Am 25. September 2026 war es endlich so weit: Ehemalige Absolvent:innen des BRG Leibnitz trafen sich zu ihrem 60-jährigen Maturatreffen. Da geht einem als Journalist das Herz auf! Rund 25 Maturant:innen fanden sich ein, um gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen und die vergangenen Jahrzehnte Revue passieren zu lassen. Die Feier fand in der Schule statt, die seit ihrer Gründung im Jahr 1958 als Expositur des BRG Pestalozzi Graz eine wichtige Rolle in der Bildungslandschaft der Steiermark spielt.

Zu den Gästen zählten auch nicht weniger als Direktor Mag. Josef Wieser und der Bürgermeister von Leibnitz, Mag. Daniel Kos. Beide waren sichtlich erfreut, die ehemaligen Schüler:innen wiederzusehen. Direktor Wieser nahm sich die Zeit, um über die Entwicklung der Schule zu berichten. Er sprach über die Erfolge der Schüler:innen und den konstanten Zuwachs an jungen Talenten. Immerhin besuchen derzeit 1.250 Schüler in 49 Klassen das Gymnasium Leibnitz, das sich damit als die größte AHS der Steiermark etabliert hat.

Ein Blick in die Geschichte

Die Geschichte des BRG Leibnitz ist bemerkenswert. Am 10. September 1958 begannen rund 90 Schüler:innen ihre Ausbildung zur Matura. Bereits 1961 wurde mit dem Bau eines eigenen Schulgebäudes begonnen, welches 1962 bezogen wurde. Ein weiterer Meilenstein war die Übergabe des neuen Schulgebäudes in der Wagnastraße an den Bund am 13. November 1964. Das erste Mal Matura feierten die Schüler:innen übrigens bereits 1965, was für alle Beteiligten ein unvergesslicher Moment war.

In der Feierstunde am 25. September 2026 bedankte sich Maria Sonnenberg-Matuschek im Namen der Absolventen herzlich und erinnerte an ihren ersten Deutschprofessor, Alfred Kolleritsch. Solche Anekdoten rühren oft das Herz und zeigen, wie tief verwurzelt die Erinnerungen an die Schulzeit sind. Es ist faszinierend, wie diese Erlebnisse auch nach all den Jahren noch lebendig sind. Man konnte förmlich spüren, wie die Emotionen in der Luft lagen.

Schulsystem im Wandel

Ein Blick auf das österreichische Schulsystem zeigt, dass das BRG Leibnitz nicht nur eine lokale Institution ist, sondern Teil einer langen Tradition. Die Anfänge des staatlichen Schulwesens in Österreich gehen bis zur Schulreform von 1774 unter Maria Theresia zurück, die die öffentliche Staatsschule und eine sechsjährige Schulpflicht einführte. Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche Reformen durchgeführt, die das Bildungssystem ständig weiterentwickelten. So wurde 1962 die Schulpflicht auf neun Jahre verlängert. Die Einführung der Neuen Mittelschule im Jahr 2009 markierte einen weiteren Schritt in die moderne Bildungslandschaft.

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Die Feierstunde am 25. September war nicht nur eine Hommage an die Vergangenheit, sondern auch ein Zeichen für die Zukunft des BRG Leibnitz. Es wird spannend bleiben zu beobachten, wie sich die Bildung in Österreich weiterentwickelt und welche Rolle die Schule dabei spielen wird. Mit so vielen engagierten Lehrern und motivierten Schülern ist die Zukunft sicherlich vielversprechend!