Bad Leonfelden hat sich einen Platz in den Herzen seiner Fans erkämpft – und das nicht ohne Grund. Nach einem packenden Finale sicherten sich die Spieler das begehrte Double und den Aufstieg in die neue Regionalliga. Der entscheidende Sieg wurde am vergangenen Wochenende mit 5:1 gegen Vöcklamarkt in der Vortuna Arena gefeiert. Unglaubliche 600 Fans unterstützten ihre Mannschaft lautstark und sorgten für eine Atmosphäre, die wohl niemand so schnell vergessen wird. Nach anfänglichem Rückstand bewies die Mannschaft Kampfgeist und drehte das Spiel, angeführt von David Radouch, der mit vier Toren ein wahres Feuerwerk abbrannte. Simon Schauberger steuerte ein weiteres Tor bei.

Stefan Hinterkörner, der Trainer des Teams, erlebte ein Wechselbad der Gefühle. Obgleich er eine Rote Karte erhielt, feierte er euphorisch das 2:1 von Radouch. In einem Moment der Reflexion äußerte er, dass er nie an einem Titelverlust gezweifelt habe. Auch Obmann Josef Wiesinger blickte auf die Erfolge des Vereins zurück und betonte die nachhaltige Entwicklung des Teams. Für die Meisterfeier, die bereits für das kommende Wochenende geplant ist, gibt es viel zu feiern.

Aufstieg und Perspektiven

Doch die Freude endet nicht beim Meistertitel. Bad Leonfeldens 1b-Mannschaft führt ebenfalls die Tabelle der 1. Nord mit drei Punkten Vorsprung an. Um ein mögliches Triple zu erreichen, benötigt die 1b einen Sieg gegen Lichtenberg oder ein Remis oder eine Niederlage der Nebelberger. Das sorgt für zusätzlichen Nervenkitzel, denn die Spieler sind fest entschlossen, auch hier die Krone zu holen.

Parallel zur Meisterschaft fanden auch wichtige Informationsveranstaltungen statt, bei denen Funktionäre aus der Kurstadt teilnahmen. Klubs wie Vorwärts Steyr, Friedburg, Ostermiething und andere waren ebenfalls anwesend. Die Themen reichten von organisatorischen Rahmenbedingungen über Spieltage bis hin zu den Modalitäten für den Aufstieg. Ein zentraler Punkt der Diskussion war der Aufstieg in die neu geschaffene Regionalliga Nord, in der Bad Leonfelden als aktueller Zweiter eine entscheidende Rolle spielt.

Eine neue Ära im Amateurfußball

Im Sommer 2026 wird im österreichischen Amateurfußball eine neue Ära eingeläutet. Die bisherigen drei Regionalligen werden aufgelöst und durch vier neue ersetzt: Regionalliga Süd, West, Nord und Ost. Bad Leonfelden wird Teil dieser aufregenden Entwicklung sein, wenn die Mannschaft in der Regionalliga Nord spielt. Insgesamt werden acht Vertreter aus Oberösterreich in dieser Liga antreten, und es gibt die Möglichkeit, dass bis zu drei Teams aus der OÖ. Liga aufsteigen. Die sportlichen Ergebnisse der Frühjahrsmeisterschaft sind dabei entscheidend. Ein Aufstieg könnte die Kulisse für viele spannende Spiele in der kommenden Saison sein.

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Die Ungewissheit über Auf- und Abstiege könnte jedoch für viele Vereine eine Herausforderung darstellen, was die langfristige Planung bis ins Jahr 2026 angeht. Die Vorfreude auf die nächsten Spiele ist spürbar, während die Teams sich auf das Unbekannte vorbereiten. Bad Leonfelden hat mit seinem aktuellen Erfolg einen vielversprechenden Grundstein gelegt, auf dem man in den kommenden Jahren aufbauen kann.