Heute ist der 18.05.2026 und die Korbball-Szene in Findorff ist nach dem letzten Turnier voller gemischter Gefühle. Die Bundesliga-Damen der SG Findorff haben an der deutschen Korbball-Meisterschaft teilgenommen, aber leider den Einzug ins Halbfinale nur um einen einzigen Korb verpasst. Ein wenig frustrierend, oder? Die Enttäuschung war spürbar, als die Spielerinnen nach einem 5:3-Sieg gegen TB Stöcken auf dem fünften Platz landeten.

Trainerin Melanie Niestedt und Spielführerin Mona Martens waren sichtlich betroffen von der Gesamtleistung des Teams. „Ein Korb hätte gereicht“, betonte Mona Martens, und damit traf sie den Nagel auf den Kopf. Im ersten Spiel gegen den TSV 07 Bergrheinfeld gab es eine knappe 2:3-Niederlage, gefolgt von einem Unentschieden gegen TSV Werneck, was das Weiterkommen unmöglich machte. Die Unsicherheiten und der Druck, unter dem das Team litt, waren offensichtlich, und das wurde besonders am ersten Spieltag deutlich.

Die C-Juniorinnen glänzen

<pTrotz der Enttäuschung bei den Damen gab es auch Lichtblicke. Die C-Juniorinnen der SG Findorff schafften es, im Halbfinale gegen TSV Thedinghausen zu spielen und landeten schließlich auf dem vierten Platz. „Euer vierter Platz ist eine fantastische Leistung!“, lobte Mona Martens die jungen Talente, die sich im Verlauf des Turniers merklich steigerten. Im Spiel um Platz drei mussten sie sich allerdings mit 5:6 gegen TSV Ettleben geschlagen geben. Emotional war das für die Spielerinnen eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Am Ende des Turniers konnten die Damen im Match um Platz fünf endlich ihre Qualität zeigen. Britt Bode Sandkuhl erzielte die 4:3-Führung, und Celina Niestedt machte mit ihrem Treffer zum 5:3 den Sack zu. Ein versöhnlicher Abschluss, der jedoch nicht die Enttäuschung über das verpasste Halbfinale ganz wegwischte.

Ein Blick in die Geschichte des Korbballs

Die SG Findorff ist im Korbball eine wahre Institution. Mit 32 Meistertiteln im Hallenkorbball, die bis 2025 reichen, sind sie der Rekordmeister. In der Altersklasse der Frauen haben sie sogar 18 Meisterschaften gewonnen. Das ist eine beeindruckende Bilanz, wenn man bedenkt, dass die erste deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Feldkorbball bereits 1921 ausgespielt wurde. Der Sport hat eine lange Geschichte, unterbrochen durch den Zweiten Weltkrieg, aber die Begeisterung ist ungebrochen. Die Korbball-Tradition in Deutschland ist also nicht nur tief verwurzelt, sondern auch von vielen Höhen und Tiefen geprägt.

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Die Geschichte von SG Findorff und ihrem unermüdlichen Kampfgeist wird sicherlich auch in der nächsten Saison weitergehen. Nach den gemischten Erfahrungen dieser Meisterschaft könnte man meinen, das Team ist nur stärker geworden und bereit, aus den Fehlern zu lernen. Ein neuer Anlauf, neue Motivation und vielleicht das nächste Mal ein ganz anderer Ausgang – die Korbball-Herzen in Findorff schlagen auf jeden Fall weiter!

Wenn ihr mehr über die Entwicklungen rund um die SG Findorff erfahren wollt, schaut mal auf die ausführliche Berichterstattung auf Weser-Kurier oder auf Mein Bremen. Hier gibt es alle Details und die neuesten Entwicklungen im Korbball, die man nicht verpassen sollte!