Heute ist der 11.05.2026 und in Krems an der Donau gibt es Neuigkeiten, die die Verkehrssituation vor Ort betreffen. Die Donaubrücke Stein-Mautern, ein wichtiger Verbindungspunkt für den Verkehr, wird ab dem 18. Mai für den Großteil des Verkehrs gesperrt. Das betrifft vor allem die motorisierten Fahrzeuge, während Fußgänger, Radfahrer und Mopedfahrer die Brücke zumindest einspurig nutzen können. Eine Ampelregelung soll den Verkehr auf der Brücke steuern. Bürgermeister Peter Molnar von der SPÖ hat bereits seine Bedenken geäußert und warnt vor einem drohenden Verkehrschaos, insbesondere an den Kreuzungen Austraße/Bertschingerstraße und beim Kreisverkehr am Welterbeplatz.

Die Sperrung ist das Ergebnis eines neuen Gutachtens, das nach einer halbjährigen Prüfung die Reduzierung der Fahrbahnbreite von 5,44 Metern auf 3,75 Meter aus statischen Gründen empfiehlt. Damit wird die Brücke künftig nur noch für Radfahrer:innen, Fußgänger:innen und landwirtschaftliche Fahrzeuge bis 5 Tonnen befahrbar sein. Motorisierter Individualverkehr wird über die St. Pöltner Brücke umgeleitet. Molnar kritisiert die Verzögerungen beim Bau der Ersatzbrücke, die voraussichtlich 35 Millionen Euro kosten wird.

Sicherheitsvorkehrungen und Verkehrsführung

Die Sicherheit der Fußgänger hat höchste Priorität. Auf der Brücke werden die Gehwege gesperrt und ein niveaugleicher Gehstreifen auf der Fahrbahn eingerichtet. Zusätzlich kommen Sperrlinien, Verkehrszeichen, Bodenmarkierungen, Piktogramme und Beleuchtung zum Einsatz. Die Verkehrsregelung erfolgt durch eine Lichtsignalanlage mit Rot- und Gelblicht. Radfahrer:innen müssen bei Rotlicht anhalten, was einige vielleicht als lästige Einschränkung empfinden werden, aber letztlich geht es um Sicherheit.

Die täglichen Nutzerzahlen der Brücke sind beachtlich: Zwischen 3.000 und 6.000 Pkw-Lenker und bis zu 1.000 Radfahrer:innen nutzen diesen Verkehrsweg täglich. Dies zeigt, wie wichtig eine schnelle Lösung für die Verkehrssituation in Krems ist. Udo Landbauer, der Verkehrslandesrat von der FPÖ, bezeichnet die momentane Regelung als notwendige Übergangslösung, während die Stadt Krems im Austausch mit dem Land Niederösterreich steht, um eine zügige Umsetzung der Maßnahmen zu gewährleisten.

Ein Blick in die Zukunft

Die teilsperrte Brücke wird voraussichtlich bis März 2029 in diesem Zustand bleiben, während nach der Errichtung der Ersatzbrücke eine Sanierung des 130 Jahre alten Bauwerks folgen soll. Die Hoffnung liegt auch auf einem Umstieg auf Fahrräder, um den Verkehr zu entlasten. Molnar äußert sich besorgt über die derzeitige Situation und die Herausforderungen, die sie mit sich bringt. Die Bevölkerung wird über alle Schritte umfassend informiert, damit jeder rechtzeitig Bescheid weiß, was auf ihn zukommt.

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Die Entwicklungen rund um die Donaubrücke Stein-Mautern sind ein spannendes Kapitel in der Verkehrsplanung von Krems und zeigen, wie wichtig es ist, auch in der Stadtentwicklung auf Sicherheit und Effizienz zu setzen. Das Thema bleibt spannend, und wir werden sehen, wie sich die Situation weiterentwickelt.

Weitere Informationen finden Sie in einem ausführlichen Bericht auf Kurier und Krems.at.