Heute ist der 30.04.2026 und im Westerwaldkreis gibt es Neuigkeiten, die vor allem die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger interessieren dürften. Bei einem kürzlich stattgefundenen Event, dem 4. WW-Seniorentalk, wurde die Initiative „Gemeindeschwester plus“ thematisiert. Diese hat sich in den letzten Jahren als eine Art Frühwarnsystem in unserer schnell alternden Gesellschaft etabliert. Ziel der Gemeindeschwestern ist es, ältere Menschen weniger einsam zu machen und gleichzeitig die Gefahr einer späteren Pflegebedürftigkeit zu verringern. Ein wirklich wichtiges Anliegen, wenn man bedenkt, wie oft Einsamkeit und Isolation in der heutigen Zeit vorkommen.

Die Veranstaltung fand im Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum Zweite Heimat in Höhr-Grenzhausen statt. Fachleute aus verschiedenen Bereichen – Pflege, Beratung, Sozialverbände, und sogar Digital-Botschafter – waren anwesend, um über die Erfolge und Herausforderungen des Programms zu diskutieren. Bedauerlicherweise gab es kaum Teilnahme von Kommunalpolitikern oder sozialpolitischen Gremien. Das hat bei den Anwesenden für ein gewisses Bedauern gesorgt. Es wäre doch wünschenswert, wenn die Entscheidungsträger mehr Interesse an den Belangen älterer Menschen zeigen würden.

Die Rolle der Gemeindeschwestern

Die Arbeit der Gemeindeschwestern wurde von vier aktiven Mitgliedern präsentiert. Es zeigt sich: Das Konzept ist mittlerweile ausgereift und wurde mehrfach überarbeitet. Die Gemeindeschwestern bieten nicht nur Beratung zu hauswirtschaftlicher und pflegerischer Versorgung, sondern auch zu Themen wie Mobilität, Wohnsituation und sogar Digitalisierung. Ein weiterer Fokus liegt auf der Ernährung sowie der Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Und hey, das Ganze ist kostenlos und individuell! Man kann sich also ganz entspannt beraten lassen, ohne dass gleich ein finanzieller Druck entsteht.

Wichtig zu erwähnen ist auch, dass das Angebot für ältere Menschen gedacht ist, die keine Pflege benötigen. Es geht darum, Unterstützung und Beratung in ihrer aktuellen Lebenssituation zu bieten. Die Gemeindeschwestern besuchen die Menschen zuhause, nachdem diese ihr Einverständnis gegeben haben. Diese persönliche Note – das macht wirklich einen Unterschied! Sie regen zudem Angebote in den Regionen an, sei es ein geselliges Seniorentreffen oder Bewegungsangebote. Diese Initiativen tragen dazu bei, gesundheits- und selbstständigkeitsfördernde Infrastrukturen in den Kommunen zu entwickeln.

Finanzierung und Ausblick

Ein Thema, das während der Veranstaltung ebenfalls zur Sprache kam, war die Finanzierung der Initiative „Gemeindeschwester plus“. Hier sehen die Fachleute einen klaren Nutzen für die Gesellschaft, da Einsparungen für Land, Kommunen und Sozialversicherungen möglich sind. Dennoch gibt es einen Appell an die Öffentlichkeit, aktiv am demografischen Wandel in den Kommunen mitzuarbeiten. Die Notwendigkeit von Kümmerer-Strukturen ist unübersehbar, um Einsamkeit und gesundheitlichen Problemen entgegenzuwirken.

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Die Forderung nach einer flächendeckenden Umsetzung des Programms in allen Verbandsgemeinden wurde lautstark geäußert. Und das ist auch nur recht und billig! Viele Menschen könnten von den Angeboten profitieren. Ein weiterer Punkt, den die Anwesenden betonten, war der Hinweis auf die unterschiedlichen Konzepte der Gemeindeschwester in den verschiedenen Verbandsgemeinden. Das zeigt, dass es nicht den einen Weg gibt, um älteren Menschen zu helfen, sondern dass es vielmehr vieler Ansätze bedarf.

Last but not least, die erste Wäller Seniorenkonferenz (WSK) wird am 26.08.2026 im Bürgerhaus Siershahn stattfinden. Wenn Sie mehr Informationen wünschen, können Sie diese ganz unkompliziert per E-Mail anfragen. Es bleibt spannend, wie sich die Initiative weiterentwickeln wird und vor allem, wie sie die Lebensqualität älterer Menschen im Westerwaldkreis nachhaltig verbessern kann.

Für weitere Informationen und Details zur Initiative können Sie die Pressemitteilung nachlesen.