Österreichs U18-Athlet:innen glänzen bei Europameisterschaft in Rieti
Die Leistungen der österreichischen Athlet:innen bei der U18-Europameisterschaft in Rieti sind einfach beeindruckend! Das ÖLV-Team hat sich mit vollem Einsatz präsentiert und viele tolle Ergebnisse erzielt. Besonders hervorzuheben ist Marco Glinz von UVB Purgstall, der nicht nur zwei Top-10-Platzierungen erreichte, sondern auch gleich drei österreichische Nachwuchsrekorde aufstellte. Gold über 100 Meter mit einem neuen österreichischen Rekord in der U18 und U20 – und das ist noch nicht alles. Er wurde außerdem Zehnter über 100 Meter mit einem österreichischen U18-Rekord. Was für eine Leistung!
Magda Karall von LT Bgld Eisenstadt hat sich ebenfalls mit Bravour geschlagen und holte sich Silber über 800 Meter mit einer Rekordzeit, die ganz Österreich stolz macht. Zsombor Klucsik, der für TS Egg an den Start ging, schnappte sich die Bronze-Medaille über 400 Meter Hürden. Ein weiterer Lichtblick war Jasmin Ungersböck vom ULC Riverside Mödling, die persönliche Bestzeiten über 400 Meter und 200 Meter erzielte. Jonas Mesi (SU IGLA long life) und Sebastian Kofler (LC Villach) erreichten beide das Semifinale über 800 Meter. Das Engagement der Trainer:innen und Unterstützer war spürbar und sorgte für große Emotionen und Stolz.
Ein Rückblick auf die U18-EM
Die U18-EM hat sich als echtes Highlight für den europäischen Nachwuchs etabliert, mit über tausend Athlet:innen aus fast 50 Nationen. Österreich hat bei früheren U18-EMs bereits Erfolge gefeiert, darunter drei Medaillen 2016 in Tiflis und drei Bronze-Medaillen 2018 in Györ. Ein kleiner Rückschlag war die Absage der U18-EM 2020 aufgrund von COVID-19. Doch die kommenden U18-EMs, 2024 in Banská Bystrica (SVK) und 2026 in Rieti (ITA), versprechen neue spannende Wettkämpfe.
Marco Glinz hat auch nach der U18-EM nicht locker gelassen. Bei den Österreichischen U18-Hallenmeisterschaften in Wien am 3. März 2026 hat er gleich zwei österreichische Rekorde über 60 Meter und 200 Meter aufgestellt, mit Zeiten von 6,85 Sekunden und 22,04 Sekunden. Zu guter Letzt sicherte sich Glinz auch die Bronzemedaille im 60-Meter-Hürdenlauf mit einer persönlichen Bestzeit von 8,09 Sekunden. In seinem Alter von nur 17 Jahren hat er schon zwei Staatsmeistertitel gewonnen und zeigt beeindruckende Fortschritte.
Die Trainer:innen, wie Riccardo Vantini und Valentina Cavalleri, die Glinz betreuen, sind voller Lob für seine stetige Entwicklung. Cavalleri hebt hervor, wie weit er in kurzer Zeit gekommen ist. Das ist einfach inspirierend! Und während Marco Glinz für Furore sorgt, gibt es auch andere Talente wie Marie Schrittwieser von der Union St. Pölten, die bei ihrem internationalen Debüt im Kugelstoßen 13 Meter erreichte und den 28. Platz belegte. Da steckt noch viel Potenzial drin!
Es bleibt spannend zu sehen, wie sich unsere Athlet:innen weiter entwickeln werden. Die Begeisterung und der Stolz, den sie in ihren Wettkämpfen zeigen, ist wirklich ansteckend. Wer weiß, welche Rekorde als Nächstes fallen werden!
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