Heute ist der 29.09.2026 und wir schauen zurück auf die jüngsten Entwicklungen in Baden und der umliegenden Region. Die politische Landschaft ist hier alles andere als langweilig. In Aarau wurde kürzlich eine Fusion mit Unterentfelden abgelehnt – und das mit nur 19 Stimmen Unterschied! Die Abstimmung in Unterentfelden fiel deutlich gegen die Fusion aus: 50,5% der Wähler sagten Nein. In Aarau hingegen stimmten 52,65% für den Zusammenschluss. Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker (FDP) hat das Ergebnis bestätigt, nachdem der Einwohnerrat und die Gemeindeversammlung von Unterentfelden im Juni der Fusion zwar zugestimmt hatten, aber ganz knapp. Das zeigt, wie brisant die Fusionsthematik im Aargau ist!

Im Vergleich dazu hat Baden im Jahr 2023 mit Turgi fusioniert und scheint nun auf der Überholspur zu sein. Es gibt positive Signale von Wettingen, Neuenhof und Ennetbaden, die für mögliche Gespräche offen sind. Das ist ein echter Lichtblick! Schließlich sind Fusionen nicht nur ein Thema für die großen Städte – auch kleinere Gemeinden könnten von mehr Zusammenarbeit profitieren. Baden, die wirtschaftlich stärkste Stadt im Kanton, zahlt jährlich 20 Millionen Franken in den Finanzausgleich, was die Bedeutung der Stadt unterstreicht. Im Gegensatz dazu leistet Aarau nur 8,8 Millionen.

Fusionen – eine Chance für die Region?

Die Überlegungen, Baden und Ennetbaden wieder zusammenzuführen, werfen Fragen auf. Früher waren die beiden Städte vereint, und die Idee einer Wiedervereinigung könnte neue Perspektiven eröffnen. Baden hat sich in den letzten Jahren wirtschaftlich stark entwickelt, was durch die Verlagerung von 660 Arbeitsplätzen der Cembra Money Bank nach Baden eindrucksvoll belegt wird. Ein echter Magnet für die Region!

Doch nicht alles läuft rund. Aarau hat Schwierigkeiten, Nachbargemeinden von Fusionen zu überzeugen. Trotz der Unterstützung durch einige politische Gruppierungen und Exekutive in Aarau und Unterentfelden konnten die Bürger nicht überzeugt werden. Die SVP Aarau und ein Komitee unter der Leitung des SVP-Präsidenten von Unterentfelden haben den Widerstand organisiert – und das mit Erfolg!

Die Herausforderungen und Möglichkeiten

Die Realität ist, Baden als Stadt agiert, aber nicht entsprechend regiert. Es gibt Herausforderungen wie Verkehr, Siedlungsentwicklung und Infrastruktur, die nicht allein von Baden gelöst werden können. Die Idee von Fusionen könnte helfen, die kommunale Eigenständigkeit zu reduzieren und gemeinsame Entwicklungen voranzutreiben. Das politische Gewicht Badens im Kanton und darüber hinaus könnte ausgebaut werden, besonders im Bereich Bahnverkehr. Die Schnellzüge auf der Strecke Bern-Zürich halten oft nicht in Baden, dafür aber in Aarau – das ist doch irgendwie seltsam!

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In der Schweiz gibt es am 1. Januar 2024 insgesamt 2131 Gemeinden. Überraschenderweise werden Fusionen immer seltener diskutiert, da viele bereits durchgeführt wurden. Trotzdem hat die wahrgenommene Autonomie der Gemeinden gegenüber Bund und Kanton seit 2017 leicht zugenommen. Immer mehr Gemeinden setzen auf Zusammenarbeit zur Steigerung von Professionalität und Kostenoptimierung – sei es bei der Spitex oder der Feuerwehr. Es bleibt abzuwarten, ob Baden und seine Nachbargemeinden diesen Weg in eine gemeinsame Zukunft einschlagen werden.

Die politische Landschaft bleibt spannend. Es ist zu hoffen, dass Stadt- und Gemeinderäte die Möglichkeit nutzen, um eine größere und einflussreichere Stadt Baden zu schaffen – das wäre für alle Beteiligten ein Gewinn!