Heute ist der 26.05.2026 und es gibt Neuigkeiten aus dem südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis, die nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Gemeinschaft berührt haben. Am 8. Mai unternahmen 54 Personen aus verschiedenen Selbsthilfegruppen einen Ausflug zum Grugapark in Essen. Die Vorfreude war groß, und das nicht ohne Grund. Um sicherzustellen, dass jeder dabei sein konnte – auch die, die im Rollstuhl sitzen – wurden gleich drei Busse organisiert. Da hat wirklich jeder einen Platz gefunden!

Unter dem Motto „Mit allen Sinnen erleben“ ging es dann auf eine spannende Führung durch den Park. Es war ein Erlebnis für alle Sinne: Die Teilnehmer konnten die Düfte von Kräutern und Blumen genießen, die Rinde eines Mammutbaums fühlen und dem Quaken der Frösche lauschen. Es ist schon etwas Besonderes, wenn die Natur so viele Eindrücke bietet und man diese gemeinsam erleben kann. Nach der Führung wartete eine wohlverdiente Stärkung mit Kaffee und Kuchen – eine kleine Auszeit, die sicher für viele der Höhepunkt des Tages war.

Gemeinschaft und Verbindung stärken

Christel Bückner von KISS-EN Süd hat es auf den Punkt gebracht: „Solche gruppenübergreifenden Angebote schaffen neue Verbindungen, stärken den Einzelnen und fördern das Miteinander – in der Selbsthilfe ist niemand allein.“ Das ist nicht nur ein schöner Satz, sondern spiegelt die Realität wider, die viele Betroffene erleben. Oft stehen Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen im Alltag vor physischen und sozialen Barrieren, die das Leben unnötig erschweren. Diese Barrieren führen nicht selten zu Isolation und seelischer Belastung.

Die gemeinschaftliche Selbsthilfe bietet jedoch Rückhalt. Selbsthilfegruppen ermöglichen den Austausch von Erfahrungen und unterstützen sich gegenseitig. Hier findet man Empathie, Akzeptanz und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit in einem geschützten Rahmen. Das ist Gold wert! Der Austausch über rechtliche Möglichkeiten, Barrierefreiheit und Hilfsmittel stärkt nicht nur die Handlungsfähigkeit der Teilnehmer, sondern motiviert auch dazu, Ängste zu überwinden und inklusiv miteinander umzugehen. Ein echtes Gemeinschaftsgefühl, das bei diesem Ausflug spürbar war.

Unterstützung durch die Gemeinschaft

Der Ausflug wurde durch die AVU, die Sparkasse an Ennepe und Ruhr, die Taubenväter Gevelsberg sowie die Kreisverwaltung Ennepe-Ruhr ermöglicht. Diese Unterstützung zeigt, wie wichtig es ist, dass lokale Institutionen zusammenarbeiten, um solche Events zu realisieren. Es gibt in Deutschland über 36.000 Selbsthilfegruppen, und jede von ihnen trägt zur Verbesserung der Lebensqualität ihrer Mitglieder bei. Die Recherche und Aufnahme in Verzeichnisse ist zwar zeitintensiv, aber notwendig, um Betroffenen die passende Unterstützung zu bieten.

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So war dieser Tag im Grugapark nicht nur ein Ausflug, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und den Zusammenhalt zu stärken. Die Teilnehmer brachten viele positive Eindrücke mit nach Hause und werden sicherlich noch lange von diesen Erlebnissen zehren.