Heute ist der 22.05.2026 und ich habe spannende Neuigkeiten aus Brandenburg an der Havel mitgebracht! Der Einhornteppich der St. Gotthardtkirche, ein wahres Juwel des 15. Jahrhunderts, wird ab Mittwoch in der Taufkapelle der Kirche für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Damit wird ein einzigartiger Schatz wieder sichtbar, der zuvor in der internationalen Ausstellung „Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst“ im Museum Barberini in Potsdam zu sehen war – und zwar vom 25. Oktober 2025 bis zum 1. Februar 2026. Die Vorfreude auf die Rückkehr des Teppichs ist förmlich spürbar! Er wurde von den talentierten Restauratoren Julia Zitzmann, Isa Hesse und Mareike Kamm liebevoll in Stand gesetzt.
Für die Restauration und die neue Spezialvitrine, die von der Vitrinenmanufaktur Reier aus Lauta angefertigt wurde, wurden rund 150.000 Euro aufgebracht. Das ist eine stolze Summe, die durch zahlreiche Spenden und Förderungen zusammengekommen ist. Diese Vitrine sorgt dafür, dass der Teppich in einem optimalen Klima präsentiert wird – das ist besonders wichtig, um dessen Zustand langfristig zu erhalten.
Ein Fest für die Sinne
Die offizielle Präsentation des restaurierten Einhornteppichs findet am 19. Juni 2026 um 15 Uhr in der St. Gotthardtkirche statt. Und das Beste: An diesem Tag werden die Bücherkinder der Evangelischen Grundschule Brandenburg an der Havel Kostproben aus einem Einhornbuch präsentieren, das sie inspiriert von dem Teppich gestaltet haben! Es wird also nicht nur visuell, sondern auch akustisch ein Fest für die Sinne.
Besonders spannend wird der Tag auch durch die Anwesenheit von Mathias Frick, dem Regisseur der ARTE-Dokumentation „Das Einhorn. Kulturgeschichte einer Sehnsucht“. Es ist eine großartige Gelegenheit, nicht nur den Teppich zu bewundern, sondern auch mehr über die kulturelle Bedeutung des Einhorns in der Kunst zu erfahren. Man kann sich kaum vorstellen, wie viele Geschichten und Mythen sich um dieses Fabeltier ranken!
Einblick in die Geschichte und Kultur
Die St. Gotthardtkirche selbst ist ein beeindruckendes Bauwerk, das viel zu erzählen hat. Sie ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein Zeuge der Geschichte Brandenburgs. Der Einhornteppich, der in einer alten Vitrine aus dem Jahr 1905 untergebracht war, hat nun seine verdiente Bühne gefunden. Es ist faszinierend, wie Kunst, Geschichte und Religion an diesem Ort miteinander verwoben sind.
Die Restauration und die bevorstehende Präsentation des Teppichs sind auch ein Zeichen für das Engagement der Stadt, kulturelle Schätze zu erhalten und zugänglich zu machen. Es ist erstaunlich, wie viel Herzblut in solch ein Projekt fließt. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange, und die Spannung steigt. Es bleibt zu hoffen, dass viele Besucher den Weg in die St. Gotthardtkirche finden, um sich von diesem einmaligen Kunstwerk verzaubern zu lassen!
