Heute, am 1. Mai 2026, fanden sich zahlreiche Mitglieder des Seniorenbundes Steindorf im Gasthaus Hobitsch in Stiegl ein. Die Jahreshauptversammlung war gut besucht und das Interesse der Anwesenden an den Aktivitäten des letzten Jahres war spürbar. Obmann Sepp Bergmann hieß die Teilnehmer herzlich willkommen und begrüßte auch Ehrengast Bezirksobfrau Brigitte Bock. Ein schöner Rahmen, um auf die vergangenen Monate zurückzublicken und gleichzeitig Pläne für die Zukunft zu schmieden.
In einem bewegenden Rückblick schätzte Bock die ehrenamtliche Arbeit des Vereins und dankte den Mitgliedern für ihr Engagement. Sie hob die zahlreichen Aktivitäten hervor, die den Senioren in der Gemeinde geboten wurden. Ein emotionaler Moment war die Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder. Es ist nie leicht, Abschied zu nehmen, aber die Erinnerung an sie bleibt lebendig. Angelika Egger informierte die Anwesenden über die Pflegenahversorgungsmöglichkeiten in der Gemeinde, was sicherlich für viele von Bedeutung ist.
Ein Rückblick auf die Erfolge
Nach dem Bericht des Obmannes und der Kassiererin Sonja Kloiber wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Ein Zeichen des Vertrauens und der Zufriedenheit, das nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Seniorenchor unter der Leitung von Burkhard Pirker, der mit seinen Darbietungen die Herzen der Anwesenden berührte. Nach der Versammlung fanden sich die Teilnehmer zu geselligen Gesprächen bei Kuchen und Getränken zusammen. Für viele war dies wohl der Höhepunkt des Nachmittags – einfach mal in gemütlicher Runde beisammen sein.
Ein weiterer Punkt, der großen Anklang fand, war die Ankündigung einer Muttertagsfahrt in die grüne Mark. So etwas bringt frischen Wind und Vorfreude. Jedes Mitglied erhielt zum Abschied einen Blumengruß, der die Veranstaltung auf eine schöne Art und Weise abrundete.
Ein Blick über die Grenzen von Steindorf hinaus
Beide Veranstaltungen zeigen deutlich, wie wertvoll die Arbeit der Seniorenorganisationen ist. Sie leisten nicht nur einen Beitrag zur Lebensqualität der älteren Generation, sondern fördern auch den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft. In Zeiten, in denen die Gesellschaft immer schneller zu sein scheint, sind solche Treffen ein wohltuender Anker. Man kann nur hoffen, dass diese Traditionen weiterleben und auch in Zukunft viele Menschen ansprechen.