Tierrettung in Güssing: Feuerwehr befreit Reh aus Tornetz
Heute ist der 18.04.2026 und in Güssing sorgte ein ungewöhnlicher Tierrettungseinsatz für Aufsehen. Am Samstagvormittag, gegen 9.21 Uhr, wurde die Stadtfeuerwehr Güssing alarmiert, um einem Reh in Not zu helfen. Das Tier hatte sich mit seinem Geweih im Tornetz eines Fußballtors verfangen. Passanten, die die verzweifelte Situation bemerkten, verständigten über den Notruf die Feuerwehr. Zehn mutige Feuerwehrmitglieder machten sich sofort auf den Weg, um das verängstigte Tier zu befreien.
Die Feuerwehrleute sicherten das Reh und schnitt vorsichtig das Netz aus dem Geweih. Glücklicherweise blieb das Reh unverletzt und konnte nach seiner Befreiung in die Freiheit entlassen werden. Solche Einsätze sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der Feuerwehr, wie auch die Tierrettung in anderen Notlagen, etwa wenn ein Pferd im Graben steckt oder eine Katze im Baum sitzt.
Die Rolle der Feuerwehr bei Tierrettungen
Tierrettung gehört zu den zentralen Aufgaben der Feuerwehr. Dabei geht es nicht nur um Haustiere wie Hunde und Katzen, sondern auch um Nutztiere und Wildtiere. Feuerwehrfrau Theresa Balzer empfiehlt, die Feuerwehr nur bei unmittelbarer Gefahr für das Tier zu rufen. In vielen Fällen können Tiere, wie Katzen, selbst aus Nöten herauskommen, sodass ein Feuerwehreinsatz nicht immer notwendig ist.
Die Einsätze zur Tierrettung sind in der Regel kostenpflichtig für den Tierhalter. Gemeinden können jedoch die Kosten übernehmen, wenn kein Eigentümer ermittelt werden kann. Die Kosten variieren je nach Kommune und Umfang des Einsatzes, wobei ein Feuerwehrwagen für eine Stunde etwa 500 Euro kosten kann.
Wachsende Bedeutung der Tierrettung
Die Zahl der Einsätze mit Großtieren hat in den letzten Jahren zugenommen. Aus diesem Grund trainiert die Feuerwehr mit speziellen Dummys, um optimal auf solche Situationen vorbereitet zu sein. Freiwillige Feuerwehren sind dabei von großer Bedeutung und benötigen dringend Nachwuchs, um auch in Zukunft für Tiere in Not da sein zu können.
Besitzer von Haustieren können sich mit Notfallkarten und Aufklebern ausstatten, um Einsatzkräfte im Notfall über ihre Tiere zu informieren. Solche Maßnahmen können dazu beitragen, dass Tierrettungen noch effektiver ablaufen.
Insgesamt zeigt der Vorfall in Güssing, wie wichtig die schnelle Reaktion der Feuerwehr bei Tierrettungen ist und dass in unserer Gemeinschaft immer Hilfe bereitsteht, wenn Tiere in Not sind. Für weitere Informationen über die Tierrettung und die Aufgaben der Feuerwehr besuchen Sie bitte die Quelle.
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