Am 17. und 18. September 2023 war Graz der Schauplatz eines aufregenden Events. Der Bundeslehrlingswettbewerb zog die besten Nachwuchskräfte der Fahrzeug- und Karosseriebautechnik an. Aus dem Burgenland waren vier talentierte Lehrlinge am Start: Zwei von der Berufsschule Mattersburg, die im Bereich Karosseriebautechnik ausgebildet sind, und zwei aus der Landesberufsschule Pinkafeld, die sich auf Fahrzeugtechnik spezialisiert haben.

Thomas Plank, Direktor der Berufsschule Mattersburg, war voll des Lobes über die Leistungen der burgenländischen Lehrlinge. Zwar schafften sie es nicht auf das Podium, aber ihre Teilnahme wurde als bedeutender Erfolg gewertet. Es zeigt einfach, wie hoch die Qualität der beruflichen Ausbildung im Burgenland ist! Diese Wettbewerbe sind nicht nur ein Test für die Fähigkeiten, sie stärken auch die Wahrnehmung der regionalen Ausbildungseinrichtungen und zeigen, dass die berufliche Bildung in Österreich auf einem hohen Niveau ist.

Lokale Talente im Rampenlicht

Ein besonderer Lichtblick war Stefan Fischer aus Markt Allhau, der sich bei den Staatsmeisterschaften für KFZ-Techniker im Burgenland den 2. Platz sicherte. Auch hier war das Talent der österreichischen Jugend offensichtlich. Landesrat Leonhard Schneemann gratulierte ihm herzlich und betonte die Bedeutung der Lehre sowie die hohe Nachfrage nach Facharbeitern. In der Berufsschule Pinkafeld zeigten die KFZ-Techniker ihr Können, während die Karosseriebauer in Mattersburg ihre Talente präsentierten.

Die Ergebnisse waren wie folgt: Markus Prammer aus Oberösterreich holte sich den ersten Platz, gefolgt von Stefan Fischer und Martin Rafael aus Vorarlberg. Bei den Karosseriebauern siegte Bastian Ostermann aus Tirol, gefolgt von Felix Haas aus Wien und Philipp Achenrainer ebenfalls aus Tirol. Es ist beeindruckend zu sehen, wie engagiert die jungen Leute sind. Wirtschaftslandesrat Schneemann und Landesinnungsmeister Josef Wiener hoben das hohe Ausbildungsniveau und das Engagement der Unternehmer hervor. Das macht einfach Mut!

Herausforderungen für die Jugend

<pTrotz dieser positiven Entwicklungen gibt es jedoch auch Herausforderungen, die nicht ignoriert werden sollten. Ein Bericht zur Situation der Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung in Österreich für die Jahre 2024-2025 zeigt, dass die wirtschaftliche Lage nach wie vor angespannt ist. Die Zahl der Lehranfänger:innen und Lehrbetriebe befindet sich auf einem Tiefststand. Das kann einem schon Sorgen machen, wenn man die steigende Jugendarbeitslosigkeit und die Zunahme der Jugendlichen ohne weiterführenden Bildungsabschluss betrachtet.

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Die Lehre bleibt zwar eine zentrale Säule der beruflichen Ausbildung, doch der demografische Wandel, die steigenden Pensionierungen und der Fachkräftemangel fordern uns heraus. Ein Handlungsbedarf zur Stärkung der Ausbildungsbereitschaft ist dringend nötig. Es ist wichtig, die Integration der Jugendlichen in Ausbildung und Beschäftigung zu verbessern, damit sie eine Perspektive für die Zukunft haben.

Insgesamt bleibt die berufliche Bildung ein wichtiges Thema, das uns alle betrifft. Die Leistungen der burgenländischen Lehrlinge zeigen, dass es auch in schwierigen Zeiten Talente gibt, die bereit sind, sich zu beweisen. Und das ist, ganz ehrlich gesagt, einfach nur großartig!