Heute ist der 29. Mai 2026 und während die Sonne über Rust aufgeht, gibt es wichtige Nachrichten aus der Rheinpfalz. Die Polizei kündigt verstärkte Kontrollen für Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Motorradfahrer an. Vom 1. bis 7. Juni 2026 wird das Polizeipräsidium Rheinpfalz an der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche 2 Wheelers teilnehmen. Der Fokus liegt auf Zweiradfahrern, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und auf die hohe Zahl der Verkehrsunfälle mit ungeschützten Verkehrsteilnehmern aufmerksam zu machen. Ein besorgniserregender Trend, der uns alle betrifft.
Die Verkehrsunfallstatistik zeigt einen klaren Handlungsbedarf: Im Jahr 2025 stieg die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle um 0,7%. Besonders alarmierend ist der Anstieg der Unfälle bei Fahrrad- und Pedelecfahrenden um 3,7% sowie bei motorisierten Zweirädern um 2,8%. Noch dramatischer ist der Anstieg der Unfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen wie E-Scootern – hier liegt der Anstieg bei unglaublichen 87,9%. Das sind Zahlen, die aufhorchen lassen, und die Polizei sieht die Notwendigkeit, Maßnahmen zu ergreifen.
Kontrollmaßnahmen und Empfehlungen
Die Polizei wird intensivere Verkehrsüberwachungsmaßnahmen in der gesamten Vorder- und Südpfalz durchführen. Der Zuständigkeitsbereich umfasst den Rhein-Pfalz-Kreis, Bad Dürkheim, Germersheim, die Südliche Weinstraße sowie die Städte Frankenthal, Landau, Ludwigshafen, Neustadt an der Weinstraße und Speyer. In diesem Zusammenhang gibt es einige Empfehlungen für alle Zweiradfahrer: Überprüfen Sie die technische Sicherheit Ihres Fahrzeugs vor der Fahrt, tragen Sie einen Schutzhelm und achten Sie auf Ihre Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Sicherheit geht vor, das ist keine Frage!
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass der Bedarf an solchen Kontrollen dringend ist. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 1.128 Fahrrad- und Pedelecfahrende sowie 384 Nutzer motorisierter Zweiräder und 186 Fahrer von Elektrokleinstfahrzeugen verletzt. Die Zahl der Verkehrstoten blieb mit 9 im Vergleich zum Vorjahr gleich, doch jeder einzelne Todesfall ist einer zu viel. Daher ist es wichtig, dass alle Verkehrsteilnehmer Verantwortung übernehmen und die geltenden Verkehrsregeln einhalten.
Weitere Kontrollaktionen
<pDoch die Polizei hört hier nicht auf. Im Juli plant die Polizei Sachsen vierwöchige Verkehrskontrollen, die sich auf den Ferienreiseverkehr konzentrieren. Hierbei werden auch Aspekte wie Fahren unter Einfluss von Alkohol oder Drogen, die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer und die Ladungssicherung genauer unter die Lupe genommen. Bei einer Kontrolle von 647 Wohnmobilen und Wohnanhängern wurden bereits einige Verstöße festgestellt, darunter überladene Fahrzeuge und Fahrer, die während der Fahrt das Handy bedienten. Ein klarer Hinweis darauf, dass auch in anderen Bundesländern Handlungsbedarf besteht.
Insgesamt wurden bei den Kontrollen in Sachsen 14.417 weitere Kraftfahrzeuge überprüft. Dabei wurden 368 Verstöße bei der Ladungssicherung oder Überladung festgestellt, 276 Fahrer erwischt, die mit dem Handy am Steuer hantierten, und 316 Fahrer, die unter Einfluss berauschender Mittel standen. Das macht deutlich, dass die Polizei auch in Zukunft weiterhin aktiv bleiben wird, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
Die kommenden Wochen könnten also spannend werden – sowohl für die Polizei als auch für die Verkehrsteilnehmer. Wer sich an die Regeln hält, hat nichts zu befürchten. Weitere Informationen zur Verkehrsunfallstatistik und den aktuellen Maßnahmen sind auf den Informationsseiten der Polizei verfügbar. Unsere Straßen sollten sicher sein – für alle.
