Am 2. Mai 2026 fand die Jahreshauptversammlung der Österreichischen Wasserrettung Einsatzstelle I/26 Feldkirchen statt. Es war ein bedeutender Tag für die engagierten Mitglieder, die auf ein erfolgreiches Jahr 2022 zurückblicken konnten und voller Vorfreude auf die neue Saison sind. Einsatzstellenleiterin Olivia Pirker eröffnete die Versammlung mit lobenden Worten über den Teamgeist und die hervorragende Arbeit ihrer Mannschaft. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel ehrenamtliche Arbeit das Team in verschiedenen Bereichen geleistet hat, sei es bei Bereitschaftsdiensten, Weiterbildungen, Einsätzen, Veranstaltungen, Jugendbetreuung oder Präventionsarbeit.
Besonders hervorzuheben ist die Ausbildung von drei neuen Einsatzkräften im vergangenen Jahr. Die Zusammenarbeit zwischen den Generationen wird als essenziell für den Fortschritt der Einsatzstelle angesehen. Ehrungen für langgediente Mitglieder waren ein weiterer emotionaler Höhepunkt der Versammlung. Katja Bürger erhielt das Leistungsabzeichen in Bronze, während Rudolf Orasch und Elisabeth Primus für 30 bzw. 60 Jahre Mitgliedschaft das Mitgliedsehrenzeichen in Gold verliehen wurde. Eine besondere Auszeichnung erhielt Elisabeth Primus, die zusätzlich mit dem Ehrenzeichen der Landesleitung in Gold geehrt wurde. Bürgermeister Martin Treffner hob in seiner Ansprache die wichtige Präventions- und Einsatzarbeit der Wasserrettung hervor.
Neuer Vorstand und Ehrengäste
Ein neuer Vorstand wurde für die nächsten vier Jahre gewählt, und erfreulicherweise bleibt Olivia Pirker an der Spitze der Einsatzstelle. Die Versammlung war dabei nicht nur ein internes Ereignis, sondern auch ein Zusammenkommen von Ehrengästen aus der Politik und anderen Blaulichtorganisationen. Unter den Gästen waren Robert Derhaschnig sowie Vertreter der Feuerwehr und des Roten Kreuzes, die die Bedeutung dieser Zusammenarbeit anerkannten.
Für viele ist die Wasserrettung ein Herzensprojekt. Die Hingabe und der Zusammenhalt, die bei der Wasserrettung zu spüren sind, sind bemerkenswert. Die Mitglieder sind nicht nur Retter, sondern auch Ansprechpartner für die Gemeinschaft. Ihre Aufgaben gehen weit über die Rettung von Ertrinkenden hinaus, sie leisten auch wichtige Präventionsarbeit, um Unfälle im Wasser zu vermeiden. Das bedeutet, dass sie nicht nur bei Einsätzen schnell reagieren, sondern auch aktiv daran arbeiten, Gefahren zu minimieren.
Wasserrettung im Kontext
Ein Blick über die Grenzen von Feldkirchen hinaus zeigt, dass Wasserrettung nicht nur in Österreich von Bedeutung ist. Beispielsweise unterhält die Wasserwacht München eine Schnelleinsatzgruppe (SEG) Wasserrettung, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr Sondereinheiten für den Wasserrettungsdienst bereitstellt. Die SEG besteht aus speziell ausgebildeten Helfern, die bei Ertrinkungsunfällen an Seen oder Flüssen ausrücken. Die Alarmierung erfolgt über die Leitstelle der Berufsfeuerwehr München. Solche Strukturen zeigen, wie wichtig es ist, dass Organisationen zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen, um die Sicherheit an Gewässern zu erhöhen.
Insgesamt ist die Wasserrettung ein unverzichtbarer Teil der Sicherheitsinfrastruktur, nicht nur in Feldkirchen, sondern in vielen Regionen. Die engagierten Mitglieder arbeiten hart, um ihre Gemeinschaft zu schützen und stehen jederzeit bereit, wenn Hilfe benötigt wird. Es bleibt spannend, was die neue Saison bringen wird und wie sich die Einsatzstelle weiterentwickeln kann – mit einem soliden Teamgeist und der Unterstützung der gesamten Gemeinschaft.