Heute ist der 5. Mai 2026, und in der Hansestadt Uelzen wurde ein ganz besonderer Tag gefeiert. Am Montag wurden in einer feierlichen Ratssitzung gleich fünf Bürger für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement geehrt. Bürgermeister Jürgen Markwardt überreichte die Ehrennadel der Stadt an Dieter Körding, Dietmar Schulz, Eckhard Severloh, Karin Szymanski-Rothe und Marita Wellmann. Diese Auszeichnung ist nicht nur ein Stück Metall, sondern ein Zeichen der Anerkennung für all diejenigen, die unermüdlich für das Wohl ihrer Mitmenschen arbeiten. Die Ehrung fand im Rahmen des bundesweiten Ehrentags am 23. Mai statt, der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier initiiert wurde und das freiwillige Engagement in den Mittelpunkt stellt. Hier geht’s zur Quelle.

Beginnen wir mit Dieter Körding, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Schützenkameradschaft aktiv einbringt. Er hat nicht nur als Schützenhauptmann gewirkt, sondern auch die Seniorengruppe Westerweyhe unterstützt und das Uhlenköper-Camp mitorganisiert. Ein echter Macher also! Und dann ist da noch Dietmar Schulz, der seit 1981 Mitglied der DLRG ist und Menschen in Erster Hilfe und Rettungsschwimmen ausbildet. Sein Engagement im Stadtjugendring zeigt, dass er die Jugend von Uelzen aktiv mitgestalten möchte.
Eckhard Severloh kann auf eine lange Karriere in der Freiwilligen Feuerwehr Holdenstedt zurückblicken. Seit 1965 ist er dabei und hat die Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen. Ein wahrer Held in Uniform, der auch nach seinem aktiven Dienst die Altersabteilung leitet!

Vielseitiges Engagement und tierische Einsätze

Karin Szymanski-Rothe, als Vorsitzende des Tierschutzvereins Uelzen, hat das Tierheim maßgeblich weiterentwickelt. Ihre Arbeit, die oft im Hintergrund stattfindet, ist entscheidend für das Wohl der Tiere in der Region. Und nicht zu vergessen Marita Wellmann, die über 28 Jahre im Vorstand des Landfrauenvereins aktiv ist. Ihre Organisation von Programmen und Veranstaltungen hat die Gemeinschaft geprägt. Sie hat sogar als Gästeführerin das Wissen um die Geschichte der Region weitergegeben und war bei Fernsehdrehs zur Hansestadt dabei.
Das alles zeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für das soziale Gefüge ist. Es sind Menschen wie diese fünf, die die Gesellschaft zusammenhalten.

Doch nicht nur in der Sitzung des Rates wurde das Ehrenamt gewürdigt. Landrat Dr. Heiko Blume feierte im Kreishaus eine Dankesfeier und begrüßte zahlreiche Inhaber der Ehrenamtskarte. Diese wird an diejenigen vergeben, die sich unentgeltlich für das Gemeinwohl einsetzen. In diesem Jahr erhielten sechs Ehrenamtliche erstmals diese Karte. Die Präsentation von Matthias Ebert, Alfred Götze und anderen zeigt die Vielfalt des Engagements in der Region. Blume bezeichnete die Karteninhaber als „stille Helden des Alltags“ und betonte, wie wichtig es ist, das Ehrenamt sichtbar zu machen und die junge Generation zu ermutigen, sich ebenfalls zu engagieren. Hier geht’s zur Quelle.

Ein Blick auf das Ehrenamt in Deutschland

Ehrenamtliches Engagement ist eine tragende Säule der Gesellschaft, und das zeigen auch die Zahlen: Im Jahr 2025 haben sich rund 16,9 Millionen Menschen in Deutschland ehrenamtlich betätigt. Die Beteiligungsquote an organisierter Freiwilligenarbeit lag 2024 bei 27,5 Prozent, was eine positive Entwicklung darstellt. Besonders bemerkenswert ist, dass viele Ehrenamtliche in Vereinen oder Organisationen tätig sind, sei es in Sportvereinen, der Feuerwehr oder in sozialen Einrichtungen.
Immer mehr junge Menschen nutzen Freiwilligendienste, sei es das Freiwillige Soziale Jahr oder das Bundesfreiwilligendienst, um praktische Erfahrungen zu sammeln und sich gleichzeitig gesellschaftlich zu engagieren. Diese Programme bieten nicht nur Taschengeld, sondern auch die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und die eigene Perspektive zu erweitern. Hier geht’s zur Quelle.

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Die heutige Ehrung in Uelzen ist ein schönes Beispiel dafür, wie wichtig das Ehrenamt für das Miteinander ist. Es sind Geschichten von Menschen, die oft im Verborgenen wirken und mit ihrem Einsatz die Welt ein Stück besser machen. Und vielleicht inspiriert es den einen oder anderen, ebenfalls aktiv zu werden. Denn schließlich sind wir alle Teil dieser Gemeinschaft.