Heute ist der 20.05.2026, und in Krefeld tut sich etwas Spannendes! Der Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) hat die Pläne für den Umbau des Schinkenplatzes vorgestellt, der am 26. Mai beginnt. Ein neuer Treffpunkt für Jung und Alt soll entstehen – modern und vor allem barrierefrei. Die Neugestaltung umfasst insgesamt zwölf Amberbäume, die nicht nur schön aussehen, sondern auch sinnvoll ins Stadtbild integriert werden. Neun dieser Bäume werden direkt auf dem Platz gepflanzt, und zwar in zwei durchgängigen Reihen. Diese Bäume erhalten großzügige Wurzelräume, die nach dem Schwammstadt-Prinzip zur Regenwasserspeicherung dienen. Das verbessert nicht nur das Stadtklima, sondern ist auch ein Schritt in die richtige Richtung, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.
Zusätzlich werden drei weitere Bäume in den angrenzenden Straßen als „Baumtore“ gepflanzt, die zur Verkehrsberuhigung beitragen sollen. Die Platzfläche selbst wird mit einer versickerungsfähigen Pflasterung in hellgrauen, grauen und beigen Farbtönen ausgestattet. Man könnte sagen, das wird nicht nur ein Ort zum Verweilen, sondern auch ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz. Die Aufpflasterungen sind speziell zur Verkehrsberuhigung gedacht, was vor allem für die Sicherheit jüngerer Besucher von Bedeutung ist. Eine moderne Beleuchtung, Fahrradanlehner, Sitzbänke und Papierkörbe runden das Konzept ab. Die gesamte Sanierung wird in vier Bauabschnitten durchgeführt: Alte Linner Straße, Dreikönigenstraße, Schinkenplatz und schließlich der Bereich bis zur Philadelphiastraße. Geplant ist, dass die Arbeiten bis Dezember 2026 abgeschlossen sind. Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, findet auf der Website www.krefeld.de/schinkenplatz weitere Informationen.
Ein Schritt in die Zukunft: Schwammstadt-Prinzip
Das Schwammstadt-Prinzip, das bei der Neugestaltung des Schinkenplatzes Anwendung findet, ist Teil einer größeren Initiative, die von der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde. Die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) schafft einen politischen Rahmen, um übergreifende Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln. Dazu zählt unter anderem die Verbesserung der Regenwasserspeicherung in Städten – ein wichtiges Thema, insbesondere in Anbetracht der Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021, die zahlreiche Klimawirkungen und Handlungsfelder untersucht hat.
Forschungsexpertise zur Überflutungs- und Hitzevorsorge bietet Strategien für das Regenwassermanagement, die auch in Krefeld von Bedeutung sind. Denn durch die kreative Gestaltung öffentlicher Plätze wie dem Schinkenplatz kann nicht nur der Lebensraum der Menschen verbessert, sondern auch der Umgang mit Wasser in der Stadtentwicklung aktiv verändert werden. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft (DWA) fordert einen solchen Wandel, und Krefeld scheint auf dem richtigen Weg zu sein. Das neue Konzept wird nicht nur die Aufenthaltsqualität erhöhen, sondern auch einen nachhaltigen Beitrag zur Stabilität des urbanen Klimas leisten.
Wie spannend es ist, diese Entwicklungen zu beobachten – Krefeld zeigt, dass man auch lokal etwas gegen die Folgen des Klimawandels tun kann. Der Umbau des Schinkenplatzes könnte somit ein Modell für andere Städte sein. Wer weiß, vielleicht inspiriert dieses Projekt ja auch andere Gemeinden, ähnliche Schritte zu gehen? Es bleibt abzuwarten, wie sich der Platz nach der Fertigstellung präsentieren wird. Aber eines ist sicher: Die Krefelder dürfen sich auf einen modernen und einladenden Treffpunkt freuen!
