Am vergangenen Wochenende erlebten die Gießen 46ers einen herben Rückschlag in ihrem zweiten Playoff-Halbfinalspiel gegen die Kirchheim Knights. Mit einem Endstand von 75:91 mussten sie die zweite Partie der Best-of-Five-Serie abgeben, nachdem sie zuvor in der ersten Partie triumphiert hatten. Trainer Branislav Ignjatovic war nach der Niederlage sichtlich enttäuscht, bezeichnete sie jedoch als verdient. Er sprach von einer mentalen Blockade, die sein Team nach einem katastrophalen Start in die Partie ereilte – nach nur vier Minuten lagen die 46ers bereits mit 0:12 zurück.
Der Kapitän der Gießen 46ers, Robin Benzing, bestätigte die Schwierigkeiten im Spiel gegen die physische Spielweise der Kirchheimer. „Wir konnten dem physischen Spiel von Kirchheim nicht entgegenwirken“, gab er zu. Die Mannschaft fand einfach nicht in einen positiven Spielfluss. Ignjatovic warnt seine Spieler, sich nicht zu sicher zu fühlen, denn die Frage, ob man in die Bundesliga gehört, steht im Raum. „Wir müssen in den nächsten Spielen besser werden“, fordert der Trainer. Um den Aufstieg ins Oberhaus zu schaffen, benötigt die Mannschaft nun zwei weitere Siege.
Mentale Stärke als Schlüssel
In einem Sport wie Basketball, wo jeder Punkt zählt und die Nerven oft blank liegen, ist mentale Stärke unerlässlich. Die Gießen 46ers müssen sich jetzt fragen, wie sie ihre mentale Performance verbessern können. Hier könnte sportpsychologisches Training hilfreich sein. Laut Experten, wie sie auf dieser Webseite erläutern, sind mentale Bausteine ein wichtiger Faktor für den Erfolg – nicht nur für Profis, sondern auch für den Jugend- und Amateursport.
Zielsetzung, Visualisierung und positive Selbstgespräche könnten die 46ers unterstützen, ihre Leistung zu steigern. „Wir müssen von Beginn an aggressiv spielen“, betont Benzing, und genau hier könnte mentales Training ansetzen. Einfache Atemübungen oder die Vorstellung des perfekten Wurfs vor dem Spiel könnten dazu beitragen, die Nerven zu beruhigen und den Fokus zu schärfen. Auch Reflexionsrunden nach den Spielen zur Selbstbewertung könnten nützlich sein.
Die nächsten Schritte
Die Serie steht nun 1:1 und die Gießen 46ers haben die Möglichkeit, in den kommenden Spielen zu zeigen, dass sie das Zeug dazu haben, in die Bundesliga aufzusteigen. Ignjatovic und sein Team sind jetzt gefordert, die richtigen Schlüsse aus der Niederlage zu ziehen. Es gilt, die mentale Blockade zu überwinden und mit frischem Elan in die nächsten Spiele zu gehen. Die Unterstützung der Fans in Gießen wird dabei sicherlich auch eine wichtige Rolle spielen. Ein starkes Team, das zusammenhält und sich gegenseitig motiviert, kann viel erreichen – auch gegen die Kirchheim Knights.
