Heino fordert 30.000 Euro Schadenersatz von der AfD wegen unerlaubter Wahlwerbung
Heute ist der 8.07.2026, und in der Uckermark dreht sich alles um eine durchaus brisante Auseinandersetzung zwischen dem bekannten Sänger Heino und der AfD. Der Grund? Heino fordert von der Partei einen Schadenersatz in Höhe von 30.000 Euro, und das wegen unerlaubter Wahlwerbung. Es geht um eine Werbung des AfD-Kandidaten Felix Teichner, der in sozialen Medien mit Heino geworben hat. Teichner ließ verlauten: „Am Sonntag würde Heino Felix wählen.“ Dabei hat er sich eine Anspielung auf ein Lied von Heino zunutze gemacht. Das Management des Sängers sieht darin einen klaren Imageschaden und bezeichnet die Werbung als „Unverschämtheit“.
Die Klage ist mittlerweile am Landgericht Innsbruck anhängig. Die AfD hat bis Ende Juli Zeit, sich schriftlich zu äußern. Sollte es zu einer Verhandlung kommen, könnte diese im Herbst 2026 stattfinden. Heinos Manager, Helmut Werner, betont, dass Heino den AfD-Kandidaten Teichner nicht gewählt hätte. In einem weiteren Schritt hatte Heino zuvor beim Landgericht Neuruppin eine einstweilige Verfügung beantragt, um die Werbung zu stoppen. Das Resultat? Der AfD-Kreisverband Uckermark gab eine Unterlassungserklärung ab, in der er sich verpflichtet, nicht mehr mit Heino zu werben. Bei einem Verstoß gegen diese Vereinbarung müsste die AfD eine stattliche Summe von 250.000 Euro zahlen.
Die Reaktion der AfD
Die AfD selbst hält sich bisher bedeckt und hat keine Stellungnahme zu den Vorwürfen oder dem laufenden Rechtsstreit abgegeben. Das sorgt natürlich für einige Spekulationen und Fragen: Warum äußert sich die Partei nicht? Ist ihnen die Sache peinlich? Felix Teichner, der als einziger Gegenkandidat der CDU-Landrätin Karina Dörk antrat, verlor die Wahl jedoch deutlich und könnte damit ebenfalls in der Kritik stehen.
Die ganze Situation wirft ein Licht auf die oft umstrittenen Wahlkampftaktiken und die Grenzen der Werbung. Heinos Management hat klar gemacht, dass sie mit solchen Methoden nicht einverstanden sind und die Integrität des Sängers wahren möchten. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Rechtsstreit entwickelt und welche Auswirkungen er auf die politische Landschaft in der Uckermark haben wird.
Für weitere Informationen zu diesem Thema können Sie auch die Berichterstattung bei Spiegel Online nachlesen.
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