Heute ist der 25.09.2026 und wir blicken zurück auf ein aufregendes Wochenende in Horn, wo die erste GRASL-HORN-Rallye stattfand. Diese neue Veranstaltung bereichert die ARC Austrian Rallye Challenge und zog ein beeindruckendes Feld von 50 Teams an. Die Rallye erstreckte sich über die malerischen Landschaften von Berich Horn und der Gemeinde Mörtersdorf, wo die Fahrer auf einer Gesamtlänge von 89 km spannende Sonderprüfungen zu meistern hatten.

Von schnellen Abschnitten in einer leicht hügeligen Gegend, die mit langen Geraden und engen Abzweigern gespickt war, bis hin zu den Herausforderungen, die sich während des Rennens auftaten – die Rallye bot alles, was das Herz eines Motorsportfans höher schlagen lässt. Eugen Friedl und Helmut Aigner, die mit ihrem AUTOFUN – Ford Fiesta Proto antraten, hatten einen turbulenten Tag. Bei der Auftakt-Sonderprüfung landeten sie auf dem 23. Gesamtplatz, aber das war nur der Anfang ihrer Achterbahnfahrt.

Ein aufregendes Rennen mit unvorhersehbaren Wendungen

Die zweite Sonderprüfung brachte gleich das erste große Problem: Die Gegensprechanlage versagte, und die beiden mussten improvisieren. Handzeichen für Pacenotes – das ist nicht gerade die beste Voraussetzung, wenn man auf Tempo und Präzision angewiesen ist! Nach der dritten Sonderprüfung war der Rückstand dann deutlich spürbar: der 26. Gesamtplatz war nicht das, was sie sich erhofft hatten. Die vierte Prüfung stellte dann die Bremsen auf eine harte Probe. Nach nur 5 km kam es zu einem Bremsenversagen, das sie nur mit viel Geschick und Glück abwenden konnten. Der Zeitverlust betrug fast zwei Minuten, was sie auf den 35. Gesamtrang zurückwarf.

Erinnerungen wurden wach – 2009 hatten sie ein ähnliches Erlebnis bei einer Schotter-Rallye in Ungarn. Wie es der Zufall wollte, war das Problem mit der Bremsanlage nach der Prüfung vorläufig behoben. Die Servicecrew zeigte ihr Können und reparierte die Bremsen während der Zwangsrast. Das war ein echtes Teamwork, das sich auszahlen sollte.

Aufholjagd bis zur letzten Prüfung

Die letzten drei Sonderprüfungen waren dann der Ort, an dem Friedl und Aigner zeigen konnten, was in ihnen steckt. Mit guten Gesamtzeiten kämpften sie sich wieder nach vorne und beendeten das Rennen schließlich auf dem 30. Gesamtplatz. Trotz der Schwierigkeiten verteidigten sie ihren 3. Platz in der Jahreswertung der ARC-P Challenge, was angesichts der Probleme ein kleiner Lichtblick war. Ein Punktegleichstand mit einem anderen Team bedeutet, dass beim Saisonfinale theoretisch noch der 2. Platz möglich ist. Da bleibt nur zu hoffen, dass die nächste Veranstaltung, die HERBST-Rallye im Walviertel, noch mehr positive Wendungen bereithält.

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Die GRASL-HORN-Rallye hat sich als spannende neue Herausforderung etabliert, die sowohl die Fahrer als auch die Zuschauer in ihren Bann zog. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Veranstaltung in Zukunft entwickeln wird, aber die ersten Schritte sind vielversprechend. Die Kombination aus aufregenden Strecken und dem unvorhersehbaren Motorsportcharakter sorgt für Nervenkitzel und echte Emotionen – und darauf freuen wir uns schon jetzt!