Heute ist der 26.05.2026 und die Erdbeersaison im Bezirk Feldkirchen hat endlich begonnen! Die ersten roten, saftigen Früchte stehen bereit zum Pflücken. Der Beerengarten in Poitschach bietet gleich 15 verschiedene Erdbeersorten an, das ist ein wahres Paradies für alle Erdbeerliebhaber. Susanne Popp-Kohlweiss, die Betreiberin, empfiehlt, sich vor dem Besuch online über die Öffnungszeiten zu informieren. Man will ja nicht umsonst hinfahren, oder? Aber Vorsicht: Die Trockenheit hat auch ihre Spuren hinterlassen. Die Erdbeeren sind kleiner und einige Sorten wachsen ungleichmäßig. Ein wenig frustrierend, wenn man an die üppigen Ernten der Vorjahre denkt. Trotzdem, wir wollen ja nicht meckern, schließlich ist die Erdbeersaison da! (Quelle).

Während wir uns auf die Erdbeeren konzentrieren, laufen in den Heidelbeergärten bereits die Vorbereitungen für die kommende Saison. Am Koblmüller Hof werden die Heidelbeeren ohne chemische Spritzmittel angebaut – das ist doch ein schöner Gedanke! Die Heidelbeersaison soll Anfang Juli beginnen. Auch die Familie Gatternig in Steindorf ist fleißig am Werk und bereitet sich vor, denn die Heidelbeeren sollen mit dem Schulschluss geerntet werden. Es wird spannend, denn Heidelbeeren sind ja bekannt dafür, dass sie oft ein bisschen im Schatten der Erdbeeren stehen – aber das muss nicht sein!

Ein Blick über die Grenzen

Wenn wir schon bei Erdbeeren sind, wie sieht das eigentlich in anderen Regionen aus? In Deutschland beginnt die Erdbeerzeit normalerweise im Mai und reicht bis Juli, je nach Wetter und Region. Die Blütezeit ist zwischen April und Mai, und in den mildesten Regionen dürfen sich die ersten Erntefreunde schon ab Mai freuen. Die Saison endet meist Anfang August. Spannend, oder? Der Klimawandel hat übrigens auch Einfluss auf die Saison – tendenziell beginnt die Ernte früher. Zudem gibt es mittlerweile dauerblühende Sorten, die die Ernte bis in den September verlängern.

Allerdings ist es wichtig, die Umwelt im Blick zu behalten. Importierte Erdbeeren sind das ganze Jahr über erhältlich, kommen aber meist aus Ländern wie Spanien, Italien, Ägypten oder Marokko. Der Anbau dort hat seine Tücken – hoher Wasserbedarf und die Nutzung von Kunstdüngern und Pestiziden belasten die Umwelt. Und mal ehrlich: Die Ökobilanz der importierten Erdbeeren verschlechtert sich, besonders durch die Kühlung während des Transports. Regionale Erdbeeren aus Deutschland haben da schon die Nase vorn, und selbst gepflückte Erdbeeren sind noch um einiges besser. Tatsächlich gibt es auch Walderdbeeren, die kleiner, aber intensiver im Geschmack sind und bis in den Herbst tragen können. Eine tolle Alternative!

Tipps für die Erdbeerernte

Die Erdbeerernte ist nicht nur ein kulinarisches Vergnügen, sondern auch eine Möglichkeit, die Natur zu genießen. Frisch gepflückt schmecken die Beeren einfach am besten. Und wenn man ein paar Tricks kennt, kann man auch die Erntezeit verlängern. Es gibt zahlreiche Tipps zur Haltbarmachung von Erdbeeren nach der Saison, die man sich unbedingt aneignen sollte, um die süßen Früchte auch später noch genießen zu können. Wer möchte nicht auch im Winter ein Stück Sommer auf dem Teller haben?

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Insgesamt ist die Erdbeersaison im Bezirk Feldkirchen ein spannendes Erlebnis, das nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch einen Blick auf die Herausforderungen des Anbaus wirft. Die Vorfreude auf die Heidelbeeren steigt, und wir können nur hoffen, dass die kommenden Wochen die Ernte reich belohnen werden.