Burgenland auf dem Weg zur Energieunabhängigkeit: Die Zukunft der erneuerbaren Energien beginnt jetzt
Heute ist der 29.09.2026, und in Burgenland tut sich einiges in Sachen erneuerbare Energien. Die Landesregierung unter Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis 2030 soll das Burgenland energieunabhängig werden. Ein gewaltiger Schritt, der nicht nur die Abkehr von Öl- und Gasimporten bedeutet, sondern auch einen klaren Fokus auf lokale Ressourcen wie Wind- und Sonnenenergie legt. In einer aktuellen Studie des Instituts für Strategieanalysen (ISA) zeigt sich, dass die Bevölkerung diesen Wandel mehrheitlich unterstützt. Über 94 Prozent der Befragten bewerten die Energieversorgung im Burgenland positiv, was fast schon euphorisch klingt!
Eine weitere spannende Erkenntnis: 72 Prozent der Menschen wünschen sich Strom aus regionalen Energiequellen. Das zeigt, dass die Burgenländer einen klaren Bezug zu ihrer eigenen Umwelt haben und die Vorteile lokaler Energieerzeugung schätzen. Auch beim Thema Ökostrom sind die Leute ganz vorne mit dabei: 81 Prozent befürworten Strom aus heimischen, erneuerbaren Quellen. Und wenn man sich die Zahlen zum Ausbau der Windkraft anschaut, wird klar, dass die Begeisterung noch weiter reicht: 80 Prozent unterstützen aktiv den Ausbau, was 12 Prozentpunkte über dem österreichweiten Durchschnitt von 68 Prozent liegt.
Energiegemeinschaften – ein Schlüssel zur Energieunabhängigkeit
Die Idee der Energiegemeinschaften gewinnt ebenfalls an Fahrt. Rund 74 Prozent der Befragten kennen den Begriff und 57 Prozent können sich vorstellen, Teil einer solchen Gemeinschaft zu werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: 73 Prozent erhoffen sich geringere Stromkosten und 65 Prozent legen Wert auf mehr Versorgungssicherheit. Das klingt einfach und sinnvoll! In der Praxis sind bereits etwa 70.000 Menschen im „Fanclub Burgenland Energieunabhängig“ aktiv, die Wind- und Sonnenstrom aus der Region beziehen. Es ist toll zu sehen, wie viele Leute sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzen.
Das Burgenland hat ein ganz neues Energiesystem etabliert. Es geht nicht mehr nur um Windkraft, sondern um ein breiteres System, das auch Photovoltaik, Speicher und Energiegemeinschaften beinhaltet. Doch die weitere Entwicklung hängt entscheidend von der Schaffung zusätzlicher erneuerbarer Erzeugungskapazitäten ab. Das ist kein leichtes Unterfangen, denn auch die Energiepreise sind in letzter Zeit ordentlich gestiegen – Gaspreise um 140 Prozent und Strompreise sogar um 240 Prozent in den letzten sechs Monaten. Da wird einem ganz schwindelig!
Die Wahrnehmung von Burgenland Energie
Interessant ist auch, wie die Burgenländer ihre Energieversorger einschätzen. 78 Prozent halten Burgenland Energie für zuverlässig, 66 Prozent für kundenfreundlich und 67 Prozent finden, dass das Unternehmen umweltbewusst handelt. Die Zufriedenheit hat sich im Vergleich zur ersten Befragung vor drei Jahren sogar verbessert. Das ist doch ein positives Zeichen! Doskozil und Sharma betonen, dass der Weg zur Energieunabhängigkeit konsequent weitergegangen werden muss. Und das ist auch gut so, denn die Notwendigkeit, auf erneuerbare Energien zu setzen, wird immer dringlicher.
Die Rolle der Energiegemeinschaften
Was sind nun diese Energiegemeinschaften genau? Teilnehmer:innen können natürliche oder juristische Personen, Gebietskörperschaften sowie kleine und mittlere Unternehmen sein – auch große Unternehmen dürfen mitmachen. Die Gründung einer solchen Gemeinschaft ist zwar mit Aufwand verbunden, kann aber viele Vorteile bringen. Der Hauptzweck ist nicht auf finanziellen Gewinn ausgerichtet, sondern soll ökologische, wirtschaftliche oder sozialgemeinschaftliche Vorteile verfolgen. Das klingt nach einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten!
Die Energiegemeinschaften könnten also nicht nur zur Energieunabhängigkeit beitragen, sondern auch die gesellschaftliche Teilhabe an der Energieerzeugung stärken. Ein kleiner Schritt für den Einzelnen, ein großer Schritt für die Region. Und vielleicht wird das Burgenland bald zum Vorreiter in der Nutzung erneuerbarer Energien in Österreich. Man darf gespannt sein, wie sich das alles entwickeln wird!
