Heute ist der 15.06.2026 und in Krefeld beginnt ein spannendes Event: das Stadtradeln. Vom 15. Juni bis zum 5. Juli sind alle Krefelder herzlich eingeladen, ihre Kilometer auf dem Fahrrad zu sammeln. Das Ziel? Klimaschutz, Gesundheit und eine bessere Radinfrastruktur. Die Auftaktveranstaltung startet heute Abend um 18 Uhr mit einer gemeinsamen Radtour der Stadtverwaltung und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Der Startpunkt? Natürlich das Krefelder Rathaus, wo Bürgermeisterin Gisela Klaer die Teilnehmer begrüßen wird.

Die Strecke führt über 22 Kilometer durch malerische Orte wie Niepkuhlen, Egelsberg und am Elfrather See entlang, bis hin zum Stadtwaldhaus, wo die Tour in einem Biergarten ausklingen wird. Wer Lust hat, kann einfach mitradeln – eine Anmeldung ist nicht nötig. Am Dienstag, den 16. Juni, geht es dann um 18.30 Uhr weiter mit einer zweiten Abendradtour, wieder ab Rathaus. Jeder, der in Krefeld wohnt, arbeitet, einem Verein angehört oder eine Schule oder Hochschule besucht, kann mitmachen.

Erste Erfolge und spannende Preise

Bereits jetzt haben sich rund 1.560 Krefelder registriert, und die Anmeldungen sind weiterhin möglich. Wer in den Vorjahren bereits teilgenommen hat, kann seinen bestehenden Account reaktivieren. Das Abschlussfest des Stadtradelns findet am 5. Juli im Rahmen des Niederrheinischen Radwandertags statt. Es wird auch eine Verlosung von Preisen unter den Teilnehmenden geben – eine tolle Motivation! Schulen sind ebenfalls eingeladen, am „Schulradeln“ teilzunehmen. Der Rekord aus dem letzten Jahr stand bei 3.421 Radlern, die gemeinsam beeindruckende 628.149 Kilometer zurücklegten. Das könnte in diesem Jahr noch übertroffen werden!

Radfahren für den Klimaschutz

Warum das alles? Radfahren ist nicht nur gesund, sondern auch eine umweltfreundliche Art, sich fortzubewegen. Es verursacht keine schädlichen Klimagase, spart Platz und ist dazu noch geräuscharm. Das ist wichtig, denn Deutschland hat sich im Klimaschutzgesetz verpflichtet, die Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 65 % gegenüber 1990 zu reduzieren. Der Verkehr war im Jahr 2023 für über 22 % der bundesweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Ein Umstieg auf das Fahrrad kann hier einen entscheidenden Beitrag leisten.

Einer Studie des Umweltbundesamtes zufolge können durch Rad- und Fußverkehr rund 166 Gramm Treibhausgase pro Personenkilometer im Vergleich zum Auto eingespart werden. Das heißt, wer täglich 5 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit pendelt, kann jährlich etwa 365 kg CO2-Emissionen einsparen. Und seien wir mal ehrlich, das sind doch beeindruckende Zahlen! In Deutschland werden täglich 257 Millionen Wege zurückgelegt, was über 3,2 Milliarden Personenkilometern entspricht – da ist noch viel Potenzial für die Radfahrer unter uns.

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Die Verkehrsverlagerung vom motorisierten Individualverkehr hin zu umweltfreundlicheren Alternativen wie Rad- und Fußverkehr ist nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig. Man muss bedenken, dass über 40 % der Autofahrten kürzer als 5 Kilometer sind. Also, warum nicht einfach aufs Rad umsteigen? Es kostet keinen Cent, schont die Umwelt und hält fit. Und nicht zu vergessen: Der Platz, den ein Auto benötigt, könnte für viele Fahrräder genutzt werden – auf einem Autoparkplatz finden etwa acht Fahrräder Platz. Das sind doch gute Argumente, um beim Stadtradeln mitzumachen!

Wer jetzt Lust bekommen hat, die eigenen Kilometer zu zählen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, kann sich ganz einfach unter www.stadtradeln.de/krefeld oder über die Stadtradeln-App anmelden. Der Sommer hat gerade erst begonnen, und was gibt es Schöneres, als mit dem Rad die Umgebung zu erkunden und dabei etwas Gutes für sich und die Umwelt zu tun?

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