Heute ist der 24.09.2026 und in Klagenfurt tut sich etwas Spannendes im Bereich der Handwerksberufe. Ab diesem Jahr wird in Kärnten die Doppellehre Ofenbau- und Verlegetechnik angeboten. Das klingt nicht nur interessant, sondern öffnet auch viele Türen für zukünftige Lehrlinge. Die Doppellehre vereint die Berufe Hafner und Platten- und Fliesenleger in einer vierjährigen Ausbildung. Dabei können die beiden Berufe auch einzeln erlernt werden, was Flexibilität verspricht.

Die Ausbildungsbetriebe haben hier einiges zu bieten: Lehrlinge werden nicht nur in der Theorie geschult, sondern erleben auch die Praxis hautnah. Wer sich für die Doppellehre entscheidet, hat die Möglichkeit, nach vier Jahren die Lehrabschlussprüfung abzulegen. Für die Einzelberufe Hafner und Platten- und Fliesenleger reicht eine Ausbildungsdauer von drei Jahren. Es ist also für jeden etwas dabei, egal ob man lieber Kachelöfen gestaltet oder Fliesen in Badezimmern und an Fassaden verlegt.

Berufliche Perspektiven und Fähigkeiten

Die Perspektiven in diesen Berufen sind ziemlich gut. Dank einer stabilen Auftragslage im Hafnergewerbe und bei Platten- und Fliesenlegern stehen die Chancen auf eine Anstellung nach der Lehre gut. Die Aufgaben der Ofensetzer sind vielfältig: Sie entwerfen und bauen Öfen, die nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend sind. Dabei kommen verschiedene Energieträger zum Einsatz – Holz, Kohle, Öl, Gas oder sogar Strom. Auch die Wartung und Reparatur von Heizungsanlagen gehört zu ihrem Repertoire.

Platten- und Fliesenleger hingegen haben die Aufgabe, Fliesen aus unterschiedlichen Materialien wie Keramik, Naturstein oder Kunststein zu bearbeiten und zu verlegen. Hierbei ist ein gutes Gespür für Gestaltung und Genauigkeit gefragt. Das gilt übrigens auch für den Hafner. Beide Berufe sind nicht nur für Jungs geeignet – auch Mädchen sind herzlich willkommen! Es wird also Zeit, alte Klischees über Handwerksberufe abzubauen.

Die Ausbildung in der Praxis

Die Ausbildung umfasst eine duale Komponente, die Fachwissen mit handwerklichem Geschick kombiniert. Lehrlinge lernen alles von der Planung und Umsetzung bis hin zur Kundenberatung in Energie-, Klima- und Umweltfragen. Es ist erstaunlich, wie viel Wissen in diesen Berufen steckt – von der Einbau von Mess-, Steuer- und Regelsystemen bis hin zur Verlegung von Belagselementen. Die Vielfalt ist einfach überwältigend!

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Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Möglichkeit der Lehre mit Matura. Wer das möchte, kann die Ausbildung und die Matura gleichzeitig absolvieren. Das öffnet Perspektiven für das Studium und ist ein echter Pluspunkt für die eigene Karriere. Die Berufsmatura umfasst vier Teilbereiche wie Deutsch, Mathematik und eine lebende Fremdsprache, was die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich steigert.

Wichtige Kontakte und Informationen

Für alle, die mehr über diese spannenden Ausbildungsberufe erfahren möchten, gibt es zahlreiche Anlaufstellen. Die Landesinnung der Hafner, Platten- und Fliesenleger sowie Keramiker steht bereit, um Fragen zu beantworten. Auch die Wirtschaftskammer bietet wichtige Informationen zur Lehrlingsausbildung an. Wenn man Hilfe bei der Lehrlingsauswahl oder bei rechtlichen Regelungen benötigt, ist man dort genau richtig.

Insgesamt zeigt sich, dass das Handwerk in Kärnten eine vielversprechende Zukunft hat. Der neue Ausbildungsweg der Doppellehre schafft nicht nur neue Möglichkeiten für die Lehrlinge, sondern sichert auch die Fachkräfte von morgen. Wenn das kein Grund zur Freude ist!