Heute ist der 8. Mai 2026, und in Feldkirchen wird der Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag gefeiert. Dieser besondere Tag erinnert uns an den Geburtstag von Henry Dunant, dem Gründer der internationalen Rotkreuzbewegung. Es ist ein Anlass, der uns daran erinnert, wie wichtig es ist, Menschen in Not zu helfen – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Überzeugung. Ein schöner Gedanke, oder?

In Kärnten leisten rund 900 hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Roten Kreuz täglich wertvolle Arbeit, unterstützt von beeindruckenden 3164 freiwilligen Helferinnen und Helfern. Die Zahl der Freiwilligen bleibt erfreulicherweise seit Jahren stabil. Besonders hervorzuheben ist, dass 1336 dieser Freiwilligen unter 30 Jahre alt sind. Hier zeigt sich, dass viele junge Menschen über den Zivildienst den Weg zum Roten Kreuz finden. Und das ist kein Zufall – etwa 70 Prozent bleiben nach ihrer Dienstzeit aktiv! Martin Pirz, der Rotkreuz-Präsident in Kärnten, hebt die sinnstiftende Erfahrung des Zivildienstes hervor.

Junge Helden im Fokus

Zum heutigen Weltrotkreuztag werden junge Freiwillige aus allen Bezirken in den Vordergrund gerückt. Da haben wir zum Beispiel Elina (19) und Pascal Hornbanger (18) aus St. Veit. Pascal bringt es auf den Punkt: „Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird. Es ist Arbeit, die unbezahlbar ist.“ Das klingt fast poetisch! Elina ergänzt mit den Worten: „Wo andere zögern, handeln wir.“ Solche Stimmen sind es, die den Geist des Ehrenamtes lebendig machen.

Ein weiteres Beispiel ist Chantal Leonie Stadtmann aus Feldkirchen, die betont: „Hilfe kennt keine Grenzen.“ Und dann haben wir noch Valentina Haberl aus Feldkirchen, die aus eigener Erfahrung sagt: „Ich habe schon in der Jugendgruppe erlebt, wie viel man gemeinsam bewirken kann.“ Diese jungen Menschen sind nicht nur Helfer, sie sind Wegbereiter, die den Unterschied machen.

Ein globales Netzwerk

Der Weltrotkreuztag ist nicht nur ein lokales Ereignis. Weltweit engagieren sich über 16 Millionen Freiwillige in der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. In Deutschland sind etwa 400.000 Ehrenamtliche aktiv. Der Tag ist eine Ehrung von Dunants Vision eines globalen humanitären Netzwerks, das 1863 mit der Gründung des Internationalen Komites des Roten Kreuzes begann. Ein Netzwerk, das in Zeiten von Gesundheitskrisen, Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten unermüdlich für Menschlichkeit steht.

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Die Grundsätze der Rotkreuzbewegung – Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität – sind nicht nur bloße Worte, sondern leiten jeden Schritt dieser großartigen Organisation. In den sozialen Medien wird mit dem Hashtag #TeamDRK aktiv für das Engagement geworben. Es ist inspirierend zu sehen, wie viele Menschen sich motivieren, anderen zu helfen.

So bleibt der Weltrotkreuztag ein kraftvolles Symbol für Solidarität und Menschlichkeit. Und während wir heute in Feldkirchen die jungen Freiwilligen feiern, denken wir auch an all die anderen, die weltweit für eine bessere Welt kämpfen – mit Herz und Hand, ganz im Sinne von Henry Dunant.