In Klagenfurt laufen die Vorbereitungen für den Nikolausbesuch an. Die Pfarre St. Josef-Siebenhügel lädt Familien ein, den Nikolaus am Abend des 5. Dezember 2026 zu sich nach Hause zu holen. Ehrenamtliche aus der Pfarre erinnern dabei an den heiligen Bischof Nikolaus von Myra, beten mit den Familien und überreichen einen Lebkuchen als Gruß der Pfarre.

Anmeldungen sind ab heute, 2. November 2026, bis 2. Dezember 2026 möglich. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Bewohnerinnen und Bewohner der Pfarre St. Josef-Siebenhügel. Die Anmeldung erfolgt online unter www.st-josef-siebenhuegel.at/Nikolaus.php. Der ursprüngliche Beitrag „Nikolaus 2026 – Der Nikolaus kommt zu dir nach Hause“ wurde am 2. November 2026 veröffentlicht; die angegebene Lesezeit beträgt drei Minuten.

Anmeldung und Engel gesucht

Wer sich erst nach dem Ende der Frist meldet, kann weiterhin per E-Mail buchen. Dafür braucht die Pfarre die genaue Adresse einschließlich Stiege, Stock und Tür, außerdem eine Telefonnummer sowie die Anzahl und das Alter der Kinder. Wunschzeiten lassen sich danach nicht mehr berücksichtigen; die Familie wird einer Route zugeteilt.

Für den 5. Dezember 2025 werden außerdem Kinder gesucht, die den Nikolaus als Engel begleiten möchten. Kontaktperson ist Jugendbetreuerin Martina Schnögl unter 0676 8772 6574 oder martina.schnoegl@kath-pfarre-kaernten.at.

Für eine Feier daheim empfiehlt die Pfarre, den Kindern schon einige Tage vorher vom Leben des heiligen Nikolaus zu erzählen. Ein gedeckter Tisch, ein Adventkranz oder Kerzen machen den Raum festlich. Dazu passen Lieder, Gebete und Geschichten. Vor der Tür kann ein Zettel mit Namen, Alter, Stärken und positiven Leistungen der Kinder liegen; auch eingeübte Lieder oder Gedichte sollten dort vermerkt werden. Geschenke des Nikolaus können vor der Haustür bereitstehen. Den Abschluss bildet ein „Vater unser“ – verbunden mit dem Gedanken an Menschen, die keine Möglichkeit oder keinen Anlass zum Feiern haben.

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Auf der Pfarrwebsite finden sich weitere Anregungen, die Nikolausgeschichte und ein Lied. Das dazugehörige Gebet bittet um offene Augen, offene Ohren und ein offenes Herz für die Not anderer Menschen sowie um die Bereitschaft zu helfen.

Ein Bischof, kein Märchenwesen

Nikolaus gilt nicht als mythologische oder märchenhafte Figur, sondern als historisch belegte Person. Er lebte im 4. Jahrhundert und war Bischof von Myra im südlichen Kleinasien, im Gebiet des heutigen Demre in der Türkei. Sein Name bedeutet „Sieg des Volkes“. Geboren wurde er vermutlich zwischen 270 und 286 in Patara; eine andere Überlieferung nennt als Geburtszeit um 270. Gestorben sein soll er der Überlieferung zufolge um 343 am 6. Dezember. Andere Quellen nennen als Todesjahre 326, 345, 351 oder 365. Sein Gedenktag ist der 6. Dezember.

Über die historische Person sind nur wenige Fakten sicher belegt. Myra lag rund 100 Kilometer südwestlich von Antalya und war im 4. Jahrhundert ein griechischsprachiger Bischofssitz. Berichte über Nikolaus stammen unter anderem von Andreas von Kreta und einem Mönch aus dem Studitenkloster in Konstantinopel. Der Überlieferung zufolge wurde Nikolaus mit 19 Jahren von seinem Onkel, dem Bischof von Myra, zum Priester geweiht und später Abt des Klosters Sion.

