Am 12. September 2026 war es wieder soweit: Anlässlich des Welttages der Ersten Hilfe fanden in allen steirischen Bezirken spannende Erste-Hilfe-Kurse für Senioren statt. Die Steirische Volkspartei (VP), der Steirische Seniorenbund und das Rote Kreuz haben sich zusammengetan, um dieses wichtige Event zu organisieren. Ziel war es, den älteren Menschen in unserer Gesellschaft wertvolle Informationen und praktische Tipps mit auf den Weg zu geben, die im Ernstfall wirklich helfen können. Denn mal ehrlich, wer von uns kann schon sagen, dass er im Notfall weiß, was zu tun ist?

Die Themen der Kurse waren vielfältig und deckten alles ab, was der Alltag so bringt. Von richtigem Absetzen eines Notrufs über Erste Hilfe bei Bewusstlosigkeit, Verschlucken und Blutungen bis hin zum Umgang mit einem Defibrillator und Reanimation – hier wurde alles Wichtige behandelt. Im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag fand der Kurs in der Rotkreuz-Bezirkstelle in Bruck an der Mur statt. Ein besonderes Highlight war die Spende von 300 Euro, die jede Bezirksstelle des Roten Kreuzes von der Steirischen Volkspartei und dem Steirischen Seniorenbund erhielt. Das zeigt, wie wichtig das Thema Erste Hilfe für unsere Gemeinschaft ist!

Die Bedeutung der Initiative

Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung von Erster Hilfe und die Notwendigkeit, das Bewusstsein dafür zu schärfen. Ihrer Meinung nach kann eine gute Vorbereitung Leben retten. Auch Ernest Schwindsackl, der Obmann des Steirischen Seniorenbundes, hob hervor, dass diese Initiative gerade für die ältere Generation von großer Wichtigkeit ist. Manchmal haben Senioren Hemmungen, Hilfe anzunehmen, sei es aus Stolz oder der Überzeugung, dass sich akute gesundheitliche Probleme von alleine erledigen. Hier setzt die Schulung an, denn viele der Teilnehmenden haben ihren letzten Erste-Hilfe-Kurs schon lange hinter sich.

Im Lehrgang wurden auch spezielle Notfälle behandelt, die ältere Menschen betreffen können. Dazu zählen Diabetes, Schlaganfälle, Atemnot und Herzinfarkte. Oft sind es kleine Dinge, die große Wirkung haben können. Einfach nur zu wissen, wie man bei einem Sturz richtig reagiert oder wie man jemandem mit Atemnot hilft, kann entscheidend sein. Die stabile Seitenlage wurde geübt und auch das Absetzen eines Notrufs stand auf dem Programm. Ein Punkt, der nicht zu vergessen ist: die Nutzung eines Funkfingers, also eines Hausnotrufs, wurde ebenfalls thematisiert. Es ist einfach beruhigend zu wissen, dass im Notfall Hilfe schnell zur Stelle sein kann!

Praktische Tipps und Tricks für den Alltag

Ein weiterer zentraler Punkt war die Vermittlung von Wissen über die Symptome, die auf eine drohende Ohnmacht hindeuten können. Da kann es schnell kritisch werden, besonders bei älteren Menschen. Wenn jemand mürrisch wird oder Orientierungslosigkeit zeigt, könnte dies auf eine Unterzuckerung hindeuten. Hier gilt es, schnell zu handeln! Fragen nach Diabeteserkrankungen, Medikamenteneinnahme und der letzten Mahlzeit können lebensrettend sein. Und natürlich ist es wichtig, die betroffene Person in eine sichere Position zu bringen, um Stürze zu vermeiden – das klingt einfach, kann aber in der Praxis oft vergessen werden.

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All diese Informationen und Tipps kommen nicht nur den Teilnehmenden der Kurse zugute, sondern sie werden auch in die Familien getragen. Die Senioren sind oft das Herz ihrer Familien, und wenn sie wissen, wie sie im Notfall reagieren sollen, kann das auch den Angehörigen ein Stück Sicherheit geben. Ein harmonisches Miteinander in der Gemeinschaft lebt von solchem Wissen und Einsatzbereitschaft.