Ein letzter Gruß an den Prince of Darkness: Ozzy Osbournes bewegendes Erbe
Am 22. Juli 2025 schockierte die Nachricht vom Tod von Ozzy Osbourne die Musikwelt und seine zahllosen Fans. Der legendäre Sänger, bekannt als der „Prince of Darkness“, starb im Alter von 76 Jahren an einem Herzstillstand. Nur einen Tag zuvor, am 21. Juli, hatte er noch ein letztes Telefonat mit seinem langjährigen Freund und Kollegen Tony Iommi, dem Gitarristen von Black Sabbath. In diesem Gespräch gestand Ozzy, dass er sich „wirklich müde“ fühle. Iommi, der 78 Jahre alt ist und selbst schwerste Zeiten durchlebt hat, riet ihm, sich auszuruhen.
Wenige Stunden nach diesem letzten Austausch kam die traurige Nachricht – Ozzy Osbourne war verstorben. Sein Gesundheitszustand war bereits seit Jahren angespannt. Zu den Herausforderungen, mit denen er kämpfte, zählten eine koronare Herzkrankheit und Parkinson. Iommi, der in der Vergangenheit ein Non-Hodgkin-Lymphom überstanden hatte, erinnert sich an die enge Freundschaft, die sie durch dick und dünn begleitet hat. Die beiden Musiker standen sich über Jahrzehnte nahe, trotz der geografischen Distanz zwischen Iommi in England und Osbourne in Kalifornien. Ihre Gespräche drehten sich oft um alltägliche Dinge, aber auch um gesundheitliche Beschwerden.
Ein bewegender Abschied
Der Trauerzug für Ozzy Osbourne war ein bewegendes Ereignis, bei dem zehntausende Fans dem Musiker die letzte Ehre erwiesen. Eine Blaskapelle führte den Zug an – ein passendes Bild für den großen Einfluss, den Osbourne auf die Rockmusik und seine Anhänger hatte. Es ist kaum zu glauben, dass er kurz vor seinem Tod noch in einem Abschiedskonzert im Villa Park auftrat, wo er sowohl mit seiner Soloband als auch mit seinen Black Sabbath-Kollegen auf die Bühne ging. Iommi hatte Bedenken, dass Ozzy’s körperlicher Zustand ihn überfordern könnte, doch er rockte die Bühne in gewohnter Manier.
Inmitten dieser Trauer und Reflexionen veröffentlicht Iommi in diesem Monat sein erstes Soloalbum seit 21 Jahren, betitelt „From the Dark“. Das Album verspricht wuchtige Gitarrenriffs und thematisiert okkulte Bildwelten, ganz im Stil von Black Sabbath. Auch die Auszeichnung von Prinzessin Anne mit dem MBE (Member of the Order of the British Empire) hat Iommi überrascht und gibt ihm Anlass, über seine Karriere nachzudenken. Er hat keine Begegnungen mit Harry und Meghan, die in den Cotswolds wohnen sollen, und scheint sich in den letzten Jahren mehr auf seine Musik und Erinnerungen an Ozzy zu konzentrieren.
Ein Erbe, das bleibt
Nach dem Tod von Ozzy Osbourne sind bereits verschiedene Projekte in Entwicklung, um sein Vermächtnis zu feiern. Black Sabbath, die als Pioniere des Heavy Metal gelten, haben die Musikwelt geprägt, ohne dass Iommi und Osbourne je wirklich wussten, dass sie eine neue Musikform schufen. Die Geschichte dieser beiden außergewöhnlichen Musiker ist nicht nur die von Ruhm und Erfolg, sondern auch von Freundschaft, Verlust und dem ständigen Kampf gegen die Widrigkeiten des Lebens.
Das letzte Telefonat zwischen Iommi und Osbourne wird als ein weiterer bewegender Moment in ihrer langen Freundschaft in Erinnerung bleiben. Iommi drückt seine Trauer über den Verlust von Ozzy aus und betont, dass er die Gespräche mit ihm sehr vermisst. Es ist ein bittersüßer Abschied von einer Ikone, die viele Generationen von Musikern und Fans inspiriert hat.