Während der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian soll Nikolaus im Jahr 310 gefangen genommen, gefoltert und wegen seines Glaubens ins Gefängnis gebracht worden sein. Sein ererbtes Vermögen verteilte er an Bedürftige – dieser Teil seiner Biografie gilt als einer der besser bezeugten. Eine kirchliche Überlieferung zählt ihn zu den Vätern des Konzils von Nizäa im Jahr 325, das sich gegen die Lehre des Arius wandte und das Glaubensbekenntnis formulierte. Nikolaus soll Arius dabei geohrfeigt haben. Auf der erhaltenen, allerdings unvollständigen Unterzeichnerliste des Konzils steht sein Name nicht; in sechs von 16 bekannten Teilnehmerlisten wird er als Teilnehmer genannt.

Nikolaus zählt zu den ältesten beziehungsweise frühesten und meistverehrten Heiligen der Christenheit sowie zu den 14 Nothelfern. Als Bischof wird er mit Mitra, Bischofsstab und Kreuz dargestellt, häufig auch mit drei goldenen Kugeln oder Äpfeln und drei Kindern im Bottich. In orthodoxen Ikonen trägt er meist das Bischofsornat, hält ein Evangelienbuch und zeigt den Segensgestus. Zu seinen Patronaten gehören unter anderem Kinder, Seefahrer, Kaufleute, Bäcker und Apotheker; außerdem gilt er als Schutzpatron von Rechtsanwälten, Metzgern, Getreidehändlern, Schülern, Studenten, Reisenden, Pilgern, Alten, Gefangenen und Gefängniswärtern sowie von Russen, Kroaten und Serben, Lothringen und Süditalien, Seefahrern und Binnenschiffern.

Gold durch den Kamin und Hilfe in Seenot

Viele Legenden entstanden erst später. In der Geschichte von den drei Jungfrauen kann ein verarmter Vater seinen Töchtern keine Mitgift geben. Nikolaus soll in drei Nächten heimlich jeweils einen Beutel Gold durch ein Fenster oder den Schornstein geworfen haben. So konnten die drei jungen Frauen der Überlieferung nach heiraten. Aus den Goldbeuteln wurden in der Kunst drei goldene Kugeln oder Äpfel – und daraus wiederum der Brauch des nächtlichen Schenkens am Nikolausabend. Eine Fassung erzählt, Nikolaus habe drei Schwestern mit Goldklumpen beschenkt und sie dadurch vor der Prostitution bewahrt.

Auch Seeleute riefen Nikolaus an. Auf der Fahrt ins Heilige Land geriet ein Schiff in einen schweren Sturm. Nikolaus soll gebetet, das Schiff gesteuert und das Meer beruhigt haben; außerdem habe er einen vom Mast gestürzten Matrosen wieder zum Leben erweckt. In einer anderen Überlieferung bat er während einer Hungersnot um Getreide von einem für den Kaiser bestimmten Schiff. Die entnommene Menge habe beim Abladen gefehlt, das Korn in Myra aber zwei Jahre lang gereicht.

Weitere Erzählungen berichten von der Rettung dreier zu Unrecht zum Tode Verurteilter und von drei Jungen, die ein Wirt getötet hatte. In ausführlicheren Fassungen kommen ein nach Babylonien verschlepptes Kind, ein ertrunkener Junge mit einem wertvollen Kelch, drei getötete Studenten, ein von einem als Pilger verkleideten Teufel getöteter Bub, ein Meineidiger, der nach einem Gebet wieder lebendig geworden sein soll, sowie ein bestohlener Jude vor, der durch ein Nikolausbild zum Christentum bekehrt worden sei. Nikolaus habe außerdem einen der Diana geweihten Baum fällen lassen und Pilger vor „griechischem Feuer“ geschützt.

