Heute ist der 11.07.2026, und während wir hier in Österreich die Sommerhitze genießen, wird im benachbarten Hochsauerlandkreis in Deutschland bereits fleißig kontrolliert. Der Fachdienst Verkehrsordnungswidrigkeiten hat sich einiges vorgenommen und führt vom 13. bis 17. Juli Geschwindigkeitskontrollen durch. Ein Blick auf die angekündigten Blitzerorte zeigt, dass Autofahrer auf der Hut sein sollten. Wer jetzt denkt, er könnte einfach Gas geben, sollte sich die Kontrollstellen gut merken.

Am Montag, dem 13. Juli, wird in Arnsberg (Altes Feld) und Meschede-Berge (Zur Winnschla) gemessen. Der Dienstag bringt dann Schmallenberg-Oberkirchen (Lennestraße) und Brilon-Wald (Korbacher Straße) ins Visier. Am Mittwoch geht’s weiter nach Olsberg-Brunskappel (Negertalstraße) und Medebach-Oberschledorn (Grafschafter Straße). Der Donnerstag ist für Sundern (Hauptstraße) und Arnsberg-Niedereimer (Sauerlandstraße) reserviert. Und am Freitag, dem 17. Juli, wird in Arnsberg-Neheim (Annastraße) und Winterberg (Poststraße) kontrolliert. Es ist gut zu wissen, dass die Polizei auch ohne Vorankündigung Geschwindigkeitsüberwachungen durchführt – ein zusätzlicher Grund, den Fuß vom Gas zu nehmen.

Die Konsequenzen von Geschwindigkeitsübertretungen

Wer sich nicht an die Geschwindigkeitslimits hält, muss mit einem Verwarnungsgeld von 5 bis 55 Euro rechnen. Ab 60 Euro steigt das Bußgeld, und es kommen Verwaltungsgebühren von 28,50 Euro hinzu, wenn man über die Stränge schlägt. Besonders brenzlig wird’s, wenn man außerhalb geschlossener Ortschaften mehr als 26 km/h zu schnell fährt – hier droht ein einmonatiges Fahrverbot. Ein Beispiel gefällig? Wer beispielsweise 100 km/h bei erlaubten 70 km/h fährt, muss mit einem Bußgeld von 150 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen – und das kann bei Wiederholung innerhalb eines Jahres ernsthafte Folgen haben.

Für die Verkehrssünder gibt es zudem ein Punktesystem, das in der neuen Bußgeldkatalog-Version 2026 maximal 3 Punkte für Verstöße vorsieht. Ab 8 Punkten erfolgt der Entzug der Fahrerlaubnis. Das klingt vielleicht nach viel, aber Punkte können durch freiwillige Fahreignungsseminare abgebaut werden, solange man nicht mehr als 5 Punkte hat. Die Fristen, nach denen Punkte verfallen, variieren – 1 Punkt gilt für 2,5 Jahre, 2 Punkte für 5 Jahre und 3 Punkte sogar für 10 Jahre.

Häufige Verkehrsverstöße und Bußgelder

Zu den häufigsten Verkehrsverstößen zählen übrigens nicht nur Geschwindigkeitsübertretungen, sondern auch falsches Parken, Vorfahrt missachten oder zu geringer Sicherheitsabstand. Das Bußgeld kann hier erheblich variieren. Für einen Handy am Steuer wird beispielsweise ein Bußgeld von 100 Euro fällig, die Winterreifenpflicht kostet 60 Euro, und bei falschem Verhalten an Schulbussen sind es 60 bis 70 Euro. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs!

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Eine weitere interessante Regelung ist die Warnwestenpflicht, die seit dem 1. Juli 2014 für PKW, LKW und Busse gilt. Wer ohne die vorgeschriebene Warnweste unterwegs ist, kann ebenfalls zur Kasse gebeten werden. Es gibt also viele Gründe, sich an die Verkehrsregeln zu halten – nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch um den Geldbeutel zu schonen.

Die steigenden Kontrollen und die damit verbundenen Sanktionen zeigen, dass die Verkehrssicherheit ernst genommen wird. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit Konsequenzen rechnen – und die können ganz schön ins Geld gehen. Wer also in den kommenden Tagen im Hochsauerlandkreis unterwegs ist, sollte sich besser an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, um bösen Überraschungen vorzubeugen. Bleibt sicher auf den Straßen!

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