Gestern, am 09. Mai 2026, war ein ganz besonderer Tag für die Hansestadt Wismar. Nach einer langen Durststrecke von sieben Jahren wurde die Stadthalle endlich wiedereröffnet. Die Halle, die 1970 eingeweiht wurde und nun einfach „Stadthalle“ heißt, erstrahlt nach umfangreichen Sanierungsarbeiten in neuem Glanz. Ein Schwelbrand im Jahr 2019 machte die umfassende Renovierung notwendig, die mehr als 17 Millionen Euro gekostet hat. Davon steuerten der Bund 4,6 Millionen Euro und das Land 3,6 Millionen Euro bei, der Rest wurde von der Stadt selbst finanziert. Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) erläuterte, dass die abschnittsweise Bereitstellung der Fördermittel der Grund für die lange Sanierungsdauer war.
Am Eröffnungstag wurde die Stadt nicht nur zur Feier der Stadthalle, sondern auch zum „Tag der Städtebauförderung“ lebendig. Ab 14:30 Uhr fanden öffentliche Führungen durch die Halle statt, die interessierte Bürger zu Baustellen- und Stadtführungen einluden. Für alle Sportbegeisterten gab es ein vielseitiges Programm mit Showkämpfen der PSV-Boxer, einer Turnshow sowie einer Sportakrobatik-Darbietung der TSG. Und ganz ehrlich, die Vorfreude auf das Handball-Warm-Up war einfach spürbar!
Ein Ort der Begegnung und des Sports
Die Stadthalle wird künftig nicht nur für große Veranstaltungen zur Verfügung stehen, sondern auch für Schul- und Vereinssport genutzt werden. Mit Platz für insgesamt etwa 2.000 Zuschauer – 1.000 auf der Tribüne und weitere 1.000 auf dem Parkett – ist sie die größte Halle in Nordwestmecklenburg. Die Vorfreude auf die ersten Spiele und Events in dieser neu gestalteten Arena ist groß. Komischerweise ist die Wiedereröffnung der Halle ein kleiner Lichtblick in der oft grauen Routine des Alltags.
Um die Bürger weiter in den Prozess der Städtebauförderung einzubeziehen, sind auch Workshops und Vorträge geplant. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Stadt in den kommenden Jahren entwickeln wird, insbesondere mit der Einführung einer Free-Flow-Anlage für Parkplätze – ein echter Fortschritt für Wismar!
Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen
Die Sanierung der Stadthalle ist Teil des bundesweiten Programms zur Förderung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur. Dieses Programm, das seit 2016 aktiv ist, hat in den letzten Jahren bereits über 1,5 Milliarden Euro für verschiedene Projekte bereitgestellt. Ziel ist es, den Sanierungsstau bei sozialen Infrastrukturen abzubauen. Insbesondere werden energetische Sanierungen gefördert, um den Klimazielen gerecht zu werden und die Treibhausgasemissionen zu senken.
Wismar zeigt mit der Wiedereröffnung der Stadthalle und der Modernisierung des HW-Leasing-Stadions, dass die Stadt bereit ist, in die Zukunft zu investieren. Auch die Modernisierungskosten des Stadions, die mit 3,74 Millionen Euro beziffert werden, sprechen für sich. So wird nicht nur die sportliche Infrastruktur verbessert, sondern auch die kulturelle Teilhabe gefördert.
Die Eröffnung der Stadthalle stellt einen wichtigen Schritt für Wismar dar, der nicht nur die Lebensqualität in der Stadt erhöht, sondern auch die Gemeinschaft stärkt. Die kommenden Monate versprechen eine spannende Zeit zu werden – für die Bürger, die Sportler und Kulturinteressierten. Man kann nur hoffen, dass die Begeisterung für diese neuen Möglichkeiten bleibt!
Für weitere Informationen über die Stadthalle und die Städtebauförderung besuchen Sie bitte die offizielle Webseite.