Ein aufregendes Event ging kürzlich im Klagenfurter Sportpark über die Bühne: Das Landesfinale der Kindersicherheits-Olympiade! Mit über 2.500 Schülerinnen und Schülern, die an den Vorbewerben teilgenommen haben, war die Atmosphäre voller Energie und Vorfreude. Die Volksschule Egg aus Hermagor setzte sich mit 405 Punkten an die Spitze und wird Kärnten beim Bundesfinale am 23. Juni 2026 in Wien vertreten. Ein großartiger Erfolg für die Schule und die Region!
Die zweiten und dritten Plätze gingen an die Volksschulen St. Margareten im Rosental und Mühldorf mit 393 und 365 Punkten. Es war ein spannendes Rennen! Die Veranstaltung wurde von prominenten Persönlichkeiten eröffnet, darunter Landeshauptmann Daniel Fellner, Landesrat Peter Reichmann, Bürgermeister Christian Scheider und Stadträtin Constance Mochar. Die Anwesenheit zahlreicher Einsatzorganisationen wie dem Roten Kreuz, der Polizei und der Feuerwehr gab dem Event eine besondere Note und unterstrich die Bedeutung von Sicherheit.
Ein buntes Programm für die Sicherheit
Die Olympiade, die 2023 zum 29. Mal stattfand, bot den Kindern die Möglichkeit, ihr Wissen in verschiedenen Disziplinen zu testen. Von Wissensfragen über Erste Hilfe-Situationen bis hin zu Geschicklichkeitsspielen – die kleinen Teilnehmer mussten in vielen Bereichen glänzen. Es ist bemerkenswert, dass seit 1997 mehr als 60.000 Kinder der 3. und 4. Schulstufe an diesem Wettbewerb teilgenommen haben. Das zeigt, wie wichtig Sicherheit im Alltag der Kinder ist und dass es viele junge Menschen gibt, die sich dafür engagieren.
In diesem Zusammenhang ist es interessant zu erwähnen, dass am 19. Juni 2024 im Gustav Jäger Park in Wien der erste Tag der Kindersicherheit stattfand. Organisiert vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) und vielen Partnern, hatte die Veranstaltung das Ziel, die Sicherheit für Kinder zu fördern und zu lernen. Zeitgleich fand im Technischen Museum der Child Safety Summit statt, bei dem über 140 Expert*innen an Lösungen zur Verbesserung der Kindersicherheit in Österreich arbeiteten. Es zeigt sich, dass die Thematik nicht nur im Rahmen von Wettbewerben, sondern auch in der breiteren Gesellschaft ernst genommen wird.
Ein Blick auf die Statistiken
Jährlich werden in Österreich durchschnittlich 118.000 Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Das ist eine alarmierende Zahl! Mag. Christian Schimanofsky, Direktor des KFV, betonte, dass Kindsein in Österreich nicht sicher genug ist. Er machte deutlich, dass es Handlungsbedarf bei Sicherheitsmaßnahmen und Infrastruktur gibt. Der Tag der Kindersicherheit bot über 20 Mitmach- und Infostationen, die von Erste-Hilfe-Kursen für Kinder bis zu speziellen Trainings im Umgang mit Hunden reichten.
Die Erhebung des KFV zeigte ebenfalls, dass das Gefahrenbewusstsein der Erziehungsberechtigten nicht mit der tatsächlichen Gefahrenlage übereinstimmt. Die meisten Unfälle passieren im Haushalt (41%), in der Freizeit und beim Sport (36%) sowie in der Schule (18%). Verkehrsunfälle machen nur 5% der Unfälle mit Verletzungsfolgen für Kinder aus, obwohl die Unfallschwere höher ist. Das ist ein weiterer Punkt, der zeigt, wie wichtig es ist, sich mit dem Thema Kindersicherheit auseinanderzusetzen.
Die Volksschule Egg hat mit ihrem Sieg einen großen Schritt in Richtung Sicherheit gemacht. Es ist zu hoffen, dass ihr Erfolg auch andere Schulen inspiriert, sich aktiv mit Sicherheitsfragen zu beschäftigen und daran zu arbeiten, dass Kinder in Österreich sicherer aufwachsen können. Es bleibt spannend, wie sich die weiteren Wettbewerbe entwickeln werden und welche neuen Ideen zur Verbesserung der Sicherheit von Kindern ins Leben gerufen werden.
