Inklusion im Job: Menschen mit Behinderungen erzählen ihre Geschichten
Am 24. September um 20 Uhr geht’s los! Der Community-Sender Okto bringt die spannende Porträtreihe „Mein Job, mein Alltag“ ins Fernsehen. Diese Reihe, die in Zusammenarbeit mit dem Dachverband berufliche Inklusion – Austria (dabei-austria) entstanden ist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Behinderungen sowie solchen mit chronischen und psychischen Erkrankungen in ihrem Arbeitsleben zu portraitieren. Das Ganze wird im Rahmen der Sendung „High Five“ ausgestrahlt, und wir können uns auf bewegende Geschichten freuen.
Zu den Protagonisten zählen unter anderem Mohamed, ein Koch im Hotel Indigo Vienna – Naschmarkt, Elfi von Billa Plus in Feldbach, Manuel bei werkstart in Innsbruck und die Grazerin Lisa-Marie, die bei Primark arbeitet. Ihre Geschichten zeigen nicht nur die Vielfalt der beruflichen Wege, die Menschen mit Behinderungen einschlagen, sondern auch die Fähigkeiten und Erfahrungen, die sie mitbringen. Aber das ist noch nicht alles! Auch die Unterstützung durch Trägerorganisationen im Netzwerk Berufliche Assistenz (NEBA) wird thematisiert. Schließlich hat der Dachverband berufliche Inklusion – Austria stolze 97 Mitgliedsorganisationen, die sich für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen einsetzen.
Inklusion als Menschenrecht
Ein besonders wichtiges Thema, das in der Porträtreihe angesprochen wird, ist die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Diese internationale Vereinbarung schützt die Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen und ist in Österreich seit dem 26. Oktober 2008 in Kraft. Sie stellt sicher, dass Menschen mit Behinderungen die gleichen Rechte wie alle anderen haben und ihr Leben selbstbestimmt gestalten können. Was für ein Fortschritt! Die UN-BRK sieht Inklusion als eine Frage der Menschenrechte und legt großen Wert auf die Teilhabe am Arbeitsleben. Das bedeutet, dass Barrieren abgebaut werden müssen, um Menschen mit Behinderungen die gleichen Chancen zu bieten wie allen anderen.
Ebenfalls wichtig ist die Rolle des NEBA Betriebsservice, der Unternehmen dabei unterstützt, Menschen mit Behinderungen nachhaltig zu beschäftigen. Es braucht engagierte Menschen, Unternehmen und passende Unterstützungsangebote, um Inklusion im Arbeitsleben zu fördern. Inklusive Arbeitsplätze sind nicht nur eine Bereicherung für die Beschäftigten selbst, sondern auch für die Unternehmen. Ein echtes Win-Win!
Chancengleichheit in Österreich
In Österreich ist die Förderung der Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen ein zentrales Anliegen, das durch verschiedene gesetzliche Rahmenbedingungen unterstützt wird. Dazu gehören das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Das Ziel ist klar: Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Gesellschaft und am Berufsleben. Das ist nicht nur ein rechtlicher Anspruch, sondern auch eine gesellschaftliche Verpflichtung, die wir alle ernst nehmen sollten.
Die Geschichten, die in der Porträtreihe „Mein Job, mein Alltag“ erzählt werden, sind mehr als nur Einzelberichte. Sie sind ein eindringlicher Appell, die Vielfalt der Arbeitswelt zu erkennen und die Talente von Menschen mit Behinderungen zu würdigen. Jeder Mensch hat das Recht, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Also, schaltet ein und lasst euch inspirieren!
