Frauenpower auf und neben dem Platz: Die Pionierinnen aus St. Margarethen
Heute ist der 16.10.2026 und wir werfen einen Blick auf drei bemerkenswerte Frauen aus St. Margarethen, die nicht nur im Fußball aktiv sind, sondern auch in den Wiener Traditionsklubs ihre Spuren hinterlassen. Lara Pichler, Laura Kroyer und Linda Lukac sind nicht nur Spielerinnen, sondern auch Trainerinnen und Managerinnen – und das alles mit einem unermüdlichen Engagement für den Frauenfußball.
Lara Pichler, die Kapitänin von St. Margarethen, spielt seit 2018 für ihren Heimatverein. Neben dem Fußball ist sie auch Trainerin im Nachwuchsbereich von Austria Wien und Referentin für Frauenfußball beim burgenländischen Verband. Ihr Engagement, das Training ein- bis zweimal pro Woche in Wien zu absolvieren, zeigt ihren unerschütterlichen Willen, nicht nur sportlich, sondern auch als technische Zeichnerin, die sie beruflich ist, erfolgreich zu sein. Ihr Herz schlägt für den Fußball und die Förderung junger Talente.
Die Trainerinnen und ihre Wege
Laura Kroyer, die vorherige Trainerin von St. Margarethen, hat sich als Trainerin der Unter-14-Mannschaft von Rapid einen Namen gemacht. Ihre Karriere als Spielerin musste sie aufgrund von Knieproblemen beenden, aber ihre Leidenschaft für den Sport bleibt ungebrochen. Dreimal pro Woche reist sie nach Wien zum Training und einmal für ein Spiel. Inzwischen arbeitet sie in einer Mittelschule in Siegendorf, wo sie junge Menschen nicht nur sportlich, sondern auch in ihrer Entwicklung unterstützt.
Linda Lukac hingegen ist diejenige, die die Brücke zwischen dem Spielfeld und dem Management schlägt. Sie spielt für St. Margarethen und ist im Marketing und Spieltagsmanagement bei der Vienna tätig. Mit ihrem Diplom zur Fußballmanagerin aus Deutschland hat sie sich ein solides Fundament geschaffen, um vielleicht eines Tages eine Festanstellung bei der Vienna zu ergattern. Ihr Ziel, im Fußball – möglicherweise beim ÖFB oder einem internationalen Verein – zu arbeiten, zeigt ihren Ehrgeiz und ihre Vision für die Zukunft.
Die Bedeutung von Trainerinnen im Frauenfußball
Die Rolle von Trainerinnen im Frauenfußball ist essenziell. Sie entwickeln nicht nur Athletinnen sportlich, sondern auch als Führungspersönlichkeiten. Die vielfältigen Aufgaben, die von der Gestaltung von Spielphilosophien bis hin zur Förderung der Teamdynamik reichen, sind entscheidend für den Erfolg eines Teams. Trainerinnen wie Pichler und Kroyer zeigen, wie wichtig es ist, die nächste Generation von Spielerinnen zu unterstützen und ihnen die Fähigkeiten zu vermitteln, die sie benötigen, um im Fußball erfolgreich zu sein.
Die Ausbildung zur Trainerin erfordert formelle Qualifikationen. In Deutschland etwa sind Lizenzen wie die DFB-C-, B- und A-Lizenzen notwendig, um in höheren Ligen oder sogar im Profibereich zu coachen. Diese Strukturen fördern nicht nur die individuelle Entwicklung, sondern auch die Chancengleichheit für Frauen im Sport. In Österreich ist die Situation ähnlich; die Rahmenbedingungen für die Trainerausbildung werden kontinuierlich verbessert, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen.
Ein Blick in die Zukunft
Die DFB-Strategie FF 27 strebt an, die Anzahl der Trainerinnen bis 2027 um 25% zu steigern. Das zeigt, wie wichtig es ist, Frauen im Fußball nicht nur als Spielerinnen, sondern auch als Trainerinnen zu sehen. Hürden wie fehlende Akzeptanz und Perspektiven müssen abgebaut werden. Initiativen wie Women-Only-Lehrgänge und Mentoring-Programme bieten Frauen im Fußball die Möglichkeit, sich weiterzubilden und zu vernetzen. Es ist wirklich spannend zu sehen, wie sich die Landschaft des Frauenfußballs verändert und wie engagierte Trainerinnen die Zukunft prägen.
Die drei Spielerinnen aus St. Margarethen sind ein lebendiges Beispiel dafür, wie Frauen im Fußball nicht nur spielen, sondern auch gestalten und führen. Ihre Geschichten sind inspirierend und zeigen, dass der Frauenfußball in Österreich auf einem guten Weg ist – und das ist erst der Anfang!
