In Innsbruck tut sich was – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. An gleich drei öffentlichen Orten in der Stadt wurden neue Sonnencremespender installiert. Diese Initiative, die von Land Tirol, Stadt Innsbruck und dem Alpenzoo ins Leben gerufen wurde, hat ein wichtiges Ziel: Die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern und das Hautkrebsrisiko zu senken. Denn, wie es viele nicht wissen, entwickeln rund 20% der Tiroler Bevölkerung im Laufe ihres Lebens eine Form von Hautkrebs. Das ist eine Zahl, die zum Nachdenken anregt!
Die Spender stehen am Landhausplatz, am Marktplatz und auf dem Gelände des Alpenzoos und sind von April bis September in Betrieb. Sie bieten hypoallergene Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 an, was für viele einen großen Vorteil darstellt. An diesen Stationen wird zudem der aktuelle UV-Index sowie Temperaturwerte angezeigt – sehr praktisch für alle Sonnenanbeter, die gerne wissen möchten, wie viel Sonne wirklich gesund ist. Durch ein cleveres Nachfüllsystem wird außerdem darauf geachtet, Verpackungsmüll zu vermeiden. Ein kleiner Schritt für die Umwelt, ein großer für die Gesundheit!
Gesundheitsrisiken durch UV-Strahlung
Die Problematik der UV-Strahlung ist jedoch nicht nur ein lokales Thema. Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist es wichtig, sich über die Risiken von UV-Strahlung, sowohl von der Sonne als auch von Solarien, zu informieren. Deshalb wurde das UV-Schutz-Bündnis ins Leben gerufen, eine Kooperation von verschiedenen Gesellschaften und Behörden, die sich für einen besseren UV-Schutz der Bevölkerung einsetzen. Hierzu gehören auch Empfehlungen der International Agency for Research on Cancer (IARC), die auf die Bedeutung des Sonnenschutzes hinweisen. Besonders Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder nicht übermäßig der Sonne ausgesetzt sind – schließlich ist die Haut von Kindern besonders empfindlich.
Ein weiterer Punkt, der nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die Verwendung von Sonnenschutzmitteln. Diese verzögern zwar das Auftreten von Sonnenbrand und schützen vor vorzeitiger Hautalterung, aber sie bieten keinen vollständigen Schutz. Ein Teil der UV-Strahlen findet trotzdem seinen Weg in die Haut. Daher ist es ratsam, zusätzliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen, wie das Tragen von hautbedeckender Kleidung oder einer Kopfbedeckung. Und hey, wer möchte schon mit einem Sonnenbrand herumrennen? Das juckt nicht nur, sondern sieht auch nicht besonders gut aus!
Praktische Tipps für den Sonnenschutz
Ein Lichtschutzfaktor (LSF) beschreibt den Schutz vor UV-B-Strahlung. Das bedeutet, dass man theoretisch, wenn man ungeschützt nur 10 Minuten in der Sonne verweilen kann, mit einem LSF von 20 bis zu 200 Minuten geschützt sein könnte. Aber nur, wenn man die Creme auch richtig anwendet! Schließlich ist die großzügige Anwendung entscheidend – etwa vier gehäufte Esslöffel für den ganzen Körper sind nötig. Und das Auftragen sollte idealerweise 20 bis 30 Minuten vor dem Sonnenbad erfolgen. Wer jetzt denkt, dass das Nachcremen nach dem Baden nicht nötig ist, der irrt sich. Alle zwei Stunden nachcremen, besonders nach dem Schwimmen – das ist das A und O!
Insgesamt ist das Konzept der Sonnencremespender in Innsbruck eine tolle Möglichkeit, die Bevölkerung zu sensibilisieren und gleichzeitig aktiv zu schützen. Vielleicht schauen Sie ja demnächst mal am Landhausplatz vorbei und gönnen sich eine Portion kostenlosen Sonnenschutz. Das Wetter ist schließlich herrlich, und wir wollen alle gut durch den Sommer kommen! Für mehr Informationen über die Risiken der UV-Strahlung und wie man sich schützen kann, sind die Webseiten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und des Krebsinformationsdienstes eine gute Anlaufstelle.
