Was für ein Fußballnachmittag in Gmünd: In der Unterliga West setzte sich ASKÖ Gmünd gegen den FC Bad Kleinkirchheim mit 7:5 durch. Zwölf Tore, ständig Bewegung und ein Spiel, bei dem man auch nach dem 6:2 noch nicht guten Gewissens wegschauen durfte.

Schon in der 17. Minute stellte Marco Terkl auf 1:0 für die Gastgeber. Nermin Hasancevic und Ben Brandstätter legten nach und erhöhten zwischenzeitlich auf 3:1. Für Bad Kleinkirchheim traf Mario Trattler zum Anschlusstreffer, ehe Ben Brandstätter kurz vor der Pause mit seinem zweiten Tor den 4:1-Halbzeitstand herstellte.

Gmünd legt vor, Bad Kleinkirchheim kommt zurück

Nach dem Seitenwechsel schien die Partie zunächst klar in Richtung Heimsieg zu kippen. Nermin Hasancevic und Jonas Oswald bauten den Vorsprung auf 6:2 aus. Oswald erzielte mehrere Treffer und hatte damit entscheidenden Anteil am Erfolg der Gmünder.

Aufgegeben wurde in Bad Kleinkirchheim trotzdem nicht. Nevio Fercher, Mario Trattler und Julian Gruber verkürzten, ehe Jonas Oswald wieder auf 7:4 stellte. Kurz vor dem Schlusspfiff erzielte Sebastian Pemperger noch das 7:5. Dabei blieb es: ASKÖ Gmünd sicherte sich den Heimsieg und drei Punkte.

Die digitale Seite des Spielberichts

Wer den Spielbericht auf der ÖFB-Vereinswebsite aufrufen wollte, konnte dort allerdings auf eine technische Zugangshürde stoßen. Die Website verwendet Anubis, um den Server vor massivem automatisiertem Scraping durch KI-Unternehmen zu schützen. Laut Hinweis können solche Zugriffe zu Ausfällen führen und die Seite für andere Nutzer unzugänglich machen.

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Anubis setzt dafür ein Proof-of-Work-Verfahren ähnlich Hashcash ein. Automatisierte Zugriffe sollen dadurch aufwendiger werden. Die zusätzliche Belastung sei bei einzelnen Zugriffen gering, summiere sich jedoch, wenn massenhaft Daten abgerufen werden. Das Verfahren wird als vorläufige Lösung bezeichnet.

Künftig sollen sogenannte Headless-Browser besser erkannt werden, unter anderem anhand der Schriftwiedergabe. Nutzer mit vermutlich legitimen Zugriffen sollen möglichst keine Proof-of-Work-Abfrage erhalten. Dafür benötigt Anubis moderne JavaScript-Funktionen; Plugins wie JShelter können diese deaktivieren und sollen für die Website abgeschaltet werden.

Schutzmechanismus auch beim Kärntner Fußballverband

Ein ähnlicher Hinweis findet sich auf der Website des Kärntner Fußballverbands. Auch dort schützt Anubis vor automatisiertem Abrufen durch KI-Unternehmen und andere Scraper. Aggressive Scraping-Aktivitäten können laut Hinweis Ausfälle verursachen und die Website für alle Nutzer unzugänglich machen.

Das eingesetzte Proof-of-Work-Verfahren orientiert sich an Hashcash, das ursprünglich zur Verringerung von E-Mail-Spam vorgeschlagen wurde. Für einzelne Nutzer soll die zusätzliche Rechenlast gering bleiben, während massenhaftes Abrufen für die Betreiber automatisierter Systeme teurer und aufwendiger wird. Die Lösung gilt auch dort als vorläufig; künftig sollen Headless-Browser unter anderem anhand ihrer Schriftdarstellung erkannt werden.

Wer wahrscheinlich legitim unterwegs ist, soll möglichst keine Proof-of-Work-Prüfung angezeigt bekommen. Auch auf dieser Website sind moderne JavaScript-Funktionen nötig. Erweiterungen wie JShelter können sie deaktivieren und sollen deshalb abgeschaltet werden.