Im Oberbergischen Kreis tut sich was! Am 2. Juli 2026 findet eine spannende Veranstaltung statt, die Unternehmen und gemeinnützige Organisationen zusammenbringt. Die „Marktplatz-Methode“, wie sie genannt wird, hat das Ziel, neue Netzwerke und Kooperationen zu fördern. Dabei ist Geld ein absolutes Tabu, denn die Bezahlung für Dienstleistungen und Unterstützung erfolgt über vier Tauschwährungen: Know-How, Arbeitskraft und -zeit, Netzwerke sowie Arbeitsmittel. Das klingt nach einer innovativen Lösung und einem frischen Wind für die Region!

Ein ganz besonders reizvoller Aspekt dieser Methode ist das „Speed-Dating“-Format, das den Teilnehmenden ermöglicht, sich schnell und unkompliziert kennenzulernen. So können beispielsweise Industriebetriebe Lagerraum für Kleiderspenden zur Verfügung stellen oder IT-Unternehmen Bürgerinitiativen bei der Website-Gestaltung unter die Arme greifen. Hier trifft Kreativität auf praktisches Handeln!

Veranstaltungsdetails und Anmeldemöglichkeiten

Die Veranstaltung findet im Stadtteilhaus in Wiehl-Drabenderhöhe, Siebenbürger Pl. 2, 51674 Wiehl statt. Wer Interesse hat, sollte sich beeilen, denn der Anmeldeschluss ist bereits am 21. Juni 2026. Ansprechpartner sind Tanja Siebert von der AMAIDI International gGmbH und Sylvia Asmussen von der Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt im Oberbergischen Kreis. Ihre Kontaktdaten sind über die Webseite hier zu finden.

Diese „Marktplatz-Methode“ schafft nicht nur einen Raum für das Kennenlernen, sondern fördert auch die Vereinbarung gemeinsamer Projekte. Es geht also nicht um passive Geldspenden, sondern um aktives Engagement, das für beide Seiten von Vorteil ist. Die Formen des Engagements sind vielfältig und umfassen Know-How, Sachmittel und Unterstützung durch helfende Hände. Das klingt doch nach einer Win-Win-Situation!

Die Herausforderungen von Kooperationen

Allerdings gibt es auch einige Herausforderungen, die nicht unerwähnt bleiben sollten. Kooperationen zwischen Non-Profit-Organisationen (NPOs) und Unternehmen können manchmal die Glaubwürdigkeit der NPOs gefährden. Es gibt die Sorge, dass NPOs durch solche Partnerschaften „gekauft“ werden oder von den Unternehmen abhängig werden. Das könnte die Advocacy-Rolle der NPOs schwächen, die ja eigentlich Missstände aufdecken sollen.

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Zusätzlich können Interessenskonflikte auftreten, wenn die Unternehmensziele im Widerspruch zu den Zielen der NPOs stehen. Diese Konflikte sind oft nicht vorhersehbar und können den Ruf der Organisationen schädigen. Eine glaubwürdige Kommunikation der Zusammenarbeit ist also unerlässlich, um etwaige Vorwürfe des Greenwashings zu vermeiden.

Dennoch ist die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und zivilgesellschaftlichem Bereich von großer Bedeutung. Es ist wichtig, dass NPOs Partner wählen, deren Werte mit den eigenen übereinstimmen, und dass Transparenz und Vertrauen im Vordergrund stehen. Nur so kann eine langfristige und erfolgreiche Kooperation entstehen, die beiden Seiten wirklich nutzt.