Am 28. September 2026 war es wieder einmal soweit: Die SPÖ Antau hat ihren traditionellen Herbstausflug nach Graz veranstaltet. Ein bunter Haufen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern machte sich auf, um einen Tag voller Entdeckungen und Erlebnisse zu genießen. Und Graz, die charmante steirische Hauptstadt, hat nicht enttäuscht!

Der erste Halt war das beeindruckende Johann Puch Museum. Dieses Museum, untergebracht in einer historischen Werkshalle des ehemaligen Einser-Werkes von Johann Puch, hat so einiges zu bieten. Die Halle steht unter Denkmalschutz und ist 1912 erbaut worden – da kommt schon ein wenig Geschichte zusammen. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl von Puch-Fahrzeugen, darunter Fahrräder, Motorräder und historische Autos. Die Teilnehmer konnten nicht nur die Exponate bewundern, sondern erfuhren auch viel über die Entwicklung der Mobilität in Graz. Johann Puch selbst hat 1889 mit der Produktion von Fahrzeugen begonnen und Graz damit zu einem wichtigen Standort für die Herstellung von Fahrrädern, Motorrädern und Autos gemacht.

Ein Blick in die Grazer Altstadt

Nach einem stärkenden Mittagessen ging es weiter in die Grazer Altstadt. Hier hatten die Teilnehmer die Freiheit, die Wunderschätze der Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Kleine Gassen, beeindruckende Architektur und die lebendige Atmosphäre – Graz hat einfach einen besonderen Flair! Ob beim Schlendern über den Hauptplatz oder beim Entdecken versteckter Cafés, es gab für jeden etwas zu erleben. Man könnte fast sagen, dass der Stadtbummel so spannend war wie die Fahrzeugausstellung zuvor.

Das Johann Puch Museum ist nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch ein lebendiger Teil der Grazer Kultur. Die Sammlung wechselt regelmäßig und bietet Einblicke in die Mobilitätsgeschichte der letzten 150 Jahre. Wer mehr über die Fahrzeuge erfahren möchte, kann sich sogar Führungen reservieren lassen. Die Öffnungszeiten sind für alle Interessierten ideal: Freitags von 14:00 bis 17:15 Uhr, samstags von 14:00 bis 18:00 Uhr und sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr. So gibt es keinen Grund, das Museum nicht zu besuchen!

Ein Stück Grazer Geschichte

Die Geschichte des Puch Museums reicht bis in die 1970er Jahre zurück. Damals haben Initiativen und Aktivisten bereits daran gearbeitet, eine Museumsvision zu verwirklichen. Im Jahr 2003, im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres, wurde das Museum dann tatsächlich ins Leben gerufen. Die Halle ‚P‘ wurde schließlich als Standort gewählt und der Umzug von Halle C nach Halle P folgte 2012. Dies war ein bedeutender Schritt, da in diesem Bereich früher auch der Puch Alpenwagen und der Steyr-Puch Pinzgauer gebaut wurden. Ein wahres Stück Grazer Automobilgeschichte!

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Die MAGNA STEYR Fahrzeugtechnik AG & Co KG ist heute ein wichtiger Sponsor des Museums und unterstützt es mit Leidenschaft. Ohne das Engagement von Fans und ehemaligen Mitarbeitern der Steyr-Daimler-Puch AG wäre das Museum vielleicht nicht mehr da, wo es jetzt ist. Es ist ein Ort, der die Begeisterung für Mobilität und Technik lebendig hält und die Geschichte von Johann Puch und seinen Fahrzeugen in die Gegenwart trägt. Wer sich für die Entwicklung der Fahrzeuge interessiert, findet hier eine dynamische und spannende Sammlung.

Graz, und insbesondere das Johann Puch Museum, ist also einen Besuch wert – sowohl für Technikliebhaber als auch für all jene, die einfach nur in die Kultur der Stadt eintauchen wollen. Die SPÖ Antau hat mit ihrem Herbstausflug einen tollen Tag organisiert, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.