In Villach wird ein Kapitel zu Ende gehen, das über 33 Jahre währt. Prim. Univ.-Doz. Dr. Johannes Kirchheimer, der im Laufe seiner Karriere maßgeblich zur Entwicklung der SKA für Medizinische Rehabilitation Thermenhof beigetragen hat, tritt in den Ruhestand. Sein Weg führte ihn am 1. Dezember 1992 an die Spitze des damaligen Sanatoriums, und seitdem hat er die Einrichtung nicht nur geleitet, sondern auch entscheidend geprägt. Unter seiner Führung wurde der Thermenhof zum größten orthopädischen Rehabilitationsbetrieb im Süden Österreichs.

Die Bedeutung von Dr. Kirchheimer für die Klinik kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Er war nicht nur für die Einführung der Zertifizierung nach JCI (Joint Commission International) verantwortlich, sondern hat auch die ISO-Zertifizierung des Kurzentrums vorangetrieben. Ganz besonders hervorzuheben ist die Einführung des digitalen Patientenakts im Jahr 2022, die den Patientenfluss und die Behandlung erheblich verbessert hat. Künftig, im Jahr 2024, wird ein neues medizinisches Leistungsprofil eingeführt, und ab Juni 2025 steht der Zubau der Medizinischen Trainingstherapie an. Kirchheimer hat stets betont, wie wichtig es ist, die individuellen Bedürfnisse der Patienten zu berücksichtigen.

Ein nahtloser Übergang

Mit Dr. Alexander Gmeiner, der die Nachfolge als ärztlicher Leiter antritt, und Dr. Thomas Rack-Wetzlinger, der als erster Oberarzt fungiert, ist die Kontinuität der hochwertigen medizinischen Versorgung gesichert. Die beiden neuen Führungskräfte bringen frische Perspektiven und Erfahrungen mit, die für die Weiterentwicklung der Klinik von großer Bedeutung sein werden.

Die SKA für Medizinische Rehabilitation Thermenhof gehört zur Warmbad-Einrichtung, die 1992 gegründet wurde und Teil des LKH-Villach ist. Letzteres ist die führende orthopädische Abteilung in Kärnten mit über 1.200 Operationen pro Jahr. Die enge Zusammenarbeit zwischen der orthopädischen Klinik und der Rehabilitationsklinik ermöglicht es Patienten, nahtlos von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Rehabilitation und Nachsorge betreut zu werden. So sind die Wege kurz, und Patienten können von denselben Ärzten und Therapeuten betreut werden, was die Behandlung enorm erleichtert.

Ein Blick in die Zukunft

Die SKA orthopädische Klinik bietet maßgeschneiderte Therapien, die bewährte Methoden mit hohen medizinischen Standards kombinieren. Die Operationssäle befinden sich im LKH Villach, während konservative stationäre Behandlungen und die initiale postoperative Mobilisation in Warmbad erfolgen. Die Klinik ist nach den Qualitätsstandards der Joint Commission International (JCI) akkreditiert und zertifiziert, was den Patienten eine hohe Sicherheit und Qualität garantiert.

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Obwohl der Abschied von Dr. Kirchheimer schwerfällt, ist die Vorfreude auf die kommenden Entwicklungen groß. Die Veränderungen, die unter seiner Ägide in Gang gesetzt wurden, werden auch in Zukunft positive Auswirkungen auf die Patientenversorgung haben. Der Thermenhof bleibt ein Platz, an dem individuelle Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen und die Wege zur Genesung geebnet werden.

Für alle, die an der Entwicklung der SKA interessiert sind, bleibt der Blick in die Zukunft spannend. Es gibt viel zu erwarten, sowohl in der medizinischen Versorgung als auch in der Rehabilitationslandschaft Kärntens.

Für weitere Informationen und Details zu den Veränderungen in der SKA für Medizinische Rehabilitation Thermenhof kann die Quelle hier aufgerufen werden.