Ehrenamtsinitiative im Oberbergischen Kreis: Schüler erwerben Sozialführerscheine
Heute, am 15. Juli 2026, wirft der Oberbergische Kreis einen Blick auf die bemerkenswerte Ehrenamtsinitiative, die in den letzten Wochen in verschiedenen Städten Deutschlands stattfand. In Engelskirchen, Radevormwald und Hückeswagen haben Schülerinnen und Schüler sich engagiert und dabei Sozialführerscheine erworben – ein echter Schritt in die Welt des Ehrenamts! Die Jugendlichen arbeiteten in Senioren- und Behinderteneinrichtungen sowie in Kindergärten, und das über mehrere Nachmittage. Vor ihren Einsätzen erhielten sie eine theoretische Einführung, Praxisbegleitung und ein anschließendes Auswertungsgespräch. Landrat Klaus Grootens äußerte seinen Dank an die unterstützenden Einrichtungen für das Weitblick-Projekt, das den Schülern wertvolle erste Berufserfahrungen ermöglicht.
In Engelskirchen haben 12 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Sekundarschule Walbach ihre Sozialführerscheine erworben. Diese engagierten Jugendlichen waren jeweils 12 Stunden in den Senioreneinrichtungen Lepperhammer und AWO Ründeroth aktiv. Ihre Aktivitäten umfassten nicht nur Gespräche und Spiele, sondern auch Basteln, Gesang und Spaziergänge mit den Bewohnern – eine echte Bereicherung für alle Beteiligten.
Engagement in Radevormwald und Hückeswagen
In Radevormwald haben neun Schülerinnen des Theodor-Heuss-Gymnasiums und der Armin-Maiwald-Schule ebenfalls ihren Sozialführerschein erhalten. Sie waren in Senioreneinrichtungen, im Sana-Krankenhaus und in Kindergärten tätig. Seit Beginn des Projekts im Jahr 2014 haben bereits 120 Schülerinnen und Schüler in Radevormwald diesen wertvollen Schein erworben. Christine Bray, die Weitblick-Koordinatorin, appellierte an die Schülerinnen, ihre Schulkameraden für das Ehrenamt zu gewinnen. Das ist wirklich wichtig! Schließlich geht es darum, die Gemeinschaft zu stärken.
In Hückeswagen wurden insgesamt 33 Sozialführerscheine an Schülerinnen und Schüler der Realschule und der Montanus-Hauptschule verliehen. Diese Jugendlichen engagierten sich in verschiedenen sozialen Einrichtungen, darunter Altenzentren und Kindergärten. Stellvertretender Landrat Jürgen Fischer lobte die starke Beteiligung und äußerte die Hoffnung, dass die gemachten Erfahrungen die Jugendlichen dazu motivieren, sich auch weiterhin ehrenamtlich zu engagieren. Und das ist ja auch das Ziel des Projektes – eine WIN-WIN-Situation für alle Beteiligten!
Neues Engagement in Wiehl
Ebenfalls im Oberbergischen Kreis haben Neuntklässler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Wiehl über einen Zeitraum von vier Wochen in sozialen Einrichtungen gearbeitet. 33 Schülerinnen und Schüler erhielten Zertifikate der Ehrenamtsinitiative Weitblick. Sie waren in fünf sozialen Einrichtungen aktiv und erhielten Einblicke in die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderungen. Sieben dieser engagierten Jugendlichen haben sogar den Plan gefasst, sich weiterhin ehrenamtlich zu betätigen. Sylvia Asmussen, die Leiterin der Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement, hob den wertvollen Austausch zwischen den Generationen hervor.
Melanie Frackenpohl vom Verein Lebenspfade Oberberg berichtete von der tatkräftigen Unterstützung durch sechs Schülerinnen und zwei Schüler in ihrer Einrichtung. Otto Schütz, der als Weitblick-Lotse die Umsetzung des Projekts vor Ort verantwortete, hat sicher auch dazu beigetragen, dass die Jugendlichen so positive Erfahrungen sammeln konnten. Die Übergabe der Sozialführerscheine erfolgte durch Prof. Dr. Friedrich Wilke, den stellvertretenden Landrat, und Wiehls Bürgermeister Ulrich Stücker.
Der Weg zum Sozialführerschein
Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Teilnahme am Ehrenamt nicht verpflichtend ist. Die Jugendlichen können ihren eigenen Weg im sozialen Engagement finden und gestalten. Die Kursinhalte sind vielfältig: von Grundkenntnissen in Kommunikation und Konfliktlösung über Informationen zu Rahmenbedingungen im Ehrenamt bis hin zu Schulungen in Gesprächsführung und versicherungsrelevanten Fragen. Der Abschluss erfolgt mit dem Sozialführerschein, der den Teilnehmern als wertvolles Zertifikat dient.
Das Projekt zielt darauf ab, Menschen jeden Alters im Raum Schwäbisch Gmünd anzusprechen, die mehr über ehrenamtliches Engagement erfahren möchten. Ein freiwilliger Teilnahmebeitrag von 25,00 € ist erforderlich, und die Anmeldung ist nur für bestimmte Module möglich. Die Vielfalt der Themen ist beeindruckend, und die Möglichkeit, in der Praxis zu lernen und Erfahrungen zu sammeln, macht den Sozialführerschein zu einer erstrebenswerten Qualifikation. Wer weiß – vielleicht ist das der erste Schritt für viele Jugendliche auf ihrem Weg, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten!
Für weitere Informationen und Details zu den aktuellen Projekten und Möglichkeiten des Ehrenamtes in der Region lohnt sich ein Blick auf die offiziellen Websites, wie zum Beispiel hier oder hier. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Engagement weiterentwickelt und wie viele Jugendliche sich von diesen Initiativen inspirieren lassen!
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