Die Überlieferung kennt sogar eine ungewöhnliche Säuglingsgeschichte: Nikolaus habe mittwochs und freitags nur einmal gestillt und beim ersten Bad aufrecht in der Wanne gestanden. Bei seiner Bestattung sollen am Kopf- und Fußende des Sarkophags Quellen mit Salböl beziehungsweise Wasser entsprungen sein. Manche Erzählungen verbinden den Heiligen mit einem gleichnamigen Abt des Klosters Sion, der später Bischof von Pinara wurde und 564 starb.

Von Myra nach Bari

Im Jahr 1087 raubten süditalienische Kaufleute die Reliquien aus der Nikolaus-Kirche in Myra und brachten sie nach Bari. Heute werden sie in der eigens errichteten Basilika San Nicola verehrt. Eine türkische Nikolaus-Stiftung fordert ihre Rückgabe. Bari feiert jährlich vom 7. bis 9. Mai die Überführung der Reliquien: Eine Nikolausstatue wird in einer Prozession zum Hafen getragen und auf einem Boot durch die Bucht gefahren.

Weitere Reliquien befinden sich unter anderem in Worms, Assmannshausen, Halberstadt, Edenstetten, Freiburg im Üechtland und Saint-Nicolas-de-Port in Lothringen. In Halberstadt wird ein mumifizierter Finger in einem aufwendig verzierten Armreliquiar aufbewahrt, in Edenstetten handelt es sich um Gesteinsfragmente des Grabes oder Sarkophags. Ein Teil der Freiburger Reliquien wurde 2006 dem orthodoxen Metropoliten von Minsk zur Verehrung übergeben.

Das Grab in Bari wurde am 5. Mai 1953 geöffnet. Gefunden wurden ein Schädel und verstreute, teilweise zerbrochene Knochen. Eine forensische Untersuchung von 1957 ordnete die Überreste einem Mann im Alter von etwa 72 bis 80 Jahren zu, mit einer Körpergröße von ungefähr 167 Zentimetern. Festgestellt wurden schwere chronische Arthritis an Wirbelsäule und Becken sowie eine Verdickung des Schädels, die möglicherweise Kopfschmerzen verursachte. Spätere Analysen zeigten, dass das Skelett unvollständig, der Schädel aber weitgehend erhalten ist. Eine Lücke am linken Unterkiefer wurde dokumentiert. Die Anthropologin Caroline Wilkinson rekonstruierte daraus das Gesicht des historischen Nikolaus; eine Asymmetrie der Nase könnte auf einen Nasenbeinbruch zurückgehen. 2014 wurde die Gesichtsrekonstruktion mit verbesserten technischen Verfahren aktualisiert.

Die Flüssigkeit im Reliquiengrab wird als „Manna“, Öl, Salböl oder Myron bezeichnet. Eine chemische Untersuchung der Universität Bari ergab 1925, dass es sich weitgehend um reines Wasser handelt. Als Erklärungen gelten ein Wunder oder natürliche Kondensation. Jährlich am 9. Mai wird die Flüssigkeit aus dem Grab entnommen. Der Erzbischof von Bari-Bitonto leitet die Messe, danach wird sie den Gläubigen gezeigt. Entnommen werden etwa ein halber Liter oder etwas mehr; anschließend wird die Flüssigkeit mit Weihwasser verdünnt und in kleine Gefäße abgefüllt. Weil sie mit den Gebeinen in Kontakt war, gilt sie als Reliquie.

Ein Schutzpatron ist in der kirchlichen Bedeutung kein Glücksbringer und kein Talisman. Gläubige bitten um die Fürsprache des Heiligen bei Gott. Nikolaus wird unter anderem in der Allerheiligenlitanei angerufen. In Bari ist er Stadtpatron, und auch mehrere Städte wie Amsterdam verehren ihn. Die Deutsche Hanse und zahlreiche Hansestädte wählten ihn wegen seines Schutzes für Seefahrer, Händler und Schiffer zum Schutzheiligen.

