In Berlin-Spandau tut sich was! An der Schönwalder Straße 57 wird ein spannendes Bauvorhaben realisiert, das bis zum Sommer 2027 abgeschlossen sein soll. Die Blackshore GmbH und die Trockland Gruppe sind die Projektträger, und es wird eine schlüsselfertige Übergabe an die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH für das 2. Quartal 2028 erwartet. Das Ziel? Schaffung von dauerhaft gebundenem Wohnraum im Bezirk Spandau – eine durchaus notwendige Maßnahme in der wachsenden Stadt.

Insgesamt entstehen 63 barrierefreie und förderfähige Wohnungen mit einer Gesamtmietfläche von etwa 4.132 Quadratmetern. Der Wohnungsmix ist vielfältig: Von 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen ist alles dabei, wobei über 50% der Einheiten als 1- und 2-Zimmer-Wohnungen geplant sind. Das ist besonders wichtig, da die Zielgruppen auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind, auch für Beschäftigtenwohnen. Und hier kommt der Clou: Es werden keine Stellplätze errichtet. Das wird sicherlich einige Diskussionen auslösen!

Aktuelle Entwicklungen in Spandau

Doch das ist nicht das einzige Bauprojekt, das in Spandau derzeit in der Pipeline steckt. Es werden mehrere neue Wohnquartiere sowohl von landeseigenen als auch von privaten Akteuren entwickelt. Dazu zählen Mietwohnungen, soziale Einrichtungen und nachhaltige Infrastrukturen. Die Einwohnerzahl Spandaus beläuft sich auf etwa 246.257, und die Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Wenn man durch die Straßen schlendert, spürt man den Geist der Vergangenheit, der mit den modernen Bauvorhaben eine interessante Verbindung eingeht.

  • Havelufer Quartier: Hier entstehen 231 mietpreisgebundene Wohnungen in drei Gebäuden. Die Bauarbeiten werden von HOWOGE durchgeführt, und die ersten Wohnungen sollen im Herbst 2025 bezugsfertig sein. Besonders erwähnenswert ist das Nur-Strom-Konzept, das durch Photovoltaikanlagen unterstützt wird.
  • WBM Neubau in der Wasserstadt: In zwei Neubauten werden insgesamt 349 Wohnungen errichtet, wobei 238 im ersten Bauabschnitt bis Herbst 2025 fertiggestellt werden. Die Mieten beginnen bei 6,50 Euro pro Quadratmeter, und viele Wohnungen sind barrierefrei.
  • BUWOG Speicherballett: Eine Kombination aus denkmalgeschützten Speichern und zwölf Neubauten mit insgesamt etwa 260 Wohnungen. Hier wird auch an soziale Infrastruktur gedacht, wie eine Kita und ein Café.
  • DEGEWO-Projekt an der Bismarckstraße: Ein fünfgeschossiger Wohnkomplex mit 122 Mietwohnungen, von denen 98 öffentlich gefördert sind. Die Fertigstellung ist für Mitte 2026 geplant und beinhaltet ein nachhaltiges Energiekonzept.
  • Neuendorfer Hof: Ein Pflege- und Wohnangebot für über 300 Menschen mit Unterstützungsbedarf. Geplant von der Vitanas Gruppe und Ten Brinke, wird die Fertigstellung für 2026 erwartet.

Diese Projekte verdeutlichen, wie wichtig es ist, in einer Stadt wie Spandau nicht nur Wohnraum zu schaffen, sondern auch soziale Infrastrukturen zu integrieren. Die Zitadelle Spandau, ein kulturelles Highlight aus dem 16. Jahrhundert, wird sicherlich auch weiterhin ein beliebtes Ziel für Besucher bleiben, während die neuen Wohnquartiere den Stadtteil weiter beleben.

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