Potsdamer Seesportclub: Tradition, Gemeinschaft und sportliche Erfolge am Tiefen See
In der schönen Stadt Potsdam, wo der Tiefen See sanft glitzert und die Uferpromenade zum Verweilen einlädt, gibt es einen Ort, an dem sportliche Leidenschaft und Gemeinschaftsgeist zusammenfließen: den Potsdamer Seesportclub. Dieser Verein, der im Frühjahr 1991 aus der Seesportsektion der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) gegründet wurde, ist ein echtes Juwel der regionalen Sportlandschaft. Unter der Leitung von Christin Stockhaus, der engagierten Vorsitzenden, hat sich der Club zu einer Institution entwickelt, die nicht nur sportliche Erfolge feiert, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert.
Aktuell zählt der Potsdamer Seesportclub rund 95 Mitglieder im Alter von 8 bis 80 Jahren, die sich am Ufer des Tiefen Sees im Babelsberger Park versammeln. Hier wird nicht nur geschwommen und gesegelt, sondern auch geknotet und geworfen – ja, Wurfleinewerfen ist eine spannende Disziplin im Programm! Besonders die Kinder und Jugendlichen kommen bei den regelmäßigen Trainings- und Wettkampfangeboten auf ihre Kosten. Außerdem gibt es das jährliche Segelcamp, das den jungen Sportlern unvergessliche Erlebnisse beschert.
Ein Verein mit Tradition und Zukunft
Mit über 70 Jahren Tradition im Seesport hat der Potsdamer Seesportclub eine bemerkenswerte Geschichte. Die Gründung einer Motorbootabteilung im Jahr 1996 hat das Angebot erweitert und zu einer noch breiteren Mitgliederbasis geführt. Auch der Neubau der Steganlage hat viele neue Sportbegeisterte angelockt. Die Mitglieder nutzen verschiedene Boote, darunter Kutter, Optis und Dingis, um die Gewässer rund um Potsdam zu erkunden. Das Training findet nicht nur auf dem Wasser, sondern auch bei geselligen Anlässen statt, wodurch die Gemeinschaft weiter gestärkt wird.
Die sportlichen Erfolge können sich sehen lassen: Der Verein hat an zahlreichen Wettkämpfen teilgenommen und sich in Disziplinen wie Kuttersegeln und Kutterrudern einen Namen gemacht. Ganz aktuell feierten Steffen Moedebeck als Deutscher Meister im Seesportmehrkampf 2025 und Laura Rosenberg als beste Nachwuchssportlerin 2024 beeindruckende Erfolge. Diese Leistungen sind nicht nur für die Sportler selbst, sondern auch für den gesamten Verein von großer Bedeutung.
Der Aufruf zur Unterstützung
Doch der Verein ist nicht nur auf sportliche Erfolge fokussiert; er setzt sich auch für die Gemeinschaft ein. In einer Zeit, in der sportliche Aktivitäten immer wichtiger werden, hat die Vorsitzende einen Appell an die Oberbürgermeisterin Noosha Aubel gerichtet. Sie wünscht sich verlässliche Förderung für den Vereinssport, kostenfreie Nutzung von Sportstätten und Unterstützung für Kinder- und Jugendpokale sowie die Deutsche Meisterschaft im Seesportmehrkampf. Um den Verein weiterhin lebendig zu halten, werden neue Mitglieder, Helfer bei der Bootswartung und Übungsleiter für das Segeltraining gesucht. Ein Schnuppertraining ist jederzeit möglich – eine tolle Chance für alle, die das Wasser lieben!
Aktuelle Studien bestätigen die wichtige Rolle von Sportvereinen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Laut einer Untersuchung des Leibniz-Instituts für Medienforschung, die im September 2025 vorgestellt wurde, bewerten 65 % der Befragten den Beitrag von Sportvereinen als sehr hoch oder eher hoch. Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, hebt hervor, dass Sportvereine Menschen aus allen Schichten zusammenbringen und eine essentielle Institution für den gesellschaftlichen Zusammenhalt darstellen.
In diesem Sinne ist der Potsdamer Seesportclub nicht nur ein Ort für sportliche Betätigung, sondern auch ein Raum für Begegnungen und Freundschaften. Wer sich für Wassersport interessiert, findet hier nicht nur eine sportliche Heimat, sondern auch eine Gemeinschaft, die zusammenhält – auch über den Sport hinaus. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Vereins zu finden: potsdam-seesport.de.
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