln wird und welche positiven Impulse es für die Region und darüber hinaus setzen kann.