Stiefel, Krampus und viele Namen

Der Nikolaustag ist in den meisten Ländern kein gesetzlicher Feiertag. In der römisch-katholischen Kirche hat er den Rang eines nichtgebotenen Gedenktags. In Luxemburg haben Kinder bis zum zwölften Lebensjahr schulfrei; Finnland begeht am 6. Dezember seinen Nationalfeiertag, Spanien erinnert an diesem Tag an die Verfassungsratifikation von 1978. In manchen orthodoxen Kirchen fällt der 6. Dezember nach julianischem Kalender auf den 19. Dezember des gregorianischen Kalenders.

Der 6. Dezember gilt als Todestag des Heiligen. In der Kirche wird der Todestag eines Heiligen als dessen „Geburtstag“ im Himmel begangen. Geschenke erinnern an Gottes Güte und sollen zu selbstlosem Schenken anregen. Der Nikolausbrauch steht damit für Barmherzigkeit und das Gedenken an einen christlichen Heiligen – nicht nur für Süßigkeiten im Stiefel.

Nach der Reformation wurde die Bescherung in vielen Gegenden vom Nikolaustag auf Weihnachten verlegt. An die Stelle des Nikolaus traten als Gabenbringer der „Heilige Christ“ beziehungsweise das Christkind. Daraus entwickelte sich im 19. Jahrhundert teilweise die Figur des amerikanischen Santa Claus und des modernen Weihnachtsmanns. Nikolaus von Myra bleibt dabei der historische Bischof mit Mitra, Bischofsstab und Kreuz; Zipfelmütze und Nordpol gehören zum Weihnachtsmann. Der Nikolaustag ist der 6. Dezember, nicht der Heilige Abend.

Im deutschsprachigen Raum werden Kinder gelegentlich aus einem „Goldenen Buch“ nach guten und schlechten Taten gefragt. Häufig gibt es Süßigkeiten, Lebkuchen, Nüsse und Mandarinen. Seit dem 15. Jahrhundert basteln Kinder Nikolausschiffe aus Papier oder anderen Materialien; später wurden diese durch Schuhe, Stiefel, Strümpfe und Gabenteller ersetzt. In mittelalterlichen Klosterschulen wählten Kinder am Nikolaustag einen „Kinderbischof“, der Erwachsene tadeln durfte. Der Brauch konnte bis zum 28. Dezember, dem Tag der unschuldigen Kinder, dauern. Die Befragung nach dem Verhalten geht auf das Gleichnis von den anvertrauten Talenten zurück, das an diesem Tag liturgisch vorgesehen war.

In Österreich, Altbayern, Südtirol, Ungarn, Tschechien, Teilen Norditaliens und Kroatiens sowie im Banat tritt Nikolaus mit dem Krampus auf. Nikolaus belohnt gute Kinder, während der Krampus mit Ketten rasselt und unartige Kinder erschreckt. Krampusläufe finden meist am 5. Dezember statt. Im Berchtesgadener Land begleiten Kramperl- oder Buttnmandl-Gruppen den Nikolaus; sie tragen Kuhglocken, regional heißen die Gruppen Pass oder Bass. Weitere Begleiter sind Knecht Ruprecht, Zwarte Piet, Hans Muff, Hans Trapp, Schmutzli, Pelznickel und Beelzebub. Im nördlichen und mittleren deutschen Sprachraum ist vor allem Knecht Ruprecht verbreitet, in den Niederlanden begleitet Zwarte Piet den Sinterklaas.

Je nach Region heißt Nikolaus Nikolo, Niklas, Samichlaus, Sinterklaas, Saint Nicholas, Santa Claus, San Nicola, São Nicolau, Swjatoi Nikolai oder Ágios Nikólaos. Slawische Namensformen wie Nikolai, Nikolić und Nikolaj wurden auch zu Familiennamen. In der orthodoxen Kirche ist die Verehrung seit dem 6. Jahrhundert belegt. Kaiser Justinian ließ um 550 in Konstantinopel eine Nikolauskirche errichten; in der russisch-orthodoxen Kirche gehört Nikolaus neben Christus und Maria zu den wichtigsten Ikonen der Ikonostase. Dort wird zusätzlich am 9. Mai die Reliquienüberführung nach Bari und am 29. Juli die Geburt des Heiligen gefeiert.

Der Nikolauskult verbreitete sich im frühen 8. Jahrhundert in Italien, im 10. Jahrhundert gelangte er in den deutschsprachigen Raum, möglicherweise durch die byzantinische Kaiserin Theophanu. Im 11. bis 13. Jahrhundert nahm die Verehrung durch die Überführung der Reliquien nach Bari und die Gründung von Handelsstädten mit Nikolaikirchen weiter zu.

Frühe Nikolauskirchen im Norden entstanden in Billerbeck, vermutlich vor 800, und 973 in Kempten als erste bekannte Nikolauskirche Süddeutschlands. Nikolauspatrozinien finden sich besonders in Küsten-, Hafen- und Hansestädten, aber auch an Flüssen und in ehemaligen Kaufmannsvierteln. Beispiele sind die Nikolaikirche in Leipzig und St. Nikolaus in Wipperfürth; die Kreuzkirche in Dresden war ursprünglich ebenfalls eine Nikolauskirche.

Auch außerhalb der Kirchen lebt der Brauch weiter: Beim Geschenkesammeln verkleiden sich Kinder am 6. Dezember als Nikolaus, ziehen von Haus zu Haus und erhalten Geld oder Süßigkeiten. In Bremen heißt das Sunnerklauslaufen. Auf Borkum gibt es am 5. und 6. Dezember den Klaasohm-Brauch, der mit der Heimkehr der Fischer verbunden ist. In Missen-Wilhams findet seit 2013 ein internationales Nikolaustreffen statt, 2016 wurde daraus eine Nikolaus-Bruderschaft. In Saint-Nicolas-de-Port führen Prozessionen seit Jahrhunderten zu einer aus Bari stammenden Fingerreliquie.

In den Niederlanden kommt Sinterklaas traditionell Mitte November mit dem Schiff „aus Spanien“ an; der Bescherungsabend Pakjesavond wird am 5. Dezember gefeiert. In Gams bei Hieflau gibt es am 21. Dezember den Thomasnikolo, bei dem der Apostel Thomas die Rolle des Nikolaus übernimmt. Teile der Schweiz kennen den Silvesterklaus als Verbindung von Nikolaus- und Neujahrsbrauchtum. In Freiburg im Üechtland findet am ersten Samstag im Dezember ein Nikolausfest mit Umzug statt. Und in Österreich bleibt die Sache ohnehin praktisch: Am 5. Dezember kommt der Nikolaus – manchmal mit Engel, manchmal mit Krampus, manchmal einfach mit einem Lebkuchen in der Hand.

Nikolaus von Myra ist nicht Nikolaus von Flüe. Der eine war der Bischof des 4. Jahrhunderts aus Kleinasien, der andere Nikolaus von Flüe (1417–1487), ein Schweizer Einsiedler, Familienvater, Ratgeber und Friedensstifter, bekannt als Bruder Klaus und Landespatron der Schweiz. In der Schweiz kann die Bezeichnung „heiliger Nikolaus“ daher auch Nikolaus von Flüe meinen.

In der Kunst zeigen westliche Darstellungen Nikolaus meist als Bischof mit Mitra, Krummstab, Messgewand oder Pluviale; typische Attribute sind drei goldene Kugeln, drei Brote oder drei Äpfel. Eine bedeutende Vitenikone aus dem 13. Jahrhundert befindet sich in der Pinacoteca Metropolitana di Bari. Sie zeigt Nikolaus als Zentralfigur, umgeben von 16 Szenen aus seinem Leben und den Legenden. Nikolauslieder gehören traditionell zu den Feiern. Werke über ihn schufen unter anderem Placidus von Camerloher, Benjamin Britten und Felicitas Kukuck; Freddy Quinn sang „St. Niklas war ein Seemann“.