Im Tiko Klagenfurt warten vier Katzen auf Menschen, die ihnen Zeit, Ruhe und ein passendes Zuhause schenken möchten. Izzy und Suki sind etwa sieben Jahre alt, kastriert und unzertrennlich. Die beiden Europäisch-Kurzhaar-Katzen sollen deshalb nur gemeinsam vermittelt werden.

Fremden gegenüber zeigen sich Izzy und Suki zunächst schüchtern. Sie brauchen eine behutsame Eingewöhnung und möchten selbst bestimmen, wann gestreichelt wird oder sie ungestört schlafen können. Sind sie einmal angekommen, zeigen sich die beiden liebevoll.

Gemeinsam durchs Katzenleben

Auch Tick und Track bleiben nicht getrennt: Die kastrierten Europäisch-Kurzhaar-Schwestern sind etwa ein Jahr alt und neugierige, aktive Jungkatzen. In ihren kleinen Köpfen steckt noch viel Entdeckerdrang. Gesucht werden geduldige Menschen, die ihnen die Welt Schritt für Schritt zeigen.

Die beiden sollen gemeinsam spielen, toben und in einem sicheren Umfeld aufwachsen. Ihr künftiges Zuhause sollte daher Spiel, Beschäftigung und Kuscheleinheiten bieten – und Menschen, die bei zwei jungen Katzen auch einmal über herumflitzende Pfoten hinwegsehen können.

Beratung statt Auswahl nach dem Foto

Die Vermittlung von Katzen gehört zu den wichtigsten und zugleich schwierigsten Aufgaben im Tierschutz. Beim Frankfurter Katzenschutzverein e. V. kümmert sich ein eingespieltes Team unter der Leitung der Tierheimleiterin darum. In einem ausführlichen Beratungsgespräch soll geklärt werden, welche Katze nach Einschätzung und Erfahrung zu den Interessenten passt. Die Tierheimleiterin kennt die im Tierheim lebenden Katzen und kann ihre unterschiedlichen Charaktere bei der Auswahl berücksichtigen.

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Der Verein veröffentlicht keine Bilder der zu vermittelnden Katzen. Aussehen und Verhalten lassen nur selten Rückschlüsse aufeinander zu. Nach den Erfahrungen des Vereins kann die Fixierung auf das äußere Erscheinungsbild dazu führen, dass die ausgewählte Katze nicht zu den Interessenten passt. Auch kurze Beschreibungen reichen für eine passende Auswahl aus Sicht des Tierheims nicht aus.

Das Tierheim nimmt Katzen auf, die aus unterschiedlichen Gründen in Not geraten sind. Dort werden sie versorgt, gepflegt, tierärztlich betreut und artgerecht gehalten. Sobald eine Vermittlung möglich ist, hat die Unterbringung in einem geeigneten Zuhause höchste Priorität. Interessierte sollen sich nach gründlicher Überlegung direkt im Tierheim beraten lassen.

Wie eine Vermittlung ablaufen kann

Auch die Vermittlungsseite von Katzenherzen richtet sich an Katzen aus dem Tierschutz, die ein neues Zuhause suchen. Zu jeder Katze werden Informationen und der jeweils zuständige Ansprechpartner des Vereins angegeben. Der Verein arbeitet ehrenamtlich – neben Beruf, Familie und eigenen Tieren. Ein bisschen Geduld kann bei Anfragen daher nötig sein.

Der Erstkontakt soll per E-Mail erfolgen, möglichst über das Kontaktformular unter dem Reiter „Kontaktieren Sie uns“. Anfragen werden so schnell wie möglich beantwortet. Falls innerhalb von 24 Stunden keine Antwort eintrifft, kann erneut nachgefragt werden. Für Fragen zu einer bestimmten Katze ist der jeweilige Ansprechpartner zuständig; allgemeine Fragen können an hilfe@katzenherzen.de gerichtet werden.

Vorgesehen ist zunächst das Ausfüllen eines Adoptionsfragebogens. Damit soll eingeschätzt werden, ob Interessent und Katze zusammenpassen. Danach besucht der Verein die Interessenten zu Hause, sodass beide Seiten Fragen persönlich besprechen können. Verläuft dieser Schritt positiv und befindet sich die Katze noch in Spanien, organisiert der Verein ihre Einreise. Für den Adoptanten entsteht dadurch kein zusätzlicher Aufwand.

Katzenherzen ist nach § 11 Absatz 5 Tierschutzgesetz zertifiziert und zur Katzenvermittlung berechtigt. Wegen der Berufstätigkeit aller Helfer bittet der Verein um Geduld bei der Bearbeitung. In Klagenfurt hoffen inzwischen Izzy, Suki, Tick und Track auf Menschen, die nicht nur einen schnellen Blick auf ein Foto werfen, sondern ihnen wirklich zuhören – mit Ruhe, Zeit und einem freien Platz daheim.