Heute ist der 24.10.2026 und die Neuigkeiten aus der Steiermark bringen frischen Wind in die Diskussion um Elektromobilität. Im September 2026 war jeder vierte Neuwagen, der auf die Straßen der Steiermark rollte, ein Elektrofahrzeug. Das sind satte 27 Prozent der Neuzulassungen – ein echter Rekord! Im Vergleich zum Vorjahr, wo der Anteil noch bei 17 Prozent lag, ist das ein beeindruckender Anstieg. Um die Entwicklung einzuordnen: 2021 waren es gerade mal 14 Prozent und 2019 lag der Wert bei mageren drei Prozent. Ein Fortschritt, der sich sehen lassen kann!

Doch bevor man zu euphorisch wird, sollte man einen Blick auf die anderen Bundesländer werfen. Denn trotz dieses Rekords steht die Steiermark im Bundesländer-Ranking ganz hinten. Oberösterreich führt mit stolzen 42 Prozent an neu zugelassenen Elektroautos. Das ist schon ein ganz schöner Unterschied. Die Mobilitätsorganisation VCÖ, die diese Zahlen auswertet, hat auch festgestellt, dass die Treibstoffkrise in diesem Jahr der Elektromobilität einen zusätzlichen Schub gegeben hat. Und das ist genau der richtige Weg, denn ein höherer Anteil von Elektroautos könnte Österreich unabhängiger von Erdölimporten machen.

Die Ladesituation und ihre Vorteile

Die Vorteile von Elektroautos sind nicht zu vernachlässigen. Sie können lokal mit Strom aus Photovoltaikanlagen geladen werden, was immer mehr Haushalte in der Steiermark auch tatsächlich tun. Außerdem stehen Elektroautos im Durchschnitt 23 Stunden am Tag auf Parkplätzen, was bedeutet, dass sie oft in der Lage sind, während dieser Zeit aufgeladen zu werden. 88 Prozent der Ladevorgänge finden dabei ganz bequem zu Hause statt. Am Arbeitsplatz sind es 9 Prozent und nur 3 Prozent der Ladevorgänge geschehen an öffentlichen Ladesäulen. Das macht die Nutzung von Elektrofahrzeugen wirklich praktisch!

Die VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk hebt hervor, dass ein steigender Anteil von Elektroautos die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert und sie fungieren zudem als flexible Pufferspeicher für erneuerbare Energien – wenn man sie gezielt lädt, versteht sich. Ein spannendes Konzept, das zeigt, wie viel Potenzial in der Elektromobilität steckt.

Die Rolle der Firmenwagen

Ein weiterer wichtiger Punkt, den die VCÖ anspricht, ist die steuerliche Begünstigung von Firmenwagen mit Verbrennungsmotoren. Rund zwei Drittel aller Neuwagen in Österreich werden auf Firmen oder juristische Personen zugelassen. Der VCÖ fordert ein Ende dieser Begünstigungen, um den Wandel hin zu mehr Elektroautos zu beschleunigen. Eine Maßnahme, die die Situation auf dem Markt erheblich verändern könnte, ähnlich wie es in Belgien bereits der Fall ist.

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Die Zahlen für den September 2026 zeigen, dass von insgesamt 256.774 Fahrzeugen, 88.599 reine Elektroautos (BEV) waren, was einem Marktanteil von 34,5 Prozent entspricht. Auch die Plug-In Hybride (PHEV) sind mit 27.681 Fahrzeugen und 10,8 Prozent Marktanteil nicht zu vernachlässigen. Die Beliebtheit von Elektroautos steigt also erfreulicherweise weiter.

Die Top-Modelle, die im September 2026 die Straßen eroberten, sind unter anderem der Tesla Model Y mit 8.038 Neuzulassungen, gefolgt vom Tesla Model 3 und dem Skoda Elroq. Diese Fahrzeuge zeigen, dass Elektroautos nicht nur ein Trend sind, sondern auch immer mehr in der Mitte der Gesellschaft ankommen.

Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich die Elektromobilität weiter entwickelt und ob die Steiermark ihren Platz im Bundesländer-Ranking verbessern kann. Die Zeichen stehen jedoch auf Fortschritt. Die Frage ist nur, wie schnell dieser Fortschritt wirklich vorankommt.