Heute ist der 18.10.2026 und die Theaterlandschaft in Güssing hat wieder Zuwachs bekommen! Im Frank-Hoffmann-Kulturzentrum feierte die Bühnen-Adaption von Johanna Sebauers Roman „Nincshof“ ihre mit Spannung erwartete Premiere. Das neue Kulturzentren-Theater, unter der künstlerischen Leitung von Christoph Krutzler, hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein regional verankertes und zugängliches Theater zu schaffen. Und das ist ihnen bei dieser Eigenproduktion definitiv gelungen!

Das Publikum strömte in Scharen zum Kulturzentrum und erlebte eine Aufführung, die nicht nur unterhielt, sondern auch zum Nachdenken anregte. Die Handlung spielt in dem fiktiven Dorf Nincshof, wo eine Gruppe skurriler Männer, die sich „Oblivisten“ nennen, plant, das Dorf aus dem Gedächtnis der Menschen verschwinden zu lassen. Bürgermeister (ja, das ist Christoph Krutzler selbst!), der junge Valentin (Skye MacDonald) und der uralte Sipp Sepp (Ferry Janoska) haben es sich zum Ziel gesetzt, Dorfstraßenschilder abzubauen und Touristen zu vertreiben. Ein paar aus Wien, die Filmemacherin Isa Bachgasser (Mona Kospach) und ihr Partner Silvano Mezzaroni (Gerald Votava), stören allerdings die Pläne der Oblivisten, als sie ins Dorf ziehen. Ein spannendes Aufeinandertreffen!

Ein skurriles Ensemble

Die Hauptfigur, die alte Erna Rohdiebl, gespielt von Johanna Mertinz, wird schnell zur Schlüsselfigur in diesem skurrilen Geschehen. Die Charaktere sind nicht nur liebevoll ausgearbeitet, sie überzeugen auch durch ihre Spielfreude und das wandlungsfähige Rollenspiel des fünfköpfigen Ensembles. Die Akteure bringen das Geschehen auf der Bühne lebendig und mit viel Humor rüber. Musikalisch untermalt wird das Ganze von Ferry Janoska, der mit seinem Bandoneon für die richtige Stimmung sorgt.

Die Regie übernahm Lisa-Maria Cerha, während Fabian Pfleger die Dramatisierung meisterlich umsetzte. In der ersten Reihe beim Premierenpublikum saßen übrigens auch einige prominente Gäste, darunter Johanna Sebauer selbst, die Landeshauptmannstellvertreterin Anja Haider-Wallner und Bürgermeister Robert Antoni. Das volle Haus zeugte von der großen Vorfreude und dem Interesse an dieser Uraufführung.

Weitere Aufführungen

Die nächste Gelegenheit, Nincshof zu sehen, gibt es am 22. Oktober im KUZ Oberschützen, gefolgt von einer Vorstellung am 6. November im KUZ Eisenstadt, wo nur noch Restkarten verfügbar sind. Schulvorstellungen finden ebenfalls in Oberschützen und Eisenstadt am 21. und 22. Oktober sowie am 6. November statt. Die Nachfrage ist groß, und das ist kein Wunder – das Stück behandelt Themen wie Selbstbestimmung, Zusammenhalt und die Sehnsucht nach Ruhe. Es bleibt spannend, wie das Publikum auf diese humorvolle und zugleich nachdenkliche Darbietung reagiert!

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Was die Theateraufführungen so besonders macht? Nun, sie sind flüchtige Ereignisse, die durch die Interaktion zwischen Darstellern und Zuschauern lebendig werden. Jeder Abend bringt neue Reaktionen, neue Emotionen, und macht jede Vorstellung einzigartig. Das Zusammenspiel zwischen den Akteuren auf der Bühne und den Zuschauern im Saal ist das Herzstück jeder Theateraufführung. Und genau dieses Herzstück pulsiert in Güssing mit voller Kraft!