Es ist ein bemerkenswerter Tag für die Region Wels! Am Sonntag, dem 14. Juni, haben die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) den planmäßigen Verschub einer neuen Eisenbahnbrücke über die A25 erfolgreich abgeschlossen. Diese Brücke, die sich nun in ihrer endgültigen Position befindet, überquert die Autobahn an der Stelle, wo die Weststrecke die A25 kreuzt. Es ist schon ein bisschen verrückt, wenn man sich vorstellt, dass das Tragwerk der Brücke rund 3.500 Tonnen wiegt – das entspricht ungefähr dem Gewicht von 2.000 Elefanten! Wow!

Die Modernisierung dieser Brücke ist Teil eines größeren Plans, bei dem bereits zwei von drei Eisenbahnbrücken über die A25 nach rund 50 Jahren erneuert wurden. Diese neue Brücke wurde strategisch zur Erweiterung auf vier Gleise in ihre Endlage gebracht. Mit Hilfe einer speziellen Gleitbahntechnologie wurde die Brücke auf eine fast 100 Meter lange Strecke verschoben, und um 13:07 Uhr war es dann endlich so weit: Die Brücke spannte sich über die Autobahn und erreichte ihre neuen Widerlager.

Innovative Technik im Einsatz

Um diesen beeindruckenden Verschub zu ermöglichen, kam ein hydraulisches Fluid-System mit Stickstoffunterstützung zum Einsatz, das die Reibung reduzierte und ein kontrolliertes Verschieben erlaubte. Jack-up-Türme hoben die Brücke an und sorgten für die nötige Stabilität während des gesamten Prozesses. Vorab wurde die Brücke 400 Meter von der endgültigen Lage vormontiert, was eine Streckensperre und Schienenersatzverkehr vermied. Das ist doch mal ein cleverer Schachzug!

In der Nacht vom 13. auf den 14. Juni war die A25 gesperrt, und eine Umleitung wurde eingerichtet. Doch die Mühe lohnt sich! Der Gesamtnutzen des Ausbaus wird bis 2031 spürbar sein, wenn der Eisenbahnbetrieb auf vier Gleisen beginnt. Während der Betonierarbeiten und dem Einbau der Eisenbahntechnik bleibt die Marchtrenker Unterharterstraße im Bereich der Brücke gesperrt. Sicherheit geht vor, und auch der Baustellenbereich auf der A25 bleibt aus diesem Grund bestehen.

Ein größerer Ausbau in der Region

Die ÖBB sind nicht nur mit diesem Projekt beschäftigt. Sie arbeiten parallel an mehreren Ausbauprojekten entlang der Weststrecke in Oberösterreich. Der Abschnitt Linz Verschiebebahnhof West bis zur Linz Signalbrücke befindet sich derzeit in der finalen Planungsphase. Auch die Westseite des Linzer Hauptbahnhofs und die neue viergleisige Strecke bis zum Bahnhof in Wels sind im Bau. Diese Arbeiten erstrecken sich über einen 24 Kilometer langen Abschnitt. Es wird spannend, was die Zukunft bringt!

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Für weitere Informationen können Sie die detaillierte Berichterstattung auf ORF OÖ nachlesen. Die Region Wels kann sich auf eine bessere Anbindung und modernisierte Infrastruktur freuen – und das ist nicht nur für die Pendler von Bedeutung, sondern auch für die gesamte Wirtschaft der Region!

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