Heute ist der 27.05.2026 und in Gießen gibt es Neuigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte! Die Volkshochschule in der Fröbelstraße hat ihren Außenbereich einem frischen Facelift unterzogen. Diese Umgestaltung fand in zwei Bauabschnitten in den Jahren 2024 und 2026 statt und hat gleich mehrere Ziele verfolgt. Mehr Grün, bessere Orientierung, erhöhte Barrierefreiheit und eine Anpassung an den Klimawandel – das sind die großen Schlagworte, die hier fallen.
Das neue Design nutzt wasserdurchlässiges Ökopflaster und neue Plattenbeläge, um das Regenwasser versickern zu lassen. Das klingt nicht nur umweltfreundlich, sondern ist es auch! Neu angelegte Stauden, bunte Blumen und grüne Flächen schmücken jetzt den Vorplatz und sorgen dafür, dass man beim Vorbeigehen kurz innehalten möchte. Um das Ganze noch ein bisschen bunter zu gestalten, haben Mitarbeitende der VHS sogar eine Blumenwiese eingesät – das Saatgut kam netterweise vom Umweltamt. Schöne Idee, oder?
Ein Ort für alle
Die Neugestaltung hat auch an die Bedürfnisse der Menschen gedacht. Ein Bodenleitsystem für sehbeeinträchtigte Personen wurde installiert, und der Behindertenstellplatz wurde barrierefrei an die Ausgänge angebunden. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung! Zudem wurde der Sitzbereich auf der Rückseite des Gebäudes aufgewertet. Hier lässt es sich sicherlich gut entspannen.
Die neuen Fahrradstellplätze und die Einrichtung einer Nextbike-Station sind ein weiteres Plus für umweltbewusste Pendler. Man kann jetzt ganz bequem mit dem Rad zur VHS fahren, das ist praktisch und auch noch gesund! Und nicht zu vergessen: Ein neu eingerichteter und eingezäunter Bereich für Mülltonnen schützt vor Vandalismus und illegalen Müllablagerungen. Ein durchdachter Plan, der hoffentlich Schule macht.
Die Stadt als Lebensraum
Grünflächen in unseren Städten sind nicht nur schön anzusehen, sie haben auch einen praktischen Nutzen. Sie senken die Luft- und Oberflächentemperatur und mildern den städtischen Hitzeinseleffekt. Das hat das Umweltbundesamt bestätigt. In Wien beispielsweise wurden viele naturbasierte Lösungen umgesetzt, wie die Begrünung von Straßen und Freiflächen oder die Umwandlung von Brachflächen in „städtische Wildnis“. Das alles trägt dazu bei, dass wir uns in unseren Städten wohler fühlen.
Und das ist nicht nur ein Trend, sondern eine Notwendigkeit! Stadtbäume beispielsweise helfen, den Regenwasserabfluss bei Starkregen zu verringern und speichern Kohlenstoff. Sie spenden Schatten und verbessern die Luftqualität. Wenn man darüber nachdenkt, wird einem klar, wie wichtig solche Maßnahmen sind, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Das ist nicht nur ein Thema für Politiker – das geht uns alle an!
In Gießen sind wir auf einem guten Weg. Die Umgestaltung der Volkshochschule ist ein Beispiel dafür, wie man durchdachte, grüne Lösungen umsetzen kann. Hoffentlich werden solche Projekte bald zur Norm und nicht zur Ausnahme. Ein bisschen mehr Grün schadet nie, und es ist an der Zeit, dass wir alle gemeinsam daran arbeiten, unsere Städte lebenswert zu gestalten.
