Handgranatenfund beim Magnetangeln in Neukölln sorgt für Aufregung
Heute ist der 12.06.2026 und die Nachrichten aus Neukölln, Berlin, überraschen mal wieder. Am Nachmittag des 10. Juni, genauer gesagt um 18:32 Uhr, hat die Berliner Polizei in einem belebten Gebiet gleich drei Handgranaten kontrolliert gesprengt. Das ist schon nicht alltäglich, oder? Die Granaten wurden von Magnetanglern im Neuköllner Schifffahrtskanal gefunden, die sie „gleich beim ersten Wurf“ aus dem Wasser gezogen haben. Einmal mit dem Magneten geworfen, und schon gab’s die große Überraschung!
Die Magnetangler berichten oft von Schrott – Fahrrädern und anderen metallischen Überbleibseln. Doch diese Entdeckung stellte alles auf den Kopf. Der Fund der Handgranaten wurde als ungewöhnlich beschrieben und ließ die Polizei sofort aktiv werden. Der Einsatz begann gegen 14 Uhr und erforderte eine Absperrung des Bereichs für etwa 20 Minuten. Dabei wurde nicht nur der Ort gesperrt, sondern auch das Landeskriminalamt (LKA) und der Kampfmittelräumdienst alarmiert, um die alten, rostigen Handgranaten professionell zu bergen. Man kann sich kaum vorstellen, was für einen Aufruhr das ausgelöst hat!
Ein gefährliches Erbe
Diese alten Handgranaten stammen möglicherweise aus den Weltkriegen und werden als gefährliche Altlasten in Gewässern betrachtet. Selbst Jahrzehnte nach dem Krieg kann die Munition chemisch reagieren und birgt erhebliche Risiken. Es ist nicht nur ein Abenteuer, das Magnetangeln, sondern auch eine rechtliche Grauzone. Viele Bundesländer haben strenge Vorschriften, die das Suchen mit Magneten ohne Genehmigung verbieten. Bei Verdacht auf gefährliche Gegenstände wie die gefundenen Granaten müssen Magnetangler sofort die Polizei verständigen und die Funde nicht bewegen oder reinigen – ein wichtiger Sicherheitsaspekt!
Die Polizei hat in der Vergangenheit immer wieder auf die Gefahren hingewiesen. In Niedersachsen und im gesamten Bundesgebiet ist die Wahrscheinlichkeit, auf Munitionsreste zu stoßen, auch 75 Jahre nach Kriegsende hoch. Rund 90 Prozent aller Fundmeldungen bei Polizei oder Kampfmittelbeseitigungsdienst betreffen solche gefährlichen Überreste. Zahlreiche Einsatzberichte belegen, dass Funde oft durch Magnetangeln oder die Nutzung von Metalldetektoren gemacht werden. Und das ist nicht ohne Risiko – es gab bereits Fälle, in denen Menschen verletzt wurden, nachdem sie mit gefährlicher Munition in Kontakt kamen.
Aufmerksame Bürger gefragt
Klar, es ist spannend, die Geheimnisse des Wassers zu erkunden, aber die Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen. Bei illegalen Suchen und Funden drohen nicht nur Bußgelder bis zu 250.000 Euro, sondern auch ernsthafte rechtliche Konsequenzen. Mit der Mitnahme von Kriegsmunition kann man sich schnell strafbar machen. Die Polizei appelliert daher an die Bürger, verdächtige Aktivitäten zu beobachten und sofort zu melden.
Die jüngsten Ereignisse in Neukölln zeigen, wie wichtig es ist, aufmerksam zu sein. Wir hoffen, dass die Magnetangler aus der Region, die normalerweise nur Schrott aus dem Wasser holen, sich der Risiken bewusst sind und im Fall der Fälle die richtigen Entscheidungen treffen. Der Schreck über die gefundenen Handgranaten wird sicherlich noch eine Weile nachhallen. Wer hätte gedacht, dass beim Magnetangeln so viel mehr auf dem Spiel steht? Für weitere Informationen zu diesem Vorfall können Sie die ursprüngliche Quelle hier nachlesen.
