Heute, am 8. Mai 2026, wird in Wismar ein ganz besonderes Ereignis gefeiert. Um 12:30 Uhr findet die Einweihung des Kunstwerks „Ballwechsel“ von der Künstlerin Anne Hille statt. Das Ganze geschieht im Rahmen des bundesweiten Tages der Städtebauförderung, und es ist wirklich spannend, was da auf die Besucher zukommt. Zu diesem Anlass versammeln sich viele Menschen in der neuen Sporthalle am Friedenshof, um das Kunstwerk zu bewundern und die neue Sportstätte kennenzulernen.
Die Einweihung erfolgt nach einem Grußwort des Bürgermeisters Thomas Beyer. Und dann wird es richtig interessant, denn die Dreifeldsporthalle wird hier erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. Ein gelungener Moment für die Hansestadt Wismar und ihre Bürger. Aber das ist noch nicht alles. Ab 13:30 Uhr sind auch öffentliche Führungen geplant, und um 14:00 Uhr startet ein Handball-Sportprogramm in der Dreifeldhalle. Da wird einiges los sein, das kann ich euch versichern!
Ein Kunstwerk mit Bedeutung
Das Kunstwerk „Ballwechsel“ thematisiert Teamgeist, Perspektivwechsel und Anpassungsfähigkeit im Mannschaftssport. Die Künstlerin hat sich dabei von Schnittmustern von Sportbällen inspirieren lassen. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Kunstwerk, das nicht nur die Wände der neuen Sporthalle ziert, sondern auch die Gedanken der Zuschauer anregen soll. Die räumlichen Verzerrungen erzeugen den Eindruck eines gekippten Raumes – das ist einfach faszinierend!
Die Gestaltung des Kunstwerks umfasst eine Fläche von etwa 87 Quadratmetern an der Rückwand der Tribüne. Dabei sind die Durchgangsöffnungen von der Gestaltung ausgenommen, um sicherzustellen, dass alles den Sicherheitsanforderungen entspricht. Ein wichtiger Aspekt, denn schließlich muss der Fluchtweg frei bleiben. Das Kunstwerk wurde im Dezember 2025 installiert und kostete 31.500 Euro, finanziert durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Die Ausschreibung des Kunst-am-Bau-Wettbewerbs war nichtoffen und anonym, und am 26. Mai 2025 wurde der Siegerentwurf von Anne Hille ausgewählt.
Kunst und Architektur vereint
Die Auseinandersetzung mit dem realen Raum ist ein zentraler Anreiz für künstlerische Aussagen. Künstlerinnen wie Anne Hille tragen zur Sensibilisierung und Prägung von Räumen und städtebaulichen Situationen bei. Der Begriff „Kunst am Bau“ hat sich über die Jahre hinweg stetig gewandelt und umfasst mittlerweile auch ortsbezogene Interventionen. Das bedeutet, dass Künstlerinnen nicht nur in Wettbewerben aktiv sind, sondern auch außerhalb dieser ihre Ideen und Konzepte umsetzen.
Die Verpflichtung, einen Teil der Bausumme öffentlicher Bauten für Kunst zu verwenden, wurde bereits 1950 durch den Deutschen Bundestag beschlossen. Diese Regelung hat es ermöglicht, dass viele Künstler*innen an Bundesbaumaßnahmen teilnehmen können. Ein wertvoller Beitrag zur kulturellen Landschaft und zur Identität einer Region.
Wenn ihr also heute in Wismar seid, schaut unbedingt vorbei und lasst euch von der kreativen Atmosphäre mitreißen. Es ist eine Gelegenheit, die neue Sporthalle zu entdecken, Kunst zu erleben und die Gemeinschaft zu stärken. Also nichts wie hin!