Familienwandertag in Lackenbach: Von der Standbrücke zum Wildschweinragout
Am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober 2026, trafen sich Erwachsene, Kinder und Hunde zum Familienwandertag der Naturfreunde Lackenbach. Start und Ziel war der Grillplatz Föhrenhain der Naturfreunde Lackenbach. Los ging es um 10:00 Uhr.
Die erste Runde führte über etwa neun Kilometer an der Altstoffdeponie vorbei bis zur Labstation an der Standbrücke. Dort gab es eine kurze Stärkung, ehe die Wandernden entlang der Postgasse weiterzogen. Für den Rückweg standen eine längere und eine kürzere Strecke zur Auswahl – praktisch, wenn die Beine bei manchen schon müde wurden oder der Nachwuchs plötzlich genug hatte.
Wandern, essen, zusammensitzen
Entlang der Strecke wartete eine Labstation auf die Gruppe. Danach wurde am Grillplatz gemütlich beisammengesessen, mit Speisen und Getränken. Angeboten wurden Wildschweinragout, Fischsuppe, Koteletts und Linsen. Kaffee und Kuchen bildeten den Abschluss des Wandertags.
Die Veranstaltung fand bei jeder Witterung statt. Bei Schlechtwetter wäre ins Freizeit- und Veranstaltungszentrum ausgewichen worden.
Rund um Lackenbach gibt es einiges zu entdecken
Wer nach der Wanderung noch unterwegs bleiben möchte, findet in und rund um Lackenbach zahlreiche Ziele. Die Hauptattraktion des Ortes ist Schloss Lackenbach, ein zwischen 1548 und 1552 erbautes Renaissance-Wasserschloss. Im Schloss befindet sich das Museum „Auf den Spuren der Natur“, das die Naturgeschichte der Region vermittelt. Zugleich dient die Anlage als kulturelles Zentrum für Ausstellungen und Veranstaltungen; in ihrer Architektur verbinden sich Elemente verschiedener Epochen.
Zum Gelände gehören weitläufige Schlossgärten und ein Arboretum mit seltenen Baumarten, darunter Mammutbäume. Im Innenhof liegt ein historischer Gemüsegarten. Spazierwege und geführte Touren sind möglich. Besucher schätzen die Aussichten, die gut erhaltene historische Architektur und die kulturellen Angebote. Im Schlosskomplex gibt es außerdem ein Café und das Gasthaus „Zum Oberjäger“ mit Erfrischungen und Unterkunft.
In der Umgebung liegen die Burg Forchtenstein, eine Festung aus dem 17. Jahrhundert mit Aussichtspunkten, sowie Schloss Kobersdorf, ein Renaissance-Schloss mit markanten Rundtürmen und Veranstaltungen wie Ritterspielen. Als familienfreundlich gelten Burg Forchtenstein, Schloss Kobersdorf und das Naturmuseum im Schloss Lackenbach. Auch das Geburtshaus von Franz Liszt bietet ein historisches Museumserlebnis.
Wege zu Fuß und mit dem Rad
Für kürzere Ausflüge gibt es mehrere einfache Wanderwege, darunter die „Sternschnuppen-Runde von Lackenbach“ und die „Hubertuskapellen-Runde von Lackenbach“. Radfahrer können auf Gravelbike- und Rennradrouten losfahren, etwa auf der „Wiesen Festivals – Blick auf Pöttsching Runde von Mattersburg“ oder der „Schloss Lackenbach – Schloss Kobersdorf Runde von Unterfrauenhaid“.
Eine weitere historische Sehenswürdigkeit ist der Schiefe Turm von Walbersdorf, ein geneigter Glockenturm aus dem 19. Jahrhundert. Panoramablicke bietet die Rosalienkapelle am Heuberg: Von dort reicht der Blick ins Wulkatal, auf Burg Forchtenstein und bei guter Sicht bis zum Neusiedler See.
Als beste Reisezeit gelten Frühling bis Frühherbst, etwa März bis Anfang November. Dann sind das Wetter milder, die Gärten in Blüte und die Öffnungszeiten länger. Im Winter können manche Außenbereiche und Aktivitäten eingeschränkt sein.